Hybridkapital und stille Einlagen werden künftig vielfach nicht mehr als „hartes Kernkapital“ gelten
Die geplanten neuen Eigenkapitalregeln – Basel III – brächten den deutschen Landesbanken offenbar große Probleme, meldete die moz.de am 28.08.2010:
Fast ein Drittel ihres Kernkapitals, insgesamt 17,3 Milliarden Euro, habe laut DER SPIEGEL Ende 2009 aus sogenanntem Hybridkapital und aus stillen Einlagen bestanden – beides solle in Zukunft vielfach nicht mehr als „hartes Kernkapital“ gelten. (weiterlesen…)
Förmliches Prüfverfahren eingeleitet
Die Europäische Kommission habe der angeschlagenen WestLB die Gründung einer Bad Bank nur vorläufig genehmigt. Die Kommission habe die geplanten Maßnahmen aus Gründen der Finanzstabilität vorläufig zugelassen, zweifle jedoch daran, dass sie mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang stünden. Daher habe sie ein förmliches Prüfverfahren eingeleitet, berichtete der stern.de am 22.12.2009:
Die “WestLB” solle als erste Bank in Deutschland eine sogenannte “Bad Bank” bekommen, in die vor allem “faule Papiere” im Volumen von (weiterlesen…)
Abspaltung per 1. Januar 2010 beschlossen
Es sei die erste Bad Bank Deutschlands – der staatliche Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) habe eine Abwicklungsanstalt für die WestLB errichtet. In das Institut sollten laut “SoFFin” Aktiva in Höhe von 85 Milliarden Euro ausgegliedert werden, berichtete SPIEGEL ONLINE am 14.12.2009:
Wie die Bank mitgeteilt habe, solle der Hauptteil spätestens bis zum 30. April 2010 rückwirkend zum 1. Januar 2010 abgespalten werden. (weiterlesen…)
Aufspaltung in eine Bad Bank und eine zukunftsfähige Geschäftsbank
Die schwer angeschlagene WestLB sei gerettet. Die Eigentümer und der staatliche Bankenfonds SoFFin hätten sich in letzter Minute auf ein neues “Rettungspaket” für die drittgrößte deutsche Landesbank geeinigt. Die “WestLB” werde in eine Bad Bank und eine zukunftsfähige Geschäftsbank aufgespalten, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 24.11.2009:
Der “SoFFin” beteilige sich in einem ersten Schritt (weiterlesen…)
Sparkassensektor droht erheblicher Stress bei Scheitern der Verhandlungen
Der Streit um Bundeshilfen für die angeschlagene WestLB spitze sich zu. Unmittelbar vor neuen Gesprächen zwischen dem Bankenrettungsfonds SoFFin und den Sparkassen als “WestLB”-Haupteignern über milliardenschwere Kapitalspritzen habe der Bund eindringlich einen Beitrag der Sparkassen gefordert – sonst drohten erhebliche Folgen. Die Sparkassenverbände verwiesen indes auf ihre klammen Finanzen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 23.11.2009:
Zur Rekapitalisierung der übrig bleibenden “Kernbank” seien inzwischen zwei bis sechs Milliarden Euro im Gespräch. (weiterlesen…)
Hilfe soll vom staatlichen Rettungsfonds SoFFin kommen
Der SoFFin könnte laut Handelsblatt eine Eigenkapitalspritze von zwei bis drei Milliarden Euro für die künftige Kernbank der WestLB geben, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 12.11.2009:
Grund für die Überlegungen seien die schwierigen Gespräche über die Nutzung des Bad-Bank-Modells zur Sanierung der “WestLB”. (weiterlesen…)