Durch Finanzkrise viele Sicherheiten wertlos geworden
Eine englische Fußnote könnte deutsche Kommunen ruinieren – wer immer sich auf riskante Geschäfte mit Cross-Border-Leasing (CBL) eingelassen habe, suche nun händeringend einen neuen Bürgen. Bei diesen „Deals“ hätten Kommunen ihre U-Bahnen, Messehallen oder Kanalnetze an US-Investoren verkauft und zurückgeleast. US-amerikanische Versicherungen wie AIG hätten das Geschäft abgesichert, berichtete die FR-online.de am 06.03.2010:
Mit der Finanzkrise seien viele Sicherheiten wertlos geworden – AIG habe gerade erst einen 100 Milliarden Euro großen Verlust gemeldet. (weiterlesen…)
„Federal Deposit Insurance Corporation“ im Dauereinsatz
[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 20.03.2010] Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), durch den Glass-Steagall Act von 1933 ins Leben gerufener Einlagensicherungsfonds der Vereinigten Staaten von Amerika, hat allein am 19. März 2010 wieder sieben Banken geschlossen:
Damit erhöht sich die Anzahl der betroffenen Institute allein im bisherigen Verlauf des Monats März 2010 auf 15.
Die FDIC muss sich ständig um gescheiterte Banken kümmern – auf deren Website wird die aktuelle Liste seit dem 1. Oktober 2000 publiziert. Betroffenen Kunden wie auch potenziellen Käufern werden dort (weiterlesen…)
US-Regierung muss 2012 1,8 Billionen Dollar für neue und fällig werdende Schulden finanzieren
Der US-Finanzbranche könnte ein „Tag der Abrechnung“ drohen – dieses Szenario entwerfe die New York Times, berichtete SPIEGEL ONLINE am 16.03.2010:
Demnach ständen insbesondere „Private-Equity“-Unternehmen, die sogenannten „Heuschrecken“, und Firmen mit schwacher Bonität vor einem massiven Schuldenproblem. (weiterlesen…)
Für Haushaltsjahr 2009/2010 ein Rekorddefizit von 1,56 Billionen Dollar zu erwarten
Das Defizit im US-Haushalt habe im Februar 2010 einen neuen Monatsrekord erreicht, meldete DiePresse.com am 11.03.2010:
Der Fehlbetrag im abgelaufenen Monat habe bei 220,9 Milliarden Dollar gelegen – 14 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. (weiterlesen…)
Ständige Neuverschuldung kann immer teurer werden
An der Wortwahl erkenne man den Ernst der Lage – es sehe es aus, als hätte die Wirtschaft gerade den Dritten Weltkrieg durchgemacht, schrieben die Analysten der Investmentbank Morgan Stanley in einer Studie. Dabei spielten sie nicht auf Griechenland an, das sich laut seinem Regierungschef Giorgos Papandreou gerade in einer „Kriegssituation“ befinde. Gemeint seien die USA, berichtete die Capital-Online-Ausgabe am 09.03.2010:
Nur einmal in der Geschichte der führenden Wirtschaftsmacht sei die Staatsverschuldung gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als heute gewesen – nach dem Zweiten Weltkrieg. (weiterlesen…)
Baukredite für Einfamilienhäuser zu fast 40 Prozent gefährdet
Die großen Wall-Street-Banken mögen das Schlimmste überstanden haben, doch über 8.000 Institute, die das Land mit Geschäftskrediten, Baudarlehen und Hypotheken versorgten, ständen vor riesigen Problemen, schrieb die BernerZeitung in ihrer Online-Ausgabe am 02.03.2010:
Jeder zehnte ausstehende Kredit sei in Verzug oder bereits verloren. Die staatliche Einlagensicherung FDIC befürchte, dass über 700 Banken akut gefährdet seien.
Das Ausmaß der gefährdeten Kredite verdeutliche, wie unausgewogen der staatliche Auskauf der Finanzindustrie nach dem Kollaps von 2008 gewesen sei. (weiterlesen…)
Staat soll zur „Marktberuhigung“ weitere Milliarden zuschießen
Der US-Baufinanzierer Fannie Mae habe im abgelaufenen Jahr einen gigantischen Verlust angehäuft und brauche weitere Hilfe vom Steuerzahler. Unterm Strich habe der größte Immobilienkreditgeber des Landes 74,4 Milliarden US-Dollar verloren, berichtete SPIEGEL ONLINE am 27.02.2010:
Das sei einer der höchsten Verluste der US-Wirtschaftsgeschichte. Alleine im Schlussquartal habe sich das Minus auf 16,3 Milliarden US-Dollar belaufen. (weiterlesen…)
FDIC beruhigt mit Kreditlinie beim US-Finanzministerium
Die US-Bankenaufsichtsbehörde habe wieder vier Banken geschlossen. Unter anderem sei es zur bisher größten Bankpleite des Jahres 2010 gekommen – insgesamt seien in USA nunmehr 20 Banken pleite gegangen, meldeten die MMnews am 20.02.2010:
Am 19. Februar seien die „George Washington Savings Bank“ in Illinois, die „La Jolla Bank“ in Kalifornien, die „La Coste National Bank“ in Texas und die „Marco Community Bank of Marco Island“ in Florida geschlossen worden.
Die größte darunter sei die „La-Jolla-Bank“-Pleite in Kalifornien mit insgesamt zehn Filialen. (weiterlesen…)
Sorge um Sicherheit des in US-Dollar bewerteten Vermögens
China habe sich von einem Teil seiner US-Schatzpapiere getrennt und sei damit nur noch zweitgrößter Anleihegläubiger der USA. Die Volksrepublik habe im Dezember 2009 Anleihen im Volumen von mehr als 34 Milliarden Dollar verkauft und halte nun noch Papiere im Wert von 755,4 Milliarden US-Dollar, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 17.02.2010:
China hätte 2009 öffentlich Sorge um die Sicherheit seiner (weiterlesen…)
Nächste große Welle der Finanzkrise befürchtet
Wenn das sterbe, sage Charles Schumer und blicke sich wehmütig um, dann sterbe „New Yorks Herz und Seele“. Der demokratische US-Senator stehe vor den Backsteinfassaden der „Stuyvesant Town“, Manhattans einst größter Mietskaserne. Hunderte Anwohner umringten ihn, viele von ihnen lebten seit Jahrzehnten hier. Einige hätten selbstgemalte Transparente mitgebracht – „Rettet unsere Wohnungen!“ und (weiterlesen…)