21. September 2011

Clever studieren – mit der richtigen Finanzierung: Aktualisierter Ratgeber zur Studienfinanzierung

Filed under: Aktuelles,Service — Schlagwörter: , , , , , — dp @ 22:24

Wie der studentische Haushalt mit Schwarzen Zahlen über den Monat zu bringen ist

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 21.09.2011] Studentinnen und Studenten könnten aufatmen, denn in den meisten Bundesländern gehörten Studiengebühren bald der Vergangenheit an, so die verbraucherzentrale Hamburg (vzhh). Doch auch nach dem Aus für diese „Campus-Maut“ bleibe ein Studium eine kostspielige Angelegenheit. Der aktualisierte Ratgeber „Clever studieren – mit der richtigen Finanzierung“ der Verbraucherzentrale informiert pünktlich zum Semesterstart, wie das Finanzmanagement auf dem Weg zu „Bachelor“ oder „Master“ funktionieren kann:
Für rund 592.000 studierende junge Menschen sei BAföG die wesentliche Säule ihrer Studienfinanzierung. Der Ratgeber soll aufzeigen, wie darüber hinaus Stipendien, Studiendarlehen und einige Sozialleistungen dazu beitragen könnten, den studentischen Haushalt mit Schwarzen Zahlen über den Monat zu bringen. Was beim Jobben zu beachten ist und welche studentischen Vergünstigungen es gibt, wird ebenfalls vorgestellt. (more…)

20. September 2011

Warnung der Verbraucherzentrale: 300 Millionen Euro ehemaliger Allianz-Kunden in Gefahr

Am 31. Dezember 2011 verjähren Ansprüche für Lebens- bzw. Rentenversicherungen, die 2008 gekündigt wurden

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 20.09.2011] Nach einer aktuellen Meldung der verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) hat die Allianz nach dem Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart zu Vertragsklauseln ihrer Lebens- und Rentenversicherungsverträge Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) eingelegt:
Für die Begründung der Revision sei dem Unternehmen eine Fristverlängerung bis zum 27. Dezember 2011 gewährt worden. Eine Entscheidung über die Rechtskraft des Stuttgarter Urteils sei also erst 2012 zu erwarten. Aufgrund der neu gesetzten Frist sei nun eine Rückzahlungssumme von rund 300 Millionen Euro wegen zu geringer Rückkaufwerte und zu Unrecht einbehaltener Stornokosten in Gefahr, warnt die vzhh, denn zum 31. Dezember 2011 verjährten Ansprüche für Lebens- bzw. Rentenversicherungen, die im Jahr 2008 von Verbrauchern gekündigt wurden.
Die Strategie der Allianz gegenüber ihren ehemaligen Kunden sei ganz offensichtlich zu mauern, abzublocken, Zeit zu schinden, so vzhh-Rechtsexpertin Edda Castelló. (more…)

15. September 2011

Verbraucherzentralen kritisieren Missachtung der Transparenzpflicht bei Provisionen durch Banken

Untersuchung der „Initiative Finanzmarktwächter“ der Verbraucherzentralen veröffentlicht

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 15.09.2011] Zwei von drei Banken und Sparkassen missachteten gegenüber ihren Kunden die Pflicht zur Offenlegung von Provisionen – so das Ergebnis einer Erhebung der Verbraucherzentralen im Rahmen ihrer „Initiative Finanzmarktwächter“:
Entweder die Geldhäuser hätten die Auskunft ganz verweigert oder unzureichend informiert. Das habe insbesondere Anfragen zu Zertifikate-Geschäften betroffen. Nur in zwei Prozent der Antworten hätten Banken die erhaltenen Provisionen vollständig offengelegt.
Der verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert nun eine Sonderprüfung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die BaFin müsss sicherstellen, dass sich die Banken an Recht und Gesetz halten, so Vorstand Gerd Billen. (more…)

12. September 2011

Bei Werbung für Smartphones muss deutlich auf Kosten des abzuschließenden Vertrages hingewiesen werden

verbraucherzentrale Hamburg klagte gegen Telekom Shop wegen unleserlicher Angaben

