Auch Kleinanleger haben Trend erkannt und schichten Milliarden in den Markt für Agrarrohstoffe um
In Pakistan schlügen sich die Menschen um eine Schale Reis. In Russland versuchten sie, die die Ernte vernichtenden Feuer zu löschen. Und die großen Konzerne balgten sich derweil um die Vorherrschaft auf dem Agrarmarkt, schrieben F. Stocker und H. Zschäpitz für die WELT ONLINE am 29.08.2010:
Die derzeitige Übernahmeschlacht um den kanadischen Düngemittelhersteller „Potash Corp“ sei dabei ein schlagender Beweis. Der britisch-australische Bergbaukonzern „BHP Billiton“ wolle den größten Düngemittelproduzenten der Welt übernehmen, aber insbesondere chinesische Firmen feilten bereits an einem Gegenangebot. Die wirklich großen Gewinne winkten in diesem lange vergessenen Markt – der Landwirtschaft. Hier sähen Experten in den kommenden Jahren stetig steigende Preise. (weiterlesen…)
Ab 2012 sollen in der Lausitz Kupfer, Nickel und Silber abgebaut werden
Das Preiskarussell bei Industrierohstoffen drehe sich immer schneller. Seit China und Indien ihre Industrieproduktion immer mehr ausgeweitet hätten, gerieten auch die dafür nötigen Rohstoffe in den Fokus internationaler Investoren. Auch kleinere Vorkommen würden nun interessant, schrieb Ralf Hess für TELEPOLIS am 22.08.2010:
Das in Panama ansässige Unternehmen „Minera S.A.“ wolle nun auch deutsche Vorkommen ausbeuten. Durch die eigens dafür gegründete Tochter „Kupferschiefer Lausitz GmbH“ (KSL) solle bei Spremberg ein Kupferbergwerk errichtet werden. (weiterlesen…)
Wechsel zwischen „Sonnenseite“ und „Schatten“ schnell möglich
In der Krise sei die deutsche Volkswirtschaft abgestürzt wie kaum eine zweite – nun im Aufschwung werde sie zu einer Konjunkturlokomotive der weltweiten wirtschaftlichen Erholung, schrieb Stephan Dörner für die RP.ONLINE am 13.08.2010:
Ursache sei in beiden Fällen der starke Export – doch manche Ökonomen sähen darin auch eine Schwäche. (weiterlesen…)
Einpendeln der Preise nach Abschluss der Ernten
Weizen statt Gold, Kaffee statt Öl – Spekulanten investierten zunehmend in Agrarrohstoffe, berichtete Jahel Mielke für die Online-Ausgabe des TAGESSPIEGELs am 08.08.2010:
Diese Märkte seien leicht zu überblicken und die Einflussmöglichkeiten einzelner Investoren groß. Bei mehreren landwirtschaftlichen Produkten sei es jüngst zu Preisausschlägen gekommen. (weiterlesen…)
Russischer Export droht von 22 auf acht Millionen Tonnen einzubrechen
In den vergangenen sechs Monaten habe sich Weizen so stark wie kein anderer Rohstoff verteuert, meldete DiePresse.com am 03.08.2010:
Das rufe Spekulanten auf den Plan, so Peter McGuire, Managing Director von „CWA Global Markets“. Die größte Hitzewelle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Russland, dem drittwichtigsten Weizenproduzenten der Welt, treibe den Preis für das Getreide weiter an. (weiterlesen…)
Vielfältiger Branchenmix statt pure Größe in den Innenstädten
Für neue Shoppingcenter sei in den deutschen Großstädten kaum noch Platz, schrieb Norbert Schwaldt für die WELT ONLINE am 21.07.2010:
Die im Bau befindlichen Einkaufstempel würden kleiner, hätten mehr Erlebnischarakter, einen neuen Branchenmix und passten sich zunehmend den Strukturen der Innenstädte an. Auf der „Grünen Wiese“ werde kein Shoppingcenter mehr gebaut – dies sei das Fazit der neuen Trendanalyse des Branchenverbandes „German Council of Shopping Centers“.
Shoppingcenter seien heute moderne Marktplätze in den Städten, so der Verbandsvorstand. Es gehe zunehmend darum, die Verweildauer der Kunden zu verlängern (weiterlesen…)
Land-, Wasser- und Energiepreise gestiegen und Transport verteuert
Chinesische Fabrikarbeiter forderten immer massiver höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Damit stiegen für ausländische Firmen die Produktionskosten in der Volksrepublik, deren südliche Küstenregion bislang als „Fabrikhalle der Welt“ gegolten habe, berichtete die bazonline.ch am 16.07.2010:
Viele ausländische Firmen seien daher von der südlichen Küstenregion in Gebiete im Landesinneren Chinas oder sogar in andere Schwellenländer – etwa Vietnam, Indonesien oder Kambodscha (weiterlesen…)
Mitarbeiter sollen in Zukunft noch mehr von Boni profitieren
[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 13.07.2010] Die größte europäische Fluggesellschaft, Lufthansa, hat es im Moment nicht gerade leicht – zuerst die Wirtschaftskrise, die bewältigt werden musste, dann die mühsam abgewendeten Streiks von Piloten und Flugpersonal und schließlich noch finanzielle Einbußen in zweistelliger Millionenhöhe durch die Vulkanasche.
Nachdem es außerdem keine staatliche Förderung für den Bau neuer Flugzeuge gibt, ist es kein Wunder, dass die Fluggesellschaft mit dem Kranichlogo da den Sparstift ansetzen und den Gürtel enger schnallen muss. (weiterlesen…)
Chinesischem Bankensystem drohen ernste Probleme
Die ohnehin angeschlagene Weltwirtschaft drohe in ihr nächstes Problem zu schlittern – der völlig überhitzte Immobilienmarkt in China und die Maßnahmen der Regierung in Peking zu deren Eindämmung könnten die Immobilienblase im Reich der Mitte mit gravierenden Auswirkungen auf die Weltwirtschaft platzen lassen, berichtete DiePresse.com am 06.07.2010:
Der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff, meine gar, in China beginne soeben der „Kollaps des Immobilienmarktes“. (weiterlesen…)
Müllhalden von heute als „Bergwerke der Zukunft“
Deutschland habe 2009 so viel Sondermüll importiert wie nie zuvor, berichtete Carsten Dierig für die WELT ONLINE am 05.07.2010:
7,6 Millionen Tonnen genehmigungspflichtiger Abfall laut Umweltbundesamt. Das seien rund 700.000 Tonnen mehr als noch ein Jahr zuvor. Für den Naturschutzbund NABU verkomme die Bundesrepublik damit zur „Müllhalde Europas“. (weiterlesen…)