11. Juni 2010

Spanien: Sparkassen vor Großfusion

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Finanzgruppe mit Aktiva in Höhe von rund 340 Milliarden Euro soll entstehen

Die Branchenriesen Caja Madrid und Bancaja hätten eine vorläufige Vereinbarung über einen Zusammenschluss erreicht. Das berichte die spanische Tageszeitung El País. Mit der Fusion werde eine Finanzgruppe mit Aktiva in Höhe von rund 340 Milliarden Euro und damit die größte Sparkasse des Landes entstehen. Dabei sollten die beiden Institute jeweils ihren eigenen Namen, die Bilanz und die rechtlichen Strukturen behalten, meldete die FTD.de am 11.06.2010:
Neben den beiden größten Sparkassen sollten auch die kleineren Kassen „Caja de Canarias“, „Caja Rioja“, „Caja de Ávila“, „Caja Segovia“ und die „Caixa d’Estalvis Laietana“ zu der Finanzgruppe gehören. Die Bank von Spanien sei für den Zusammenschluss – die Börsenaufsicht über den Schritt informiert. (weiterlesen…)

10. Juni 2010

Euro-Zone stellt sich auf finanzielle Nothilfe für Spanien ein

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Von der Pleite bedrohte spanische Sparkassen und Banken sollen ggf. gestützt werden

Die Euro-Staaten stellten sich auf finanzielle Nothilfe für Spanien ein, meldete die FTD.de am 10.06.2010;
Wenn sich die Probleme im Bankensektor des Landes verschärften, solle der iberische Staat nach Informationen der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND Kredite aus dem 750 Milliarden Euro schweren „Rettungsschirm“ von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) erhalten. (weiterlesen…)

23. Mai 2010

Bankrottgefahr: Sparkasse CajaSur unter Kontrolle der Bank von Spanien

Finanzbedarf auf 1,4 Milliarden Euro geschätzt

Mitten in der Schuldenkrise müsse in Spanien ein angeschlagenes Geldinstitut vor dem drohenden Bankrott gerettet werden, meldete das Hamburger Abendblatt in seiner Online-Ausgabe am 22.005.2010:
Die Bank von Spanien als oberste Aufsichtsbehörde habe die regionale Sparkasse “CajaSur” unter ihre Kontrolle gestellt und deren Vorstand abgesetzt. Verhandlungen über eine Fusion mit einem Konkurrenten seien geplatzt.
„CajaSur“ mit Sitz im südspanischen Córdoba gehöre mehrheitlich der katholischen Kirche. (weiterlesen…)

5. Mai 2010

Euro-Zone: Eine Rettung aller PIGS-Staaten wäre unmöglich

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Kapitalbedarf läge in der Größenordnung von einer Billion Euro

Würden neben Griechenland auch die anderen angeschlagenen Euro-Staaten Hilfe benötigen, wäre dies eine kaum zu stemmende Last für die Währungsunion, schrieb die WELT ONLINE am 03.05.2010:
Nach eigenen Berechnungen und solchen der Großbank UniCredit wären nämlich Hilfen von mindestens einer Billion Euro nötig, um die übrigen „PIGS“-Staaten Italien, Irland, Portugal und Spanien mit dem nötigen Kapital zu versorgen.
Eine Rettung Irlands und Portugals wäre wohl noch zu bewältigen; bei Italien und Spanien seien aber schnell andere Dimensionen erreicht (weiterlesen…)

28. April 2010

Ratingagenturen: Unterschiedliche Bewertungen für Spanien

„Standard & Poor’s“ senkte Kreditwürdigkeit um eine Note

Vor kurzem sei er noch ein Horrorszenario, jetzt scheine ein europäischer „Dominoeffekt“ Tag für Tag realistischer zu werden – die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) habe auch die Kreditwürdigkeit Spaniens um eine Note gesenkt, meldete SPIEGEL ONLINE am 28.04.2010:
Das Rating sei von „AA+“ auf „AA“ reduziert worden. Zudem sei der Ausblick für Spanien negativ – dies bedeute, dass eine weitere Herabstufung möglich sei, falls sich die Finanzlage Spaniens schlechter als vorhergesagt entwickele.
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Griechenland-Krise: Furcht vor Ausbreitung eines europäischen Flächenbrandes