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 12.09.2011] Die Telekom Shop Vertriebsgesellschaft, eine Tochter der Deutschen Telekom, darf nicht für Smartphones mit einem Preis werben, ohne zugleich deutlich auf die Kosten eines zusätzlich abzuschließenden Vertrages hinzuweisen:
Das entschied das Landgericht Bonn nach Klage der verbraucherzentrale Hamburg (vzhh). Diese hatte das Angebot eines Smartphones einer bekannten Marke für 49,95 Euro bemängelt, denn im Kleingedruckten versteckte sich die Preisangabe für einen Netzkarten-Vertrag, der beim Kauf abgeschlossen werden musste. Das Kleingedruckte sei nach Ansicht der vzhh jedoch so klein, dass die Zusatzkosten nicht einmal mit einer Lupe zu entziffern sei – zudem in dunkler Schrift auf dunklem Hintergrund in einer großen deutschen Tageszeitung gedruckt.
Die vzhh hatte den Telekom Shop zunächst abgemahnt und verlangt, künftig die Preise deutlicher anzugeben. (more…)

28. Juli 2011

Tätigkeitsbericht 2009/2010 des Bundeskartellamtes: Volkswirtschaftlicher Schaden im dreistelligen Millionenbereich

verbraucherzentrale Bundesverband fordert Verbraucherentschädigung durch Kartellsünder

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 28.07.2011] Der verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert, dass sich Preisabsprachen für Unternehmen trotz effektiver Arbeit des Kartellamtes immer noch lohnten. Deshalb fordert der vzbv anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Tätigkeitsberichtes des Bundeskartellamtes, dass Kartellabsprachen von Unternehmen Kompensationsleistungen gegenüber geschädigten Kunden zur Folge haben müssten:
Der volkswirtschaftlichen Schäden liege im dreistelligen Millionenbereich. Es sei gut, wenn das Kartellamt Rechtsverstöße feststellt und ahndet. Aber die Verbraucher blieben auf ihren Schäden sitzen, so vzbv-Vorstand Gerd Billen. Deshalb sollte die Bundesregierung Sammelklagen von Verbrauchern gegenüber Unternehmen erleichtern und nicht ablehnen. Statt die Kartellbußen dem Bundeshaushalt zuzuführen, könnte aus diesen Mitteln auch die Verbraucherberatung finanziert werden. Kartellabsprachen seien kein Kavaliersdelikt, das man achselzuckend hinnehmen könne, verdeutlicht Billen. (more…)

12. Juli 2011

Verbraucherzentrale: Aus 19 Verfahren gegen Rechtsschutzversicherer bisher 13 positive Urteile

Intransparente und benachteiligende Klausel in Verträgen über Rechtsschutzversicherungen moniert

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 12.07.2011] Fast alle Prozesse, die die Verbraucherzentrale gegen Rechtsschutzversicherer eingeleitet hat, wurden in der ersten Instanz gewonnen:
Aus 19 Verfahren liegen jetzt 13 positive Urteile vor, nur das Landgericht Mannheim entschied zu Gunsten des Versicherers. Vier Verfahren sind noch nicht entschieden, bei zweien davon hat das Gericht in der Verhandlung zu erkennen gegeben, dass es der Auffassung der Verbraucherzentrale folgen werde, eines wurde aus formalen Gründen beendet.
Es geht um eine intransparente und benachteiligende Klausel in Verträgen über Rechtsschutzversicherungen (§ 17 ARB). (more…)

31. März 2011

Fünf Euro pro Überweisung unzulässig: Urteil des OLG Frankfurt gegen Commerzbank rechtskräftig

verbraucherzentrale Hamburg rät betroffenen Kunden, die Rückzahlung einzufordern

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 31.03.2011] Die Commerzbank dürfe Kunden mit überzogenem Dispositionskredit nicht zusätzlich zu den Zinsen noch fünf Euro pro Verfügung berechnen, so das Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main (OLG) nach Klage der verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) am 4. August 2010. Jetzt wurde das Urteil rechtskräftig und gewinnt dadurch Bedeutung für die gesamte Bankenbranche:
Dies sei ein großer Erfolg für alle Bankkunden, besonders für Menschen mit Schulden, so vzhh-Geschäftsführer Günter Hörmann. Das OLG hatte die Revision nicht zugelassen. Nachdem die Commerzbank das zunächst eingelegte Rechtsmittel der Nichtzulassungsbeschwerde zurückgenommen hat, ist jetzt die Rechtskraft des Urteils eingetreten.
Wer den eingeräumten Dispositionskredit überzieht, bekomme nach Beobachtung der vzhh zumeist nicht sofort eine Kreditkündigung. Vielmehr werde eine weitere Überziehung „geduldet“. Der Zinssatz für diese „geduldete Überziehung“ sei besonders hoch, bei der Commerzbank liege er zurzeit bei stolzen 18,74 Prozent pro Jahr und damit im Spitzenfeld. Das Geldhaus habe darüber hinaus noch ein Entgelt für vom Kunden veranlasste Verfügungen in Höhe von fünf Euro pro Posten verlangt. (more…)

