Deutschlands wirtschaftliche Stärke könnte teuer werden – Garantien in Höhe von bis zu 148 Milliarden Euro
Deutschlands Stärke entwickele sich zum Problem für die Euro-Zone – während die hiesige Wirtschaft dank boomender Exporte „brumme“, trete das Gros der übrigen Länder wirtschaftlich auf der Stelle, so dass die ohnehin vorhandenen Fliehkräfte in der Währungsgemeinschaft noch verstärkt würden, berichteten D. Eckert und H. Zschäpitz für die WELT ONLINE am 26.08.2010:
Die überwunden geglaubte Krise hole die Europäer ein – und das wiederum bedeute, dass die Inanspruchnahme des 750 Milliarden Euro umfassenden „Rettungsschirms“ der EU und des IWF wahrscheinlicher werde. (weiterlesen…)
Von der Pleite bedrohte spanische Sparkassen und Banken sollen ggf. gestützt werden
Die Euro-Staaten stellten sich auf finanzielle Nothilfe für Spanien ein, meldete die FTD.de am 10.06.2010;
Wenn sich die Probleme im Bankensektor des Landes verschärften, solle der iberische Staat nach Informationen der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND Kredite aus dem 750 Milliarden Euro schweren „Rettungsschirm“ von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) erhalten. (weiterlesen…)
EU und IWF wollen bis zu 720 Milliarden Euro zur Bankrott-Abwehr bereit stellen
Die Zahl der Kläger, die beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde gegen den Euro-„Rettungsschirm“ einlegten, nehme zu, meldete die WELT ONLINE am 06.06.2010:
Beim höchsten deutschen Gericht seien bisher drei Klagen eingegangen; eine vierte solle nun hinzukommen (weiterlesen…)
Bundeskanzlerin fordert von überschuldeten Staaten zügige Sanierungsmaßnahmen
Im Kampf um die Stabilisierung der Euro-Zone mahne die deutsche Regierung zur Eile – Europa habe sich mit dem „Rettungsschirm“ nur „Zeit gekauft“, warne Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nun müssten überschuldete Staaten zügig ihre Finanzen sanieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, damit Spekulanten keine Chance mehr hätten, berichtete die bazonline.ch am 16.05.2010:
Merkel habe Forderungen von SPD, Grünen und Linken nach einer Finanztransaktionssteuer erneut eine Absage erteilt – eine solche Steuer funktioniere nur international, sei aber zurzeit nicht durchsetzbar. (weiterlesen…)
Rekorddefizit von mehr als zwölf Milliarden Euro für 2010 zu erwarten
Eine immer größer werdende Zahl von Städten und Gemeinden stehe nach Meinung des Deutsche Städte- und Gemeindebund vor dem Finanzkollaps. Sie drohten wegen der globalen Wirtschaftskrise handlungsunfähig zu werden, so die Warnung des Hauptgeschäftsführers Gerd Landsberg in der RHEINPFALZ am Sonntag. Bund und Länder müssten sich sofort mit den Kommunen an einen Tisch setzen und ein Soforthilfeprogramm beschließen, meldete das manager magazin in seiner Online-Ausgabe am 06.02.2010:
Ansonsten könne in vielen Städten und Gemeinden weder die Kinderbetreuung ausgebaut noch ein zuverlässiger Nahverkehr (weiterlesen…)