NRW-Wahl für deutsche Politiker offenbar wichtiger als Untergang der Euro-Zone

Wer deutsche Politiker über die Krise der Euro-Zone reden höre, dem müsse angst und bange werden. Da werde gemahnt, gezögert und nach Sündenböcken gesucht – und all das meilenweit vorbei an der ökonomischen Realität – weder Regierung noch Opposition hätten offenbar den Ernst der Lage erkannt, schrieb die FTD.de als Leitartikel am 27.04.2010:
Während Portugal schon der nächste Kandidat sei, der an den Finanzmärkten ins „Schleudern“ komme, streite man in Deutschland weiter darüber, wie man den doch „allzu bequemen Griechen“ am besten „Beine machen“ könne – (weiterlesen…)

15. April 2010

Finanzmärkte zweifeln an der zugesagten Hilfe für Griechenland

Hohe Spreads bei Kreditderivaten auch Portugals und Spaniens

Trotz der Rettungsgarantie für Griechenland weiteten sich die Risikoaufschläge für Länder der Euro-Peripherie wieder aus, berichtete die FTD.de am 15.04.2010:
Die Spreads bei Kreditderivaten, Credit Default Swaps (CDS), Portugals seien an diesem Tag auf 200 Basispunkte geklettert – das sei der höchste Stand seit der Panik im Februar 2010. Spanien-CDS würden bei 155 Basispunkten gehandelt. Im Fall Griechenlands habe der Aufschlag bei 450 Basispunkten gelegen – ungefähr das Niveau vom 9. April 2010 vor Bekanntgabe der Details zu den Hilfen für die Hellenen durch die EU.
Die Marktreaktion sei Ausdruck des Zweifels an dem 45 Milliarden Euro schweren „Paket“ für Griechenland; (weiterlesen…)

22. März 2010

Spanien: 1,7 Millionen junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren verloren ihren Job

4,1 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet – eine Quote von 20 Prozent

Männlich, zwischen 25 und 29 Jahre alt, so sehe der spanische Krisenverlierer schlechthin aus. Seit die Spekulationsblase 2008 geplatzt und die Bauindustrie fast völlig zum Erliegen gekommen sei, hätten 1,7 Millionen junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren ihren Job verloren, berichtete die taz.de am 22.03.2010:
93 Prozent der durch das Ende des Baubooms vernichteten Arbeitsplätze hätte diese Altersgruppe inne gehabt. Eine Generation, die erstmals von Vollbeschäftigung geträumt habe, sei unsanft erwacht. (weiterlesen…)

8. Februar 2010

Börsen spekulieren auf Horrorszenarien: Drohende Staatsbankrotte in der Euro-Zone

Griechenland, Portugal und Spanien gefährden Reputation des Euros auf den Märkten

Die Kunden stürmten die Banken und plünderten ihre Konten. In den Geschäften komme es zu Hamsterkäufen. Die Ladenregale blieben leer, der Einzelhandel habe kein Geld mehr. Auf den Straßen versammele sich das Volk und demonstriere gegen die Regierung. Die Proteste schlügen in Gewalt um, die Regierung werde gestürzt, es herrsche Anarchie. Der Schwarzmarkt verdränge die Marktwirtschaft – und das alles, weil der Staat bankrott sei… Dies sei ein Horrorszenario. Aber an den Börsen werde schon ganz offen mit dem Horror spekuliert, berichtete das Hamburger Abendblatt in seiner Online-Ausgabe am 08.02.2010:
Es gehe nicht um eine Staatspleite in Afrika, sondern um eine ganze Reihe von Staatspleiten mitten in Europa. (weiterlesen…)

7. Februar 2010

Teufelskreis Staatsverschuldung: Nutzen einer Radikalkur fraglich

Probleme insbesondere in Spanien, Griechenland und Portugal könnten sich sogar verstärken

Südeuropa liege am Boden – in Griechenland, Portugal und Spanien explodierten die Haushaltsdefizite, die Zinsen auf Staatsanleihen wüchsen. Nun sollten „Rosskuren“ die angeschlagenen Länder retten. Doch ein Erfolg sei keineswegs sicher – viele Experten glaubten gar, dass sie die Probleme eher verschärften.

Mit einer Radikalkur sollten Spanien, Griechenland und Portugal ihre Verschuldung in den Griff bekommen. So wolle es die EU-Kommission, so wolle es die Bundesregierung, berichtete die WELT ONLINE am 06.02.2010:
Denn genau das verlangten auch die Investoren an den Kapitalmärkten. Das Problem sei die Durchsetzbarkeit. Vor allem aber könnten derart radikale „Bremsmanöver“, wie sie nun diskutiert würden, die betroffenen Volkswirtschaften gar zu leicht zurück in die Rezession stoßen. (weiterlesen…)

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