8. Februar 2010

Börsen spekulieren auf Horrorszenarien: Drohende Staatsbankrotte in der Euro-Zone

Griechenland, Portugal und Spanien gefährden Reputation des Euros auf den Märkten

Die Kunden stürmten die Banken und plünderten ihre Konten. In den Geschäften komme es zu Hamsterkäufen. Die Ladenregale blieben leer, der Einzelhandel habe kein Geld mehr. Auf den Straßen versammele sich das Volk und demonstriere gegen die Regierung. Die Proteste schlügen in Gewalt um, die Regierung werde gestürzt, es herrsche Anarchie. Der Schwarzmarkt verdränge die Marktwirtschaft – und das alles, weil der Staat bankrott sei… Dies sei ein Horrorszenario. Aber an den Börsen werde schon ganz offen mit dem Horror spekuliert, berichtete das Hamburger Abendblatt in seiner Online-Ausgabe am 08.02.2010:
Es gehe nicht um eine Staatspleite in Afrika, sondern um eine ganze Reihe von Staatspleiten mitten in Europa. (weiterlesen…)

7. Februar 2010

Teufelskreis Staatsverschuldung: Nutzen einer Radikalkur fraglich

Probleme insbesondere in Spanien, Griechenland und Portugal könnten sich sogar verstärken

Südeuropa liege am Boden – in Griechenland, Portugal und Spanien explodierten die Haushaltsdefizite, die Zinsen auf Staatsanleihen wüchsen. Nun sollten „Rosskuren“ die angeschlagenen Länder retten. Doch ein Erfolg sei keineswegs sicher – viele Experten glaubten gar, dass sie die Probleme eher verschärften.

Mit einer Radikalkur sollten Spanien, Griechenland und Portugal ihre Verschuldung in den Griff bekommen. So wolle es die EU-Kommission, so wolle es die Bundesregierung, berichtete die WELT ONLINE am 06.02.2010:
Denn genau das verlangten auch die Investoren an den Kapitalmärkten. Das Problem sei die Durchsetzbarkeit. Vor allem aber könnten derart radikale „Bremsmanöver“, wie sie nun diskutiert würden, die betroffenen Volkswirtschaften gar zu leicht zurück in die Rezession stoßen. (weiterlesen…)

Euro-Zone: Problemländer bräuchten eigentlich Abwertung der Währung

Staaten liefern sich den Launen der Investoren und Spekulanten aus

Die Regierungschefs und Finanzminister in Europa sollten sich genau ansehen, was gerade mit griechischen und portugiesischen Staatsanleihen passiere. Denn auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen – fast allen könnte es eines Tages ähnlich ergehen, kommentierte Jörg Eigendorf für die WELT ONLINE am 05.02.2010:
Wer sich immer mehr Geld an den Kapitalmärkten leihen müsse, der liefere sich den Investoren und Spekulanten aus – und damit deren Launen, denn die Käufer von Staatsanleihen agierten heutzutage nicht anders als (weiterlesen…)



 

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