5. März 2011

Ökonomisierung aller Lebensbereiche hemmt Fortschritt im Informations- und Dienstleistungszeitalter

Kultur und Soziales, Kunst, Bildung und Wissenschaft brauchen zur nachhaltigen Fortentwicklung Freiheit und Förderung

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 05.03.2011]Mit dem Erlöschen der Schlote in den einstigen Industriehochburgen hat sich auch das ehemalige Fortschritts-Symbol des „rauchenden Schornsteins” in die Geschichte
verabschiedet. Mehrere Wissenschaftler haben am Ende des 20. Jahrhunderts das Ende der Arbeit verkündet; so beschrieb etwa das 1995 auf Deutsch unter dem Titel „Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft” erschienene Buch von Jeremy Rifkin den durch Produktivitätsschübe verursachten epochalen Wandel des massiven Rückgangs der Erwerbstätigkeit im traditionellen industriellen Sektor – und die daraus resultierenden solzialen Folgen:
In Folge des Rückgangs der Bedeutung der materiellen Produktion in den Volkswirtschaften bleibt zwangsläufig nur die Entwicklung der IKT-gestützten Dienstleistungen als zentrale Wertschöpfungsquelle der näheren Zukunft.
Die Anzahl der international mobil agierenden Freiberufler, die ortsunabhängig über ihren Laptop z.B. Übersetzungsdienste anbieten, Konzepte erstellen oder Projekte planen und überwachen, dürfte noch zu gering sein, als das ein solches modernes Berufsbild Beispielcharakter bekommen könnte. (more…)



 

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