Vallejo in Kalifornien als Beispiel für eine insolvente Stadt
In Vallejo sei nichts los, denn es sei pleite. Die Stadt habe im Mai 2008 Insolvenz angemeldet, berichtete Heike Buchter für die ZEIT ONLINE am 19.08.2010:
Jetzt gebe es einen Konkursrichter, der darauf achte, dass die Stadt nicht komplett an den Forderungen ihrer Gläubiger zerbreche, aber gleichzeitig darauf, dass Bürgermeister und der Stadtrat die Finanzen wieder ins Lot brächten. Bis zum Jahresende 2010 verlange er einen detaillierten Plan, wie Vallejo seine Schulden bedienen und seine Ausgaben finanzieren wolle.
Dabei lebten Vallejos Bürger schon heute wie in einem Albtraum. Wegen der gigantischen Schulden würden die Schlaglöcher auf den Straßen größer, auf öffentlichen Parkplätzen wuchere meterhoch das Unkraut. (weiterlesen…)
Zeitpunkt der Veröffentlichung überraschend – Zurückhaltung aufgegeben
Die Deutsche Bank rechne öffentlich eine Pleite Griechenlands durch, berichtete Nina Luttmer für die FTD.de am 12.06.2010:
In einer Präsentation von Risikovorstand Hugo Bänziger habe die Bank gezeigt, welche Auswirkungen eine Griechenland-Insolvenz auf die Märkte und die Bank hätte.
Anhand der Ampelfarben habe Bänziger verdeutlicht, welche Risiken auf die Deutsche Bank zukommen könnten. (weiterlesen…)
Ehemaliger Regierungssitz offenbar einer Art Hochstapler aufgesessen
Die Geschichte der 15 Stockwerke, die hoch über das alte Machtzentrum der Republik ragten, sei weder lustig noch Beleg für Exzellenz. Leben gebe es auf der 2009 stillgelegten Baustelle auch nicht mehr – und von Liquidität keine Rede. Das World Conference Center Bonn (WCCB) sei pleite, berichtete DERWESTEN, Das Portal der WAZ Mediengruppe, am 04.06.2010:
Der Investor, Herr Kim aus Korea, sei auf der Flucht. Die Oberbürgermeisterin, die ihn angeheuert habe, stehe im Mittelpunkt staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen wegen Untreue. Und der Stadtrat, der vor Auftragsvergabe offenbar Kims impotente Firma „Hyundai“ mit dem Autokonzern gleichen Namens verwechselt habe, sei ratlos. (weiterlesen…)
Tagelanges Aussetzen des Betriebs für einige Flugesellschaften nicht verkraftbar
Die Asche-Wolke aus Island treffe die weltweiten Fluggesellschaften nach Einschätzung des internationalen Luftfahrtverbandes IATA härter als die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA, meldete die FR-online.de am 19.04.2010:
Die Verluste der Airlines erreichten wegen der anhaltenden Flugausfälle inzwischen 250 Millionen Dollar pro Tag, so IATA-Chef Giovanni Bisignani. (weiterlesen…)
2010 nunmehr bereits 51 US-Banken geschlossen
Das Sterben US-amerikanischer Banken nehme kein Ende. Am Abend des 16. März 2010 habe die Einlagensicherung FDIC weitere Regionalinstitute geschlossen, meldete die FTD.de am 17.04.2010:
Damit summiere sich die Zahl der bisherigen Pleiten auf 51. (weiterlesen…)
Bis zu 3.000 Institute mit gefährlichen Konzentrationen an Gewerbeimmobilien-Krediten in den Büchern
Der US-Wirtschaft drohe eine neue Schuldenkrise. Nach billionenschweren Verlusten aus „windigen Häuslebauerkrediten“ und Konsumfinanzierungen in den letzten zwei Jahren kämen nun Probleme in ähnlicher Größenordnung aus dem Gewerbeimmobilienmarkt auf die Banken zu – wegen der Überschuldung der Bauherren drohe vielen Banken die Pleite, berichtete die wiwo.de am 07.04.2010:
Im Boom hastig und nur auf wenige Jahre abgeschlossene Baufinanzierungen für Bürogebäude, Hotels, Einkaufszentren und Mietskasernen im Rekordvolumen von 1,4 Billionen Dollar bräuchten in den kommenden drei Jahren eine Anschlussfinanzierung, schätzten Experten. (weiterlesen…)
Innerhalb der ersten drei Monate bereits 40 Fälle
Die Bankpleiten in den USA steuerten auf einen neuen Rekord zu. Am Abend des 26. März 2010 habe die Einlagensicherung FDIC vier weitere Regionalinstitute geschlossen, meldete die MünsterscheZeitung.de am 27.03.2010:
Nach nicht einmal drei Monaten sei die Gesamtzahl der Bankpleiten 2010 damit auf 40 angestiegen. (weiterlesen…)
„Federal Deposit Insurance Corporation“ im Dauereinsatz
[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 20.03.2010] Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), durch den Glass-Steagall Act von 1933 ins Leben gerufener Einlagensicherungsfonds der Vereinigten Staaten von Amerika, hat allein am 19. März 2010 wieder sieben Banken geschlossen:
Damit erhöht sich die Anzahl der betroffenen Institute allein im bisherigen Verlauf des Monats März 2010 auf 15.
Die FDIC muss sich ständig um gescheiterte Banken kümmern – auf deren Website wird die aktuelle Liste seit dem 1. Oktober 2000 publiziert. Betroffenen Kunden wie auch potenziellen Käufern werden dort (weiterlesen…)
Gemengelage lässt kaum Spielräume zum Agieren – Auswahl zwischen zwei Übeln
Heute gehe es nicht um die Pleite von Banken, sondern um die Zahlungsfähigkeit ganzer Staaten. Angela Merkel wisse um das Problem, und die Bundeskanzlerin ahne auch, dass sie den Griechen helfen müsse, wenn es „hart auf hart“ komme. Verglichen mit der Lehman-Pleite sei dieser Fall viel komplexer, heiße es in Regierungskreisen. Kippe Griechenland, könnten Portugal, Irland und Spanien folgen – das wäre dann der GAU, schrieb die WELT ONLINE am 01.03.2010:
Deutschland wolle nicht schon wieder mit Milliarden ran. Merkel stecke in der Klemme, daher spiele sie auf Zeit. (weiterlesen…)
Auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen
Der „Banken-Meltdown“ in den USA gehe weiter. Schon wieder seien sechs Banken bankrott gegangen. Der Einlagensicherungsfonds müsse mit 4,2 Milliarden Dollar einspringen. 2010 seien damit 15 Banken in den USA geschlossen worden, meldeten die MMnews am 30.01.2010:
Dieses Mal seien auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen – „American Marine Bank“ in Bainbridge Island, „First Regional Bank“ in Los Angeles, „Community Bank and Trust“ in Cornelia, „Marshall Bank“ in N.A.-Hallock, „Florida Community Bank“ in Immokalee und (weiterlesen…)