Mitarbeiter sollen in Zukunft noch mehr von Boni profitieren
[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 13.07.2010] Die größte europäische Fluggesellschaft, Lufthansa, hat es im Moment nicht gerade leicht – zuerst die Wirtschaftskrise, die bewältigt werden musste, dann die mühsam abgewendeten Streiks von Piloten und Flugpersonal und schließlich noch finanzielle Einbußen in zweistelliger Millionenhöhe durch die Vulkanasche.
Nachdem es außerdem keine staatliche Förderung für den Bau neuer Flugzeuge gibt, ist es kein Wunder, dass die Fluggesellschaft mit dem Kranichlogo da den Sparstift ansetzen und den Gürtel enger schnallen muss. (weiterlesen…)
Zunahme der Insolvenzen bei Unternehmen und Privatpersonen
Deutschland steuere auf einen neuen Pleiterekord zu, berichtete SPIEGEL ONLINE am 10.02.2010:
Im November 2009 hätten 2.539 Unternehmen Insolvenz angemeldet, das seien 6,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgehe.
Experten erwarteten auch in den kommenden Monaten einen weiteren Anstieg der Pleiten – 2010 könnten nach Einschätzung des Insolvenzverwalter-Verbandes VID so viele Firmen wie nie zuvor den Gang zum Konkursgericht antreten, nämlich 40.000. (weiterlesen…)
Rekorddefizit von mehr als zwölf Milliarden Euro für 2010 zu erwarten
Eine immer größer werdende Zahl von Städten und Gemeinden stehe nach Meinung des Deutsche Städte- und Gemeindebund vor dem Finanzkollaps. Sie drohten wegen der globalen Wirtschaftskrise handlungsunfähig zu werden, so die Warnung des Hauptgeschäftsführers Gerd Landsberg in der RHEINPFALZ am Sonntag. Bund und Länder müssten sich sofort mit den Kommunen an einen Tisch setzen und ein Soforthilfeprogramm beschließen, meldete das manager magazin in seiner Online-Ausgabe am 06.02.2010:
Ansonsten könne in vielen Städten und Gemeinden weder die Kinderbetreuung ausgebaut noch ein zuverlässiger Nahverkehr (weiterlesen…)
Atemberaubende Vermögensvernichtung zu einem noch nicht vorhersagbaren Zeitpunkt
Mit einer Politik des billigen Geldes bewahrten die Notenbanken Staaten und Unternehmen vor dem Kollaps. Ein leider nicht ganz ungefährliches Experiment – die Frage sei nicht mehr, ob, sondern, wann die nächste Blase platze, schrieb DiePresse.com am 05.02.2010:
Als unlängst ein Experte von einem US-Sender um einen Befund zur wirtschaftlichen Verfassung gebeten worden sei, dürfte ein paar hunderttausend US-Amerikanern das Gesicht eingefroren sein – sie rasten wieder auf eine Wand zu, allerdings säßen sie dieses Mal (weiterlesen…)
Europas Mittelstand stürzt ab
Erst breche die Nachfrage ein, dann komme die Pleite – die schwere Wirtschaftskrise habe 2009 zahlreiche Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit getrieben. Nach Angaben der Wirtschaftsauskunftsdatei Creditreform seien 2009 in Europa 236.000 Firmen pleite gegangen – 26 Prozent mehr als 2008. Die meisten Firmenzusammenbrüche habe es in Frankreich mit 55.800 Insolvenzen (plus 12,2 Prozent), Deutschland mit 34.300 Insolvenzen (plus 16,0 Prozent) und Großbritannien mit 20.300 Insolvenzen (plus 24,8 Prozent) gegeben, meldete SPIEGEL ONLINE am 03.02.2010:
Europaweit seien 1,7 Millionen Arbeitnehmer von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffen. (weiterlesen…)
Schlimmste Wirtschaftskrise der bundesdeutschen Geschichte
Die Wirtschaftskrise treibe die Haushalte der deutschen Städte und Gemeinden laut einem Zeitungsbericht immer tiefer ins Defizit. 2009 habe der Fehlbetrag der Kommunen mehr als vier Milliarden Euro erreicht, so die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf Informationen aus den Kommunalen Spitzenverbänden. Dieser negative Trend werde auch 2010 anhalten, meldete der stern.de am 02.02.2010:
2008 hätten die Städte und Gemeinden noch mit einem Finanzierungssaldo von plus 7,6 Milliarden Euro Schwarze Zahlen geschrieben.
Hauptgrund für den Absturz der meisten kommunalen Etats seien Einbrüche bei den Steuereinnahmen (weiterlesen…)
Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 2,1 Prozent gewachsen
Die Berliner Unternehmen hätten auch in der Wirtschaftskrise weiterhin neue Jobs geschaffen. Die Hauptstadt habe im dritten Quartal des Krisenjahres 2009 einen stärkeren Beschäftigungsaufbau erzielt als irgendein anderes deutsches Bundesland, berichtete die Berliner Morgenpost in ihrer Online-Ausgabe am 10.12.2009:
Das habe das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg unter Berufung auf Daten des Arbeitskreises “Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder” mitgeteilt.
Demnach seien im dritten Quartal (weiterlesen…)
Jeden Tag kommen 20.000 neue Empfänger hinzu
Die Werte lägen auf Rekordhöhe – und jeden Tag kämen 20.000 neue Empfänger hinzu. Wegen der schweren Wirtschaftskrise sei nach einem Bericht der New York Times jeder achte US-Amerikaner – und jedes vierte Kind – auf die staatliche Hilfe angewiesen. Derzeit hingen 36 Millionen US-Amerikaner von Lebensmittelkarten ab, ein Drittel mehr als vor Ausbruch der Krise vor zwei Jahren, berichtete SPIEGEL ONLINE am 29.11.2009:
Mit den Lebensmittelkarten können arme Menschen Nahrungsmittel wie Brot, Milch und Käse praktisch wie mit einer Kreditkarte bezahlen. (weiterlesen…)
Gewinn-Einbruch um gut eine Milliarde Euro für 2009 erwartet
Die Deutsche Bahn schraube ihre Gewinnprognose für 2009 hinunter und rechne mit einem Einbruch um gut eine Milliarde Euro. Der Staatskonzern rechne nur noch mit einem operativen Gewinn von rund 1,4 Milliarden Euro. 2008 habe das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) bei fast 2,5 Milliarden Euro gelegen – zuletzt sei eigentlich noch ein Gewinn von 1,8 Milliarden Euro angepeilt worden.
Ähnliches gelte für den Umsatz, der ebenfalls weit unter dem (weiterlesen…)
Mit zehn Milliarden Euro aus dem Deutschlandfonds über hundert Milliarden Euro Kreditvolumen zaubern
Die Bundesregierung plane nach SPIEGEL-Informationen ein großangelegtes “Maßnahmenpaket”, um die drohende Kreditklemme abzuwenden. Zentrale Maßnahme solle ein Programm sein, mit dem die Regierung den Banken in großem Stil Risiken abnehme, berichtete SPIEGEL ONLINE am 28.11.2009:
Die Planungen von Finanz- und Wirtschaftsministerium sähen vor, dass der Bund den Banken Forderungen im Umfang von zehn Milliarden Euro abkaufe und diese verbürge. (weiterlesen…)