Einführung der Gemeinschaftswährung per 1. Januar 2011
Die Finanzminister der Europäischen Union hätten in Brüssel den Beitritt Estlands zur Euro-Zone besiegelt, meldete DiePresse.com am 13.07.2010:
Ab dem 1. Januar 2011 werde die Gemeinschaftswährung auch in dem baltischen Staat gelten. Das Land mit 1,3 Millionen Einwohnern habe sich in den vergangenen Jahren ein striktes Sparprogramm verordnet und den Schuldenstand sowie das Staatsdefizit deutlich unter den EU-Höchstwerten gehalten. (weiterlesen…)
Aus eigener Kraft nie mehr schuldenfrei
Solingen sei eine Stadt am Abgrund. 907 Millionen Euro Schulden habe die Stadt insgesamt bei 161.779 Einwohnern – 5.607 Euro pro Person. Aus eigener Kraft könne Solingen nie mehr schuldenfrei werden – und doch habe die Stadt den Kampf aufgenommen, schrieb Lenz Jacobsen für stern.de am 06.05.2010:
Stadtkämmerer Ralf Weeke (SPD) habe dem Rat der Stadt ein schmerzhaft ehrgeiziges Sparprogramm vorgestellt – die Schließung beider Festhallen, der Verkauf des Stadions von Union Solingen, Schulschließungen, Kürzungen bei den Zuschüssen für Sportvereine… (weiterlesen…)
„Standard & Poor’s“ senkte Kreditwürdigkeit um eine Note
Vor kurzem sei er noch ein Horrorszenario, jetzt scheine ein europäischer „Dominoeffekt“ Tag für Tag realistischer zu werden – die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) habe auch die Kreditwürdigkeit Spaniens um eine Note gesenkt, meldete SPIEGEL ONLINE am 28.04.2010:
Das Rating sei von „AA+“ auf „AA“ reduziert worden. Zudem sei der Ausblick für Spanien negativ – dies bedeute, dass eine weitere Herabstufung möglich sei, falls sich die Finanzlage Spaniens schlechter als vorhergesagt entwickele.
(weiterlesen…)
Baltenrepublik hat zuvor jahrelang über seine Verhältnisse gelebt
So wie früher solle es in Lettland, das jahrelang über seine Verhältnisse gelebt hätte, selbst im Kleinen nicht weitergehen – diese Botschaft verkünde der 38 Jahre junge Premier Valdis Dombrovskis, seit er Mitte März 2009 nach dem Sturz der Vorgängerregierung ins Amt gekommen sei. Zusammen mit Finanzminister Einars Repse habe Dombrovskis seitdem in dem 2,2 Millionen Einwohner kleinen Land das rigoroseste Sparprogramm Europas durchgesetzt, berichtete die WELT ONLINE am 04.04.2010:
Das Duo Dombrovskis-Einars habe Regierungsabteilungen zusammengelegt und Tausende Staatsdiener entlassen. (weiterlesen…)
Papandreou stimmt Griechen auf schmerzhafte Opfer ein
Kurz vor der Verkündung neuer Sparmaßnahmen habe der griechische Ministerpräsident, Giorgos Papandreou, ein dramatisches Bild der Lage gezeichnet. Seinem Land drohe der Bankrott, es befinde sich in einer „Kriegssituation“, so Papandreou. Griechenland müsse den „Alptraum“ des Bankrotts, in dem der Staat weder Gehälter noch Renten zahlen könne, vermeiden; daher müsse jede nötige Entscheidung getroffen werden, „egal, wie schwierig“ sie sei. Worin die zusätzlichen Maßnahmen bestehen sollten, habe Papandreou nicht gesagt, berichtete N24 am 02.03.2010:
Griechischen Medienberichten zufolge könnte es sich um eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, höhere Abgaben auf Alkohol, Tabak, Treibstoffe und Luxusgüter sowie weitere Gehaltskürzungen im Öffentlichen Dienst handeln.
(weiterlesen…)
Aber kein weiteres EU-Land sollte zu Krisenzeiten der Euro-Zone beitreten
Schuldensünder Griechenland müsse ein hartes Sparprogramm umsetzen. Eindringlich hätten führende europäische Ökonomen vor einem Crash des Euro gewarnt. Die größte Gefahr für die europäische Gemeinschaftswährung bestehe in der überstürzten Aufnahme neuer Mitglieder, heiße es in einem Papier, das die „European Economic Advisory Group“ (EEAG) in Brüssel publik gemacht habe. Zur sechsköpfigen EEAG zähle auch der Münchner Professor Hans-Werner Sinn, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 23.02.2010:
Die Ökonomen betonten, der Währungsclub habe bislang einen „Flächenbrand“ in Europa verhindert. (weiterlesen…)
Zahlen für das dritte Quartal 2009 werden am 27. Oktober präsentiert
Der Autobauer Daimler wolle angesichts der Milliardenverluste im ersten Halbjahr 2009 das laufende Sparprogramm offenbar noch verschärfen. Die angestrebten Einsparungen von vier Milliarden Euro würden deutlich überschritten, so die “Wirtschaftswoche”. Die Überschreitung liege im zweistelligen Prozentbereich, habe Daimler-Chef Dieter Zetsche dem Magazin gesagt. Es werde an allem gespart, was nicht “unseren Fahrzeugen zugute” komme, werde Zetsche zitiert, berichtete SPIEGEL ONLINE am 17.10.2009:
Daimler hätte für das zweite Quartal 2009 einen Verlust von 1,06 Milliarden Euro ausgewiesen, nach 1,28 Milliarden Euro Minus im ersten Vierteljahr. (weiterlesen…)