12. Juli 2014

Berliner Immobilienhype: Reges Interesse aus dem Ausland

Wolfgang Rogalski im Intervies

Ein Kurzinterview mit dem ProKredit-Geschäftsführer Peter Lowe

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 11.07.2014] ProKredit versteht sich als Firma, die frischen Wind in den konservativen Bereich der Baufinanzierung bringen will. Sie hat ihren Ursprung in Schweden und Dänemark. Wolfgang Rogalski (W.R.) sprach mit dem ProKredit-Geschäftsführer Peter Lowe aus (more…)

20. Juni 2013

Der Imperator kam, lächelte und sagte nichts

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Ein Editorial von mafpd-Herausgeber Wolfgang Rogalski

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 20.06.2013] War was? Der Imperator hat seine Schuldigkeit getan, der Imperator kann gehen? Eine kafkaeske Burlesque am Brandenburger Tor?
Legt man den servilen Medienhype um den Obama-Besuch am 18./19. Juni 2013 – „Obama-Fieber“ – zu Grunde, dann hätte dort an diesem geschichtsträchtigen Ort etwas Wunderbares passieren müssen – z.B. die Ankündigung, dass die USA als Geste des guten Willens drei Viertel oder mehr ihres Arsenals an nuklearen Waffen abrüsten (bei rund 10.000 Gefechtsköpfen bliebe ja noch genug Abschreckungspotenzial übrig), um global eine Null-Lösung („global zero“) anzustreben. Obama hätte die kurzfristige Schließung des Gefangenenlagers in der Bahía de Guantánamo und die sofortige Gültigkeit rechtsstaatlicher Prinzipien für die dort Inhaftierten verkünden können. (more…)

3. Juni 2013

Parodie der Demokratie: Parteienherrschaft und der ungebremste Irrweg ins Verderben

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Ein Editorial von mafpd-Herausgeber Wolfgang Rogalski

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 03.06.2013] Die wohl resignierende Einschätzung „If voting changed anything, they’d make it illegal!“ der US-amerikanischen Anarchistin und Friedensaktivistin Emma Goldman, in der freien Übersetzung „Würden Wahlen etwas ändern, so wären sie verboten!“ auch Rosa Luxemburg oder Kurt Tucholsky zugeschrieben, kommt mir dieser Tage wieder in den Sinn, wenn im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 in den Straßen unserer Städte eifrige Aktivisten der sogenannten „Splitterparteien“ um Unterstützungsunterschriften betteln. Gelegentlich lasse ich mich erweichen – auch ohne hinter den Zielen der betreffenden politischen Organisation zu stehen. Ich tue es einerseits aus einer Art Mitgefühl – in Erinnerung an die strapaziöse Sammlung von Unterschriften zur Unterstützung der von mir wiedergegründeten deutschen demokratischen partei (ddp) für die Zulassung zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011 (more…)

13. März 2013

Clowns und Charaktere oder Kriminelle und Weichspüler

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Ein Editorial von mafpd-Herausgeber Wolfgang Rogalski

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 13.03.2013] Bis zu einem gewissen Grad sei er „entsetzt“, dass zwei „Clowns“ gewonnen hätten, so SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zum jüngsten Wahlausgang in Italien. Endlich haben wir in unserem Land der geklonten, gleichförmigen Lobbyvertreter mal wieder einen Kandidaten, der Tacheles redet, könnte man meinen. War es wirklich ein Tritt in den Fettnapf, Silvio Berlusconi als „Clown“ zu bezeichnen, diskreditiert man sich mit einem solchen Vergleich wirklich als Kanzlerkandidat?
Ich würde Steinbrück eher noch Zaghaftigkeit vorwerfen, denn Berlusconi ist mit Sicherheit kein Clown, sondern ein gerade eben zu einer Haftstrafe von einem Jahr Verurteilter – mit einer mehr als fragwürdigen Persönlichkeitsstruktur ohne demokratisches Rechtsverständnis. (more…)

4. September 2011

Diskussion über Berliner Flughäfen: Single-Airport BER ist ein teurer Irrweg

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Fluglärmbelastung sollte verteilt werden – mindestens zwei Flughäfen für die Deutsche Hauptstadt erforderlich

