20. März 2012

Finanzkrise ohne Ende: Für die eigene Rettung vorsorgen als Gebot der Stunde

Es gibt keinen Königsweg – aber Information ist der Anfang aller Vorsorge

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 20.03.2012] Allen Beteuerungen zum Trotz fällt es vielen Verbrauchern schwer zu glauben, dass die Finanzkrise zu Ende gehen soll – vielmehr ahnen wachsame Bürger längst, dass die immanenten Schwachstellen unseres Finanzsystems die Krise in eine Katastrophe globalen Ausmaßes – ähnlich der Hyperinflation in Deutschland 1923 bzw. der Großen Depression in den USA 1929 – treiben könnten. Unzählige Websites nutzen diese Stimmungslage der Verunsicherung und unterbreiten mehr oder weniger sinnvolle Angebote zur Vorsorge. Verbraucher sollten sich aber natürlich in jedem Fall informieren – es gibt jedoch keinen Königsweg, keine einfache Lösung, die allen gefällt!
Wenn die Angebote auf solchen Websites mit demselben Eifer und Wahrheitsanspruch vorgetragen werden wie die Durchhalteparolen von offizieller Seite, heißt es auf kritische Distanz zu gehen. (more…)

9. Dezember 2010

Warnsignal für die Verbraucher: Wenn das Große Geld in Realwerte geht

Finanzplaner Dietmar Wilberg hinterfragt das auf ständiges Wachstum setzende und auf Versprechen beruhende Geldsystem

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 09.12.2010] Am 7. Dezember 2010 lud die FINANZKANZLEI DIETMAR WILBERG zu ihrer Jahresabschlussveranstaltung 2010 in das Haus des Sozialverbandes Deutschland in Berlin ein:
Finanzplaner Dietmar Wilberg, MBA hatte seinen Vortrag unter das Motto „Finanzkrise überstanden – zurück zur Tagesordnung?“ gestellt und gab im Grunde bereits mit seinen einführenden Worten zur Situation Griechenlands implizit ein klares Nein als Antwort zu erkennen. Die Rating-Agentur Fitch habe die Bonität des Landes gerade von „A-“ auf „BBB+“ herabgestuft – dies sei der allerletzte „Investment Grade“.
Problematisch sei, dass institutionelle Anleger für die Altersvorsorge ihrer Kunden auch solche papiernen Versprechen nutzten. Bei der vermeintlichen Absicherung des Lebensabends basierten 85 Prozent auf ungedeckten Anleihen; nur fünf bis sieben Prozent seien tatsächlich mit Realwerten unterlegt. Nur zu über 50 Prozent abgezahlte Immobilien könne man großzügig noch – bedingt – mit zu den realen Werten zählen; am besten sei halt Volleigentum an jedweden physischen Werten.
Staatsanleihen, so Wilberg, seien eine Verschuldung zu Lasten kommender Generationen; aber nicht die Verschuldung per se sei das Hauptproblem, sondern vorrangig die geringe Produktivität in den sogenannten PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien), die kaum die erforderliche Wertschöpfung zur Bedienung der Schulden in akzeptablen Zeiträumen erwarten lasse. (more…)



 

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