Griechenland, Portugal und Spanien gefährden Reputation des Euros auf den Märkten
Die Kunden stürmten die Banken und plünderten ihre Konten. In den Geschäften komme es zu Hamsterkäufen. Die Ladenregale blieben leer, der Einzelhandel habe kein Geld mehr. Auf den Straßen versammele sich das Volk und demonstriere gegen die Regierung. Die Proteste schlügen in Gewalt um, die Regierung werde gestürzt, es herrsche Anarchie. Der Schwarzmarkt verdränge die Marktwirtschaft – und das alles, weil der Staat bankrott sei… Dies sei ein Horrorszenario. Aber an den Börsen werde schon ganz offen mit dem Horror spekuliert, berichtete das Hamburger Abendblatt in seiner Online-Ausgabe am 08.02.2010:
Es gehe nicht um eine Staatspleite in Afrika, sondern um eine ganze Reihe von Staatspleiten mitten in Europa. (weiterlesen…)
Probleme insbesondere in Spanien, Griechenland und Portugal könnten sich sogar verstärken
Südeuropa liege am Boden – in Griechenland, Portugal und Spanien explodierten die Haushaltsdefizite, die Zinsen auf Staatsanleihen wüchsen. Nun sollten „Rosskuren“ die angeschlagenen Länder retten. Doch ein Erfolg sei keineswegs sicher – viele Experten glaubten gar, dass sie die Probleme eher verschärften.
Mit einer Radikalkur sollten Spanien, Griechenland und Portugal ihre Verschuldung in den Griff bekommen. So wolle es die EU-Kommission, so wolle es die Bundesregierung, berichtete die WELT ONLINE am 06.02.2010:
Denn genau das verlangten auch die Investoren an den Kapitalmärkten. Das Problem sei die Durchsetzbarkeit. Vor allem aber könnten derart radikale „Bremsmanöver“, wie sie nun diskutiert würden, die betroffenen Volkswirtschaften gar zu leicht zurück in die Rezession stoßen. (weiterlesen…)
Bundesbankchef Axel Weber warnt vor wirtschaftlichem Ruin
Bundesbankchef Axel Weber habe Spanien zu einem radikalen Sparkurs ermahnt, damit das Land nicht genauso wie Griechenland in den wirtschaftlichen Ruin gerate, berichtete Comprendes.de, DAS SPANIENMAGAZIN, 27.01.2010:
Spaniens Regierung unter Ministerpräsident Zapatero habe immer noch keinen Weg aus der Krise gefunden. (weiterlesen…)
Umtauschaktion bisher teurer als der Betrug selbst
Die deutschen Banken verlangten von den Kreditkartenunternehmen VISA und MasterCard laut einem Bericht des Handelsblatts eine finanzielle Beteiligung an den Schäden aus dem Sicherheitsskandal, berichtete SPIEGEL ONLINE am 20.11.2009:
Die Institute kritisierten zudem die mangelhafte Kommunikationspolitik der beiden Unternehmen (weiterlesen…)
Keine Funde nach Überprüfung eines spanischen Dienstleisters
Nachdem es zum Austausch Hunderttausender Kreditkarten gekommen sei, habe das Kartenunternehmen VISA immer noch keine Hinweise auf die Ursache eines möglichen Datenlecks, berichtete SPIEGEL ONLINE am 20.11.2009:
Es sei nicht festzustellen gewesen, dass Systeme geknackt worden seien, so der Chef von “Visa Deutschland”, Ottmar Bloching.
Man habe in den letzten Wochen und Monaten (weiterlesen…)
Bereits mehr als 100.000 Karten von Vorsorgemaßnahme betroffen
Aus Angst vor Datenmissbrauch hätten deutsche Banken die bislang größte Umtauschaktion von Kreditkarten in Deutschland gestartet. Nach FTD-Informationen zögen allein die Volks- und Raiffeisenbanken wegen des Verdachts auf Datendiebstahl bei einem Dienstleister in Spanien rund 60.000 der von ihnen ausgegebenen Kreditkarten aus dem Verkehr, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 17.11.2009:
Dies habe ein Sprecher des genossenschaftlichen Bankenverbands BVR bestätigt. (weiterlesen…)