3. Juni 2010

USA: Staatsverschuldung schlägt alle bisherigen Rekorde

Inzwischen rund 88 Prozent des Bruttoinlandproduktes

Zum ersten mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika hätten die Schulden den Wert von 13 Billionen Dollar überstiegen, meldete cash.ch am 03.06.2010:
Am 1. Juni 2010 habe die Staatsschuld demnach 13.050.826.000.000 Dollar betragen – das seien rund 88 Prozent des (weiterlesen…)

12. Februar 2010

Wahre Staatsverschuldung liegt um ein Vielfaches über den offiziellen Angaben

Analysten sehen statt der offiziellen rund 60 Prozent eher 400 Prozent Schulden gemessen am deutschen BIP

Die offiziellen Zahlen zur Verschuldung hätten mit der Realität nichts zu tun. In Wahrheit betrage die Verschuldung der westlichen Industriewelt ein Mehrfaches der offiziellen Angaben. Das zeige jetzt eine Analyse der Société Générale. Das Ergebnis könnte katastrophaler nicht sein, schrieben die MMnews am 12.02.2010:
In der aktuellen Analyse „Popular Delusions – Government hedonism and the next policy mistake“ von Dylan Grice, „Global Strategy Team“ der „Société Générale“, gingen die Analysten hart zur Sache mit den offiziellen Angaben zu den Staatsschulden der westlichen Industrienationen.
Wenn man die realen Schulden mit der offiziellen Darstellung vergleiche, täten sich Abgründe auf. So komme Griechenland beispielsweise auf über 800 Prozent Schulden gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP). In Europa stehe nach einer anderen Erhebung Polen ganz weit oben mit sage und schreibe 1.550 Prozent. Aber auch die deutschen Zahlen seien geschönt – statt der offiziellen rund 60 Prozent kämen die Analysten auf 400 Prozent Schulden gemessen am BIP. Das sei nicht weit entfernt von den USA, welche in Richtung 500 Prozent tendierten.

Quelle: MMnews, 12.02.2010
Originalartikel unter: Staatsschulden: Die ganze Wahrheit

Weitere Informationen zum Thema:

SOCIETE GENERALE, Cross Asset Research, 11.02.2010
Popular Delusions / Government hedonism and the next policy mistake

NATIONAL CENTER FOR POLICY ANALYSIS, Januar 2009
Measuring the Unfunded Obligations of European Countries

waltherbans auf YouTube, 09.07.2009

ZAPP: Steuern: Versprochen, gebrochen?

23. Januar 2010

Griechenlands massive Staatsverschuldung: Unheilvolle Vision eines Staatsbankrotts

Abgelegt unter: Aktuelles — Tags:, , , , , — cp @ 21:55

Jahrelang über seine Verhältnisse gelebt

Griechenland kämpfe mit einer massiven Staatsverschuldung. Über Jahre habe das Land über seine Verhältnisse gelebt und dabei sich selbst, seine Bevölkerung und wohl auch die Partner in der Europäischen Union mit frisierten Zahlen betrogen und getäuscht. Nun geistere die unheilvolle Vision eines Staatsbankrotts durch Europa, berichtete die RP.ONLINE am 22.01.2010:
Inzwischen scheine der Markt einem Staatsbankrott eine deutlich zunehmende Wahrscheinlichkeit einzuräumen. (weiterlesen…)

Bundesrepublik in ihrer fiskalischen und finanziellen Grundstruktur am Abgrund

Dieser Staat wird seine Schulden nie wieder vollständig zurückbezahlen

In der gesamten CDU/CSU-FDP Regierung sei CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble der erfahrenste „Nebelkerzenwerfer“ – die Debatte zum Bundeshaushalt 2010 habe dies wieder gezeigt. Von einer solchen Regierung erwarte man aber grundsätzliche Weichenstellungen, realitätsnah und hart, wenn nötig. Nichts von dem sei zu hören gewesen. Das „Durchwurschteln“ auf allen Ebenen, an das man sich in den letzten Jahrzehnten habe gewöhnen müssen, gehe weiter. Diesen Haushalt hätte auch jede andere Koalition einbringen können, kommentiere Erwin Grandinger, Finanz-Stratege und Partner bei „EPM Group Berlin“, für die WELT ONLINE am 23.01.2010:
Der Staat in seiner fiskalischen und finanziellen Grundstruktur stehe am Abgrund. (weiterlesen…)

