24. August 2010

Deutschland: Defizitquote im ersten Halbjahr 2010 auf 3,5 Prozent gestiegen

Finanzierungsdefizit von Bund, Ländern und Gemeinden bei rund 42,8 Milliarden Euro

Infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise sei der deutsche Staatshaushalt im ersten Halbjahr 2010 deutlich tiefer in die Roten Zahlen gestürzt, meldete der stern.de am 24.08.2010:
Wegen sinkender Steuereinnahmen und gestiegener Ausgaben habe sich das Finanzierungsdefizit von Bund, Ländern und Gemeinden auf rund 42,8 Milliarden Euro belaufen, so das Statistische Bundesamt. Es sei damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum, als der Haushalt ein Defizit von 18,7 Milliarden Euro ausgewiesen habe.
Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von 1.211,7 Milliarden Euro sei die Defizitquote im ersten Halbjahr 2010 auf 3,5 Prozent gestiegen. (weiterlesen…)

9. April 2010

Deutsche Exportwirtschaft: Kräftigster Zuwachs seit acht Monaten

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Schwacher Euro stützt die Exportwirtschaft

Aufatmen bei den deutschen Exporteuren – nach einem Rückschlag im Januar 2010 habe die Exportwirtschaft im Februar wieder an Fahrt gewonnen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 09.04.2010:
Die Ausfuhren hätten um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat zugelegt, so das Statistische Bundesamt – das sei der kräftigste Zuwachs seit acht Monaten. Insgesamt hätten die Unternehmen im Februar 2010 Waren im Wert von 70,0 Milliarden Euro in andere Länder verkauft; 9,6 Prozent mehr als im Februar 2009. (weiterlesen…)

6. April 2010

Gesundheitsausgaben bei rund elf Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Starker Anstieg der Ausgaben der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung

Im Jahr 2008 seien die Gesundheitsausgaben in Deutschland um 9,9 auf insgesamt 263,2 Milliarden Euro gestiegen, so das Statistische Bundesamt. Gegenüber dem Vorjahr sei das ein Anstieg um 3,9 Prozent. Auf jeden Einwohner entfielen somit statistisch rund 3.210 Euro, berichtete SPIEGEL ONLINE am 06.04.2010:
Die Gesundheitsausgaben entsprächen laut Bundesamt 10,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) – schon jetzt sei ein Anstieg auf mehr als elf Prozent des BIP im Jahr 2009 abzusehen.
Größter Ausgabenträger im Gesundheitswesen sei 2008 die gesetzliche Krankenversicherung gewesen – sie habe mit 151,5 Milliarden Euro rund 57,5 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben getragen. (weiterlesen…)

31. März 2010

Statistisches Bundesamt: 2009 bisher höchstes Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte

105,5 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen

Die teure Bankenrettung und sinkende Steuereinnahmen hätten das Staatsdefizit im Krisenjahr 2009 auf Rekordhöhe getrieben, berichtete n-tv.de am 31.03.2010:
Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen einschließlich ihrer Extrahaushalte hätten 105,5 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen, so das Statistische Bundesamt- dies sei das bislang höchste Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte.
Größter Defizitsünder sei der Bund – sein Fehlbetrag habe mit 55,9 Milliarden Euro mehr als die Hälfte das Gesamtdefizits ausgemacht. (weiterlesen…)

25. Januar 2010

Deutschland 2009: Deutliche Einbußen beim Güterverkehr infolge der Krise

DESTATIS gibt vorläufige Ergebnisse bekannt

[Magazin.Am-Finanzplatz.de] Das Statistische Bundesamt (DESTATIS) meldet, dass der Güterverkehr in Deutschland im Jahr 2009 infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise deutliche Einbußen habe hinnehmen müssen:
Nach vorläufigen Angaben von DESTATIS sei das Transportaufkommen im Jahr 2009 insgesamt voraussichtlich auf knapp vier Milliarden Tonnen und damit um 11,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 gesunken. (weiterlesen…)

