7. Februar 2010

Teufelskreis Staatsverschuldung: Nutzen einer Radikalkur fraglich

Probleme insbesondere in Spanien, Griechenland und Portugal könnten sich sogar verstärken

Südeuropa liege am Boden – in Griechenland, Portugal und Spanien explodierten die Haushaltsdefizite, die Zinsen auf Staatsanleihen wüchsen. Nun sollten „Rosskuren“ die angeschlagenen Länder retten. Doch ein Erfolg sei keineswegs sicher – viele Experten glaubten gar, dass sie die Probleme eher verschärften.

Mit einer Radikalkur sollten Spanien, Griechenland und Portugal ihre Verschuldung in den Griff bekommen. So wolle es die EU-Kommission, so wolle es die Bundesregierung, berichtete die WELT ONLINE am 06.02.2010:
Denn genau das verlangten auch die Investoren an den Kapitalmärkten. Das Problem sei die Durchsetzbarkeit. Vor allem aber könnten derart radikale „Bremsmanöver“, wie sie nun diskutiert würden, die betroffenen Volkswirtschaften gar zu leicht zurück in die Rezession stoßen. (weiterlesen…)

11. Dezember 2009

Uneinigkeit bei Experten, ob Staaten pleite gehen können

Im Kampf gegen die Krise steuern Politiker einen gefährlichen Kurs

Regierungen und Notenbanken hätten in den vergangenen Monaten alles gegeben, um die Weltwirtschaft vor dem Absturz zu bewahren. Sie hätten Banken gestützt, “Konjunkturpakete” gestemmt, für die Spareinlagen der Bürger garantiert und die Märkte mit Liquidität geflutet. Im Kampf gegen die Krise steuerten Politiker einen gefährlichen Kurs, berichtete die sueddeutsche.de am 11.12.2009:
Für den Aufschwung verschuldeten sich die Staaten mit Milliarden Euro, weil die Einnahmen längst nicht mehr ausreichten. (weiterlesen…)



 

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