14. Juli 2011

Mehrheit der befragten Finanzleiter der Konzerne erwartet Veränderungen beim Euro

Filed under: Aktuelles,Politik & Gesellschaft — Schlagwörter: , , , , , — cp @ 23:11

Nur zehn Prozent der Finanzexperten zuversichtlich, dass der Euro auch in fünf Jahren noch in seiner heutigen Form existieren wird

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 14.07.2011] Laut einer kürzlich durchführte Befragung internationaler Konzern-Finanzexperten zeige sich ein allgemeiner Mangel an Vertrauen in die Robustheit des Euro:
Von den 607 weltweit Befragten hätten nur zehn Prozent nachdrücklich zugestimmt, dass es in den kommenden fünf Jahren keine Veränderungen geben werde. 36 Prozent seien der Meinung, dass ein oder mehrere Länder mit mehr als 40-prozentiger Wahrscheinlichkeit ausscheiden würden.
Dennoch denke nur ein Prozent, dass die Existenz des Euro bis 2016 völlig beendet sein werde. Die Finanzleiter der Konzerne würden zwar nicht denken, dass der Euro verdammt sei, sagt Katharine Morton, Redaktionsleiterin bei „EuroFinance“, aber es bestehe eine ziemliche Wahrscheinlichkeit, dass zumindest ein Land in den nächsten fünf Jahren aussteigen werde – insofern schienen sie optimistischer zu sein als George Soros. (more…)

3. Juni 2010

Unterhaltung im doppelten Sinne: Brot und Spiele bis zum bitteren Ende

Ein Kommentar von unserem Gastautor Lutz Krause

[Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Gold Silber Kontor GmbH, 02.06.2010] Reisen bildet bekanntlich. Und wer mit offenen Augen in der Welt unterwegs ist, wird durchaus inspiriert vom Gewusel des modernen Stadtmenschen. Mitunter auch verwirrt. So sprang mich neulich in Zürich die Schlagzeile des „Blick am Abend“ an:
„Wir konnten vor Aufregung nicht schlafen.“ Was mag wohl diese Menschen so beunruhigt haben?, schoss es mir durch den Kopf. Die Tatsache, dass sich die Verschuldungsschlinge immer enger um den Hals der so genannten Industrienationen schnürt und eine sanfte Auflösung des Knotens nicht in Sicht ist? Oder etwa, dass wir Europäer den oft zitierten Gürtel unserer Lebensqualität immer enger schnallen sollen, damit die Bankenlobby bloß ihre Zinsen und Zinseszinsen erhält?
Nun, meine Neugierde war geweckt und so las ich weiter, und zwar das Kleingedruckte. Die Aufgeregten waren beileibe nicht schlaflos aus Sorge über unsere ungewisse Zukunft! Nein, es ging lediglich um irgendeinen „Pod“. Sie wissen schon, so ein kleines Technikspielzeug, dass unsere Jugend ständig vor Ihrer Nase trägt. Nennen wir ihn „Umgebungsausblender“, was es wohl am besten trifft. (more…)



 

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