30. März 2011

Finanzberater, Makler und Baubranche: Spiel mit den Sorgen der Verbraucher vor Geldentwertung, Euro- und Schuldenkrise

verbraucherzentrale Baden-Württemberg kritisiert Immobilienfinanzierungen, die am Bedarf der Verbraucher vorbeigehen

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 30.03.2011] Finanzberater verkauften Immobilienfinanzierungen am Bedarf der Verbraucher vorbei, so das Ergebnis einer Analyse der verbraucherzentrale Baden-Württemberg von 397 Immobilienfinanzierungsverträgen:
Diese Finanzierungsangebote seien ihr von 233 Verbrauchern vorgelegt worden. 71 Prozent der Angebote passten nicht zum Bedarf der Verbraucher. Die beobachteten Mängel in Beratungen zur Eigenheimfinanzierung hätten sie bei allen Vertriebsformen festgestellt, kritisiert Niels Nauhauser von der verbraucherzentrale Baden-Württemberg die Praxis der Finanzberater von Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Finanzvertrieben.
(more…)

21. März 2011

Krisenstimmung: 10 von 24 für Privatanleger wichtige offene Immobilienfonds geschlossen

Verbraucherzentrale und Institut für Finanzdienstleistungen haben Informationspapier für Betroffene erstellt

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 21.03.2011] Offene Immobilienfonds befinden sich in der Krise, denn laut der Verbraucherzentrale Hamburg e.V. (VZHH) seien von den 24 für Privatanleger wichtigsten Fonds zehn geschlossen, drei weitere befänden sich in Auflösung. Drei Millionen Anleger bangten demnach um ihr Geld. Die Verbraucherzentrale Hamburg und das Institut für Finanzdienstleistungen (iff) bieten jetzt ein Informationspapier zum Thema offene Immobilienfonds an:
Die einst als sichere Anlageform geltenden offenen Immobilienfonds steckten in der Krise – als im Jahr 2008 vorwiegend institutionelle Anleger in großem Stil ihr Geld abzogen, seien zahlreiche Fonds in Liquiditätsnot geraten und hätten die Anteilsrücknahme vorübergehend aussetzen müssen. Betroffene Anleger können sich nun über den aktuellen Status der wichtigsten offenen Immobilienfonds informieren. Das Informationspapier der Verbraucherzentrale und des iff bietet Verbrauchern ständig aktualisierte Angaben über die am Markt befindlichen Fonds. Neben einem allgemeinen Überblick sind Angaben zu den Preisabschlägen, die beim Verkauf von Anteilen an geschlossenen Fonds an der Börse hinzunehmen sind, enthalten. Ebenso werden die Gesetzesänderungen für einen besseren Schutz der Anleger und deren Folgen für die Anlageform beschrieben. (more…)

8. März 2011

Richtig versichert: verbraucherzentrale Hamburg bietet überarbeitete Ausgabe des Ratgebers an

Hilfe bei der Ermittlung des eigenen Versicherungsbedarfs

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 08.03.2011] Mehr als 2.000 Euro gebe jeder Deutsche – vom Baby bis zum Greis – pro Jahr für private Versicherungen aus. Doch verpulverten die Verbraucher eine Menge Geld für überflüssige oder zu teure Versicherungen, mahnt die verbraucherzentrale Hamburg (vzhh). Einige seien über-, andere unterversichert, wiederum andere Verbraucher hätten bei einer zu teuren Versicherungsgesellschaft unterschrieben. So koste der Abschluss falscher oder zu teurer Versicherungsverträge die Bundesbürger Jahr für Jahr Millionen Euro. Oft ahnten Verbraucher gar nichts von ihren Fehlern und Verlusten. Licht in den „Versicherungsdschungel“ soll jetzt der Ratgeber „Richtig versichert“ bringen:
Der völlig überarbeitete aktuelle Wegweiser informiert darüber, welche Versicherungen für wen in welchen Lebenssituationen wichtig und welche überflüssig sind. Zudem gibt das Buch Tipps und Ratschläge, wie man aus teuren oder überflüssigen Verträgen herauskommt, was man bei einem Wechsel zu einer günstigeren Versicherungsgesellschaft beachten muss und worauf es beim Neuabschluss ankommt. (more…)

« Newer PostsOlder Posts »

 

Powered by WordPress