19. August 2011

Euro-Transferunion: Bekämpfung der Überschuldung durch weitere Schulden

Der Gemeinschaftswährung wird die letzte Überlebenschance geraubt, kommentiert Prof. Dr. Wilhelm Hankel

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 19.08.2011] In ihrer Panik ließen die sogenannten „Euro-Retter“ nichts unversucht, der Gemeinschaftswährung die letzte Überlebenschance zu rauben, so Prof. Dr. Wilhelm Hankel in einem aktuellen Kommentar:
Die Euro-Währungsunion aus 17 Staaten spiegele die multikulturelle Vielfalt Europas wieder – mit dem Ausleben derselben durch die Teilnehmerländer hätten die Euro-Politiker den Experimentalbeweis erbracht, dass es ein für alle EU-Staaten gleich gutes und stabiles Geld nicht geben könne. (more…)

25. Juli 2011

Euro-Zone: Einer muss nun gehen

Prof. Dr. Wilhelm Hankel benennt in seinem „Offenen Appell an Helmut Schmidt“ schonungslos die zwei Handlungsmöglichkeiten

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 25.07.2011] Prof. Dr. Wilhelm Hankel hat in seinem „Offenen Appell an Helmut Schmidt“ vom 24. Juli 2011 abermals auf die Kernprobleme der Euro-Krise hingewiesen:
Die Währungsgarantie der Europäischen Währungsunion (EWU) sorgt dafür, dass ein Euro immer ein Euro ist, gleich ob dieser von einem „Pleite-Kandidaten“ oder von einem „disziplinierten Währungspartner“ stammt. Dadurch wurden eben jene „Pleite-Kandidaten“ ohne geringstes Zutun, was sie zuvor niemals waren – nämlich international kreditwürdige Länder.

Foto: Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Foto: Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Wiederherstellung der Kredittragfähigkeit nur durch eine verlässlich-stabile, von allen Gläubigern akzeptierte Währung

Die aktuelle Garantie indes stelle nun nicht die Kredittragfähigkeit dieser Schuldenstaaten wieder her, sondern zerstöre jene der Sanierer, warnt Prof. Hankel eindringlich – die Rettungskosten würden auf Steuerzahler, Sparer und Rentner in den noch leidlich intakten Euro-Ländern abgewälzt.
Europa könne sich aber nicht durch „Reparaturen an seiner Schuldenmaschine“ – dem Euro – retten. (more…)

15. Juli 2011

Prof. Dr. Wilhelm Hankel: Euro-Rettung unter dem Verdacht des Verfassungsbruchs

Jetzt wäre „Unruhe allererste Bürgerpflicht“ – denn es geht um die Einkommen aller Bürger „nach Steuerabzug“

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 15.07.2011] Prof. Dr. Wilhelm Hankel ist ein Mann der deutlichen Worte – ein Finanzminister, der seinen Haushalt sprenge, Deutschlands Rolle als Finanzier konkursreifer Staaten in Europa unbegrenzt festschreibe, seine Mitbürger um den Gegenwert ihrer hart verdienten und erbrachten Steuerleistungen prelle, weil europäische Pleitestaaten die eigene Steuerleistung durch Kredite und Hilfszahlungen aus der EU „ersetzen“ könnten, und diese Generation und die folgenden aufs Schwerste mit untragbaren Steuerhypotheken belaste, wäre in jedem anderen Land politisch ein toter Mann. Wollte Angela Merkel wirklich Schaden vom deutschen Volk abwehren, was sie ja wie auch die Bundesminister geschworen hat, und ihr Überleben im Amt sichern, müsste die Bundeskanzlerin diesen Minister jetzt entlassen, so Prof. Hankel.
Denn nach dem Spruch aus Karlsruhe, wie immer er ausfällt, sei es zu spät, dann hafte auch sie für einen Minister, der mit Starrsinn, Unbelehrbarkeit oder mangelnder Fachkompetenz – man könne sich den Grund aussuchen – sie und ihr Kabinett ins politische Aus manövriert habe.
Prof. Hankel beschreibt die Szene am 5. Juli 2011 in Karlsruhe als ebenso „gespenstisch wie politisch explosiv“. Während das höchste deutsche Gericht in Person des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts erklärt habe, es wolle die Hunderte von Milliarden kostende Rettung der Euro-Währung rein rechtlich „unter Ausschluss ökonomischer Argumente“ behandeln, habe Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) seinen Aktionismus in dieser Sache damit gerechtfertigt, dass man im Mai 2010 vor der „Notsituation“ gestanden hätte, eine Staatspleite Griechenlands mit unabsehbaren Folgen für das Finanzsystem und die Gemeinschaftswährung abwehren zu müssen (more…)

30. September 2010

Professor Dr. Wilhelm Hankel: Plädoyer für ein Bretton Woods II

Votum für die Wiedereinrichtung eines „monetären Völkerrechts“

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 28.09.2010] Für das Magazin am Finanzplatz Deutschland sprach Dirk Pinnow mit Professor Dr. Wilhelm Hankel kurz nach der „Euro-Aktionskonferenz“ vom 25. September 2010:

1. Euro-Aktionskonferenz“ in Berlin

Nach eigenen Angaben von Jürgen Elsässers „Volksinitiative“ haben sich zu der Veranstaltung „Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr“ 670 Besucher eingefunden, um die Ausführungen der Referenten Hankel, Schachtschneider, Farage, Otte, Mross, Most, Eichelburg, Hamer, Blessing und Clauss zum Thema Euro zu verfolgen und mitzudiskutieren. Nach seiner Einschätzung zu dieser Konferenz befragt, zeigte sich Professor Hankel selbst „ermutigt“ – diese Veranstaltung sei ein „erster Schritt in die richtige Richtung“. (more…)



 

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