7. Januar 2010

1,6 Billionen Euro deutsche Staatsschulden entsprechen einem 348 Kilometer hohen 500-Euro-Stapel

Geldstapel würde vom Erdboden fast die internationale Weltraumstation ISS erreichen

Wikipedia biete bei Eingabe des Suchbegriffes Billion u. a. folgenden Vergleich an – “Eine Billion Euro, bestehend aus 500-€-Scheinen, aufeinander gestapelt hätte eine Höhe von etwa 210 Kilometern.” Bei einer aktuellen deutschen Staatsverschuldung von 1,657 Billionen Euro ergebe sich nach dieser Definition eine “Schuldenturmhöhe” von 348 Kilometer schrieb Klaus-Peter Fiene auf HARTGELD.com am 05.01.2010:
Die internationale Weltraumstation ISS umkreise die Erde in einer Höhe von 350 km. Die Schuldenzuwachs pro Sekunde betrage laut (weiterlesen…)

26. November 2009

Ausspielen der Generationen: Keine Lobby für die Jugend

Politik neigt zum Verschieben von Lasten in die Zukunft

Der Finanzwissenschaftler und Regierungsberater Clemens Fuest im Interview mit Cornelia Schmergal über die schlechte Lobby der Jugend in der Hauptstadt auf wiwo.de am 21.11.2009:
Generell gebe es in der Politik eine Neigung, Lasten in die Zukunft zu verschieben. Staatsverschuldung zum Beispiel sei für Politiker ungeheuer attraktiv, weil die Schulden vor allem von künftigen Generationen bedient werden müssten, die heute noch nicht zur Wahl gingen – da falle es leicht, großzügige Zuschüsse an (weiterlesen…)

18. November 2009

US-Staatsdefizit auf mehr als zwölf Billionen Dollar gestiegen

Deutsche Staatsverschuldung bei rund 1,7 Billionen Euro

Das US-Staatsdefizit sei erstmals auf mehr als zwölf Billionen Dollar (mehr als acht Billionen Euro) gestiegen. Die vorliegenden amtlichen Daten zeigten, dass das Defizit der öffentlichen Haushalte am 16. November 2009 auf 12,031 Billionen geklettert sei, berichtete N24 am 18.11.2009:
Das Defizit seit Beginn der Finanzkrise mit beispielloser Geschwindigkeit angestiegen. Nach den geltenden Regelungen sei (weiterlesen…)

28. Oktober 2009

Experten sehen unlösbare Aufgabe für neuen Finanzminister

Steuererleichterungen sollen zwar zusätzliches Wachstum schaffen – aber zu einem hohen Preis

Er habe ihr Vertrauen, so die alte und neue Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Pressekonferenz, in der sich das neue Bundeskabinett präsentiert habe. Gemeint gewesen sei Wolfgang Schäuble, Finanzminister der neuen Bundesregierung. Aus der letzten Legislaturperiode kenne Merkel den Schwaben als knallharten Verhandler — eine Fähigkeit, die in den kommenden Monaten gefragt sein werde, schrieb die WELT ONLINE am 27.10.2009:
Denn der wichtigste Mann im Kabinett müsse zu einer soliden Finanzpolitik fügen, was nicht zusammenpasse — “Steuergeschenke” für (weiterlesen…)

17. Oktober 2009

Immobilien: Milliardenschwere Verkaufswelle der Öffentlichen Hand erwartet

Chancen für eine Erholung der Immobilienmärkte werden geschmälert

Die Finanzkrise werde Europas Immobilienmärkte noch über Jahre hinweg beeinflussen und nachhaltiger verändern als bisher erwartet. Wegen der staatlichen Pakete zur Rettung der Banken und zur Ankurbelung der Konjunktur sei die Staatsverschuldung in den EU-Mitgliedstaaten drastisch gestiegen, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 15.10.2009:
Das werde die Regierungen in den kommenden Jahren zwingen, Immobilien der Öffentlichen Hand wie (weiterlesen…)

8. Oktober 2009

US-Haushalt: Fehlbetrag bei 9,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Rückläufige Steuereinnahmen und teures Konjunkturpaket wirken sich aus

Wie aus einer Schätzung des Haushaltsbüros beim US-Kongress (CBO) hervorgehe, belaufe sich das Defizit 2008/09 auf 9,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der USA. Die endgültigen Zahlen zum abgelaufenen Haushaltsjahr wolle das US-Finanzministerium nach Angaben eines Sprechers Mitte Oktober 2009 veröffentlichen, berichtete n-tv.de (weiterlesen…)



 

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