Gemengelage lässt kaum Spielräume zum Agieren – Auswahl zwischen zwei Übeln
Heute gehe es nicht um die Pleite von Banken, sondern um die Zahlungsfähigkeit ganzer Staaten. Angela Merkel wisse um das Problem, und die Bundeskanzlerin ahne auch, dass sie den Griechen helfen müsse, wenn es „hart auf hart“ komme. Verglichen mit der Lehman-Pleite sei dieser Fall viel komplexer, heiße es in Regierungskreisen. Kippe Griechenland, könnten Portugal, Irland und Spanien folgen – das wäre dann der GAU, schrieb die WELT ONLINE am 01.03.2010:
Deutschland wolle nicht schon wieder mit Milliarden ran. Merkel stecke in der Klemme, daher spiele sie auf Zeit. (weiterlesen…)
Auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen
Der „Banken-Meltdown“ in den USA gehe weiter. Schon wieder seien sechs Banken bankrott gegangen. Der Einlagensicherungsfonds müsse mit 4,2 Milliarden Dollar einspringen. 2010 seien damit 15 Banken in den USA geschlossen worden, meldeten die MMnews am 30.01.2010:
Dieses Mal seien auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen – „American Marine Bank“ in Bainbridge Island, „First Regional Bank“ in Los Angeles, „Community Bank and Trust“ in Cornelia, „Marshall Bank“ in N.A.-Hallock, „Florida Community Bank“ in Immokalee und (weiterlesen…)
Gläubiger aus 119 Ländern haben Forderungen im Umfang von umgerechnet 43,3 Milliarden Euro angemeldet
Die Pleite der isländischen Kaupthing Bank treffe nicht nur in- und ausländische Banken, sondern zahlreiche öffentliche Institutionen. Laut einer Liste der Gläubiger hätten auch die Deutsche Welthungerhilfe und der „Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt“ größere Summen in nicht gesicherten Anleihen angelegt, berichtete die DNN online am 25.01.2010:
Der Aufstellung zufolge habe allein die „Deutsche Welthungerhilfe“ umgerechnet rund 570.000 Euro in Island angelegt. (weiterlesen…)
Jüngste fünf Pleitekandidaten von anderen Banken übernommen
In den USA seien wieder fünf Banken geschlossen worden. Damit steige die Zahl der Pleiten allein für 2010 schon auf neun Institute. Der Einlagensicherungsfonds müsse für Milliarden aufkommen, berichteten die MMnews am 23.01.2010:
Die neuerlichen Bankpleiten verteilten sich quer durch alle US-Staaten. Geschlossen worden seien die „Columbia River Bank“ in (weiterlesen…)
Nunmehr bereits 140 Institute zusammengebrochen
Die größte Bank, die jüngst habe geschlossen werden müssen, sei die First Federal Bank of California mit Vermögenswerten von 6,1 Milliarden Dollar. Das Institut werde nun von der OneWest Bank übernommen, die im Frühjahr 2009 bereits “IndyMac” geschluckt hätte, berichtete n-tv.de am 19.12.2009:
Die sieben geschlossenen Banken hätten nach Angaben der Behörden Vermögenswerte von zusammen mehr als 14 Milliarden Dollar. (weiterlesen…)
Zweifel an der weiteren Bereitschaft zur bedingungslosen Unterstützung
Abu Dhabi sei der Kopf der Vereinigten Arabischen Emirate – und gelte als letzter Retter für das kriselnde Dubai, berichtete die FINANCIAL TIME DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 27.11.2009:
Dort scheine das Image des endlosen Reichtums noch intakt. Dank großer Ölvorräte und einer konservativen Fiskalpolitik stehe das Emirat nicht nur deutlich besser da als (weiterlesen…)
Größter Zusammenbruch seit jenem von Lehman Brothers steht offenbar bevor
Die Welle von Bankzusammenbrüchen in den USA habe nun neun Regionalinstitute in den Bundesstaaten Arizona, Kalifornien, Illinois und Texas erfasst, so die staatliche Einlagensicherung FDIC. Die Geldhäuser mit Vermögenswerten von insgesamt 18,4 Milliarden Dollar und Einlagen von 15,4 Milliarden Dollar seien von dem Kreditinstitut U.S. Bancorp übernommen worden. (weiterlesen…)
Selbst wenn sich Käufer für gescheiterte Institute finden, muss Einlagensicherung FDIC oft Teile der Altlasten tragen
Kein Ende der Pleitewelle bei US-Banken – mit zwei Regionalbanken in den Bundesstaaten Florida und Georgia hätten am 23. Oktober 2009 die Geldhäuser Nummer 100 und 101 im Jahr 2009 dichtmachen müssen, berichtete DiePresse.com am 24.10.2009:
Das Bankensterben treffe nach den großen Zusammenbrüchen zum Höhepunkt der Finanzkrise 2008 nun überwiegend kleinere und mittelgroße Häuser quer durch die USA. (weiterlesen…)
Geldzuweisungen aus dem Fonds für Kassen einigermaßen unkalkulierbar
Der umstrittene Gesundheitsfonds sorge erneut für Ärger – weil die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) im laufenden Jahr 2009 offenbar mehr Geld aus dem Fonds bekommen hätten, als ihnen zustehe, müssten sie nun Geld zurückzahlen. Einige Kassen seien bereits pleite — aber wüssten es noch nicht, berichtete die WELT ONLINE am 18.10.2009:
Angeblich gehe es dabei um bis zu 1,1 Milliarden Euro. (weiterlesen…)
Keine Woche ohne Bankenpleite in den USA
In den USA vergehe keine Woche, ohne dass eine Bank zusammenbreche – die Marke von hundert Pleiten im Jahr 2009 rücke immer näher. Mit zwei weiteren Schließungen sei gerade die Zahl auf 94 gestiegen. Einspringen müsse meist der US-amerikanische Einlagensicherungsfonds, doch dessen Mittel schrumpften, berichtete die WELT ONLINE am 20.09.2009:
Mit den Schließungen wachse der Druck auf die Einlagensicherungsbehörde Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) weiter. (weiterlesen…)