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 04.09.2011] Es mag an der spätsommerlichen Wochenendstimmung und dem inspirierenden Ambiente der Dachetage des „RADIALSYSTEM V“ gelegen haben, dass sich gar kein „Wutbürgertum“ Bahn zu brechen drohte – und so verlief der von Gastgeber Wolfgang Rogalski zum 3. September 2011 im Rahmen des Projektes „Berlin Agora“ anberaumte Diskussionsabend mit dem Titel „Erhalt des Flughafens Tegel – Innovative Konzepte für eine europäische Metropole“ überraschend konstruktiv und kooperativ:
Rogalski, u.a. Vorsitzender des BürgerClub Deutschland e.V., gelang es immer wieder, zwischen den verschiedenen Vertretern von Interessengruppen das verbindende Element zum Nutzen der Stadt Berlin zu suchen – und zu finden. (more…)

3. September 2011

Schluss mit dem Stammtischgeschwätz: Selbst denken und gemeinsam handeln als Gebot der Stunde

Wolfgang Rogalskis Wochenendkommentar – ein Plädoyer für das Bandbreitenmodell

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 03.09.2011] Kleine Schritte in die falsche Richtung führen auch in die Katastrophe – früher oder später. An diesem schönen ersten September-Wochenende spüren wir ein Aufflackern des Sommers, aber auch schon den bevorstehenden Herbst. Und wir ahnen, dass dieser Herbst nicht nur ein kalendarischer Zeitrahmen mit typischen Wettererscheinungen sein wird, sondern auch ein Abschied von altem Denken und Jahrzehnten der Erstarrung in der träge gewordenen und mental ausgelaugten Wirtschaftswunderrepublik Deutschland. Aber im Herbst ist keine Zeit mehr zum Lamentieren und Abwarten – es ist eine Zeit der intensiven Vorbereitung auf den kommenden Winter. Also:
Warten wir weiter auf Godot oder begreifen wir endlich, dass die Klassifizierung unseres Gemeinwesens als „Republik“ auch eine Selbstverpflichtung zum unvoreingenommenen Denken und zum engagierten Handeln beinhaltet? Wir können uns weiter an den Stammtischen dieses Landes die Mäuler zerreißen und jammern – oder endlich gezielt eingreifen, so dass nach dem Auflaufen des Staatsschiffes auf den Schuldenberg wir nun die Schäden beheben, gar das Schiff retten und es endlich auf einen zukunftsorientierten Kurs setzen… (more…)

30. August 2011

Vortrags- und Diskussionsabend in der Berlin Agora zur Zukunft des Flughafens Tegel

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Im „RADIALSYSTEM V“ am 3. September 2011 um 18 Uhr

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 30.08.2011] Am 3. September 2011 um 18 Uhr ist Wolfgang Rogalski, Vorsitzender des BürgerClub Deutschland e.V., Gastgeber eines Themenabends zum Thema „Erhalt des Flughafens Tegel – Innovative Konzepte für eine europäische Metropole“:
„Vom Wut- zum Mut- zum Meisterbürger!“ ist das Leitmotto der „Berlin Agora“ – gesucht werden die „Meisterbürger für Berlin“, all jene, die mit Projekten, Ideen und Visionen an der Zukunft Berlins arbeiten, und zwar aus allen Altersgruppen, sozialen und gesellschaftspolitischen Zusammenhängen. Bis zu den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September 2011 werden engagierte Einzelpersonen, Vereine, Stiftungen, Nachbarschaftsinitiativen und alle Interessierten dazu eingeladen, die „Berlin Agora“ im „RADIALSYSTEM V“ mitzugestalten. Dies sei ein Angebot zu gelebter Partizipation an einem temporären Versammlungsplatz der Stadtgesellschaft. (more…)

3. August 2011

Einwanderer zu sein ist keine Krankheit: Abkehr vom diskriminierenden Migrationshintergrund

Ein Plädoyer für eine nüchterne Begrifflichkeit von Wolfgang Rogalski, Verlagsleiter MedienHaus.Am-Finanzplatz.de