14. Januar 2010

Gesetzliche Sozialversicherung insgesamt in finanzieller Schieflage

Finanzierungsdefizit in den ersten drei Quartalen 2009 schon bei 16,6 Milliarden Euro

Die gesetzliche Sozialversicherung sei 2009 in eine finanzielle Schieflage gerutscht. Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt habe, summiere sich das Finanzierungsdefizit in den ersten drei Quartalen 2009 auf 16,6 Milliarden Euro. Es habe damit noch einmal 11,6 Milliarden Euro über dem des Vorjahreszeitraums gelegen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 14.01.2010:
Insgesamt seien die Einnahmen der gesetzlichen Sozialversicherung in den ersten neun Monaten 2009 um 1,5 Prozent auf 358,6 Milliarden Euro gestiegen. (weiterlesen…)

13. Januar 2010

Deutschlands Defizitquote von 3,2 Prozent verletzt Verschuldungskriterien der EU

Bruttoinlandsprodukt um 5,0 Prozent im Vergleich zu 2008 gesunken

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfe nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts um 5,0 Prozent im Vergleich zu 2008. Experten hätten lediglich mit einem Minus von 4,8 Prozent gerechnet. 2008 sei die Wirtschaft noch um 1,3 Prozent gewachsen, 2007 sogar um 2,5 Prozent, berichtete n-tv.de am 13.01.2010:
Grund für die schwere Rezession sei der Einbruch bei Exporten und Investitionen gewesen. (weiterlesen…)

29. Dezember 2009

Alarmierende Statistik: Öffentliches Finanzierungsdefizit bei 96,9 Milliarden Euro

2009 weiterer Zuwachs der öffentlichen Ausgaben bei Rückgang der Einnahmen

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts seien alarmierend – danach stiegen die Ausgaben der öffentlichen Haushalte gegenüber den ersten drei Quartalen 2008 um 7,9 Prozent auf 838,8 Milliarden Euro. Die öffentlichen Einnahmen gingen dagegen um 2,4 Prozent auf 741,9 Milliarden Euro zurück, berichtete SPIEGEL ONLINE am 29.12.2009:
Wegen des starken Zuwachses bei den öffentlichen Ausgaben bei gleichzeitigem Rückgang der Einnahmen (weiterlesen…)

8. Dezember 2009

Gesamtproduktion der Industrie im Oktober 2009 überraschend gesunken

Rückschlag für deutsche Wirtschaft – Volkswirte hatten mit Anstieg gerechnet

Die Produktion in der deutschen Industrie sei im Oktober 2009 entgegen den Erwartungen eingebrochen. Die Gesamtproduktion sei im Vergleich zum Vorjahresmonat preis- und saisonbereinigt um 1,8 Prozent gesunken, so das Bundeswirtschaftsministerium. Volkswirte hätten eigentlich mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet, berichtete SPIEGEL ONLINE am 08.12.2009:
Das Bundeswirtschaftsministerium habe  sich auf vorläufige Angaben des Statistischen Bundesamtes und (weiterlesen…)

17. November 2009

Seit Jahresbeginn 2009 rund 1,2 Millionen Industrie-Arbeitsplätze vernichtet

Auch Kurzarbeit keine Dauerlösung – weiterer Jobabbau befürchtet

Die Wirtschaftskrise schlage voll auf dem deutschen Arbeitsmarkt durch – seit Jahresbeginn 2009 seien allein in der Industrie rund 1,2 Millionen Arbeitsplätze vernichtet worden, so die Bild-Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der Bundesagentur für Arbeit. Demnach sei die Zahl der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe zwischen Februar und September 2009 um insgesamt 861.000 gesunken, berichtete SPIEGEL ONLINE am 17.11.2009:
Der Jobabbau habe sich im Laufe des Jahres 2009 deutlich verschärft und sei derzeit so stark wie seit Jahren nicht mehr, heiße es weiter. (weiterlesen…)



 

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