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 30.07.2011] In wirren Zeiten wie den unseren, in denen abermals aus machtpolitischen Interessen Völker und Religionen instrumentalisiert und mehr oder minder subtil gegeneinander aufgehetzt werden, kann ein Blick in die Geschichte zuweilen sehr erfrischend und lehrreich sein – schlagen wir also mal bei den guten alten Preußen nach:
„Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sie bekennen, ehrliche Leute sind, und wenn Türken und Heiden kämen und wollten das Land bevölkern, so wollen wir ihnen Moscheen und Kirchen bauen.“, so Friedrich der Große im Jahr 1740. Denken wir an die damaligen Einwanderungswellen – z.B. der Salzburger, Hugenotten, Böhmen – , so sollte man sich über den späteren Erfolg der Integration nicht täuschte, denn diese dürfte sich ebenfalls über lange Zeiträume erstreckt und zwischenzeitlich den Neubürgern und den Einheimischen im Alltag so manche Herausforderung beschert haben; mit all dem, was menschliches Dasein eben ausmacht.
Heute nun wird im „Gutmenschen-Deutsch“ von Personen „mit Migrationshintergrund“ bzw. von „Migranten“ gesprochen – ganz so, als sei die Herkunft eine Krankheit oder Behinderung… Interessanterweise wird wohl kaum je ein Einwanderer etwa aus Österreich, Polen, Frankreich oder Polen als „Migrant“ bezeichnet werden. (more…)

17. April 2011

Kein Schlaraffenland im immerwährenden Frühling in Sicht!

Das Wort zur Karwoche und zum Osterfest 2011 von Wolfgang Rogalski, Verlagsleiter MedienHaus.Am-Finanzplatz.de

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 17.04.2011] Bei ihrer Indienststellung am 2. April 1912 galt sie als das größte Schiff der Welt, gar unsinkbar sollte sie sein – die „RMS Titanic“. Am 15. April 2012 könnten wir ein besonderes Jubiläum dieser menschlichen Hybris begehen – doch wer weiß, welcher Untergänge wir bis dahin aus Erster Hand zu gedenken haben?

Bei allem Kitsch und aller dramaturgischen Überzeichnung halte ich den Film „Titanic“ aus dem Jahr 1997 unter der Regie von James Cameron stellenweise für so erdrückend, dass es kaum zu ertragen ist: Während in den unteren Decks – gewissermaßen „auf den billigen Platzen“ – das eindringende Wasser den Menschen, darunter vor allem Auswanderer, die auf eine besseren Zukunft in der Neuen Welt gesetzt hatten, nach dem Leben trachtet, hält sich das Oberdeck scheinbar unbeeindruckt – noch in Partybeleuchtung getaucht werden Drinks serviert, spielt die Musik… (more…)

9. April 2011

Liberale Traditionspartei warnt vor Dinosaurier-Dämmerung: Politik im Teufelskreis der Selbstzerstörung

ddp tritt für Wiederherstellung der Politik- und Regierungsfähigkeit in Berlin und im Bund durch bürgerschaftliches Engagement ein

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 09.04.2011] Die gegenwärtige Ohnmacht japanischer Regierungskreise und auch der gerade noch so abgewendete Haushaltsnotstand in den USA zeigen beispielhaft die sich zunehmend verstärkende Politik- und Regierungsunfähigkeit etablierter Kreise in aller Welt. Aber blickten wir auf das eigene Land, so die Deutsche Demokratische Partei (ddp), wolle sich keine Erleichterung einstellen – im Gegenteil:
Das unglaubwürdige und ungeschickte Lavieren der Bundesregierung jüngst zum Problemfall Libyen oder in der Frage der Energieversorgung weise beispielhaft darauf hin, dass sich die etablierten Parteien insgesamt in einem „Teufelskreis der Selbsthemmung und schleichenden Zerstörung“ befänden, so die ddp. Es gebe aber offenbar doch einige Politiker, deren Wahrnehmung noch nicht so vom Machtwahn bestimmt werde, dass sie die Gefahr sehr wohl erkennen und sich rechtzeitig nach anderen Tätigkeiten umsehen würden – die ungewöhnliche Fluktuation politischer Persönlichkeiten der jüngsten Zeit in Bund und Ländern sollte durchaus als Krisenindikator gewertet werden.
Jene Politiker aber, die nicht von der Macht lassen wollten, meinten offenbar, ihre gesellschaftliche Position nur bewahren zu können, wenn sie ihren Wähler/innen das immerwährende Wirtschaftswunder in Aussicht stellten – selbstverständlich auf Kredit der nachkommenden Generationen, kritisiert die ddp. (more…)

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