Sorge vor Reduzierung der US-Schuldenlasten durch gezielte Inflation
Führende Ökonomen rüttelten am letzten Tabu, das ihnen nach der Finanzkrise noch geblieben sei – dass Inflation schädlich sei und ein stabiler Geldwert deshalb oberstes Ziel der Notenbanken sein müsse. Diesen Konsens der letzten 30 Jahre habe nicht ein Rebell der Zunft in Zweifel gezogen, sondern einer der großen Meinungsmacher – Olivier Blanchard, der Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF), berichtete DiePresse.com am 25.02.2010:
Nicht mehr um zwei Prozent, wie bisher allseits anerkannt, solle der Geldwert pro Jahr schrumpfen dürfen, sondern um vier Prozent, so seine Empfehlung. Damit hätten Zentralbanken mehr (weiterlesen…)
Geldschöpfung aus dem Nichts und Politik des billigen Geldes bedrohen Volkswirtschaften
In Washington kämpfe der Republikaner Ron Paul schon lange gegen seinen Lieblingsfeind – die US-Notenbank Fed. In seinem Buch „End the Fed“ spreche er sich für die Abschaffung der Institution aus. Die „Fed“ habe ohne direkte Parlamentskontrolle zur Rettung „ihrer Freunde von der Wall Street“ Geld in die Banken gepumpt. Selbst die CIA sei dem Parlament zu mehr Rechenschaft verpflichtet, schreibe er in seinem Buch. Nun spreche sich auch der deutsche Goldmarkt-Experte Martin Siegel für diesen radikalen Schritt aus – er halte Notenbanken für überflüssig, berichtete DiePresse.com am 09.02.2010:
Ihre „Politik des billigen Geldes“ führe zum nächsten Crash, warne er. (weiterlesen…)
Atemberaubende Vermögensvernichtung zu einem noch nicht vorhersagbaren Zeitpunkt
Mit einer Politik des billigen Geldes bewahrten die Notenbanken Staaten und Unternehmen vor dem Kollaps. Ein leider nicht ganz ungefährliches Experiment – die Frage sei nicht mehr, ob, sondern, wann die nächste Blase platze, schrieb DiePresse.com am 05.02.2010:
Als unlängst ein Experte von einem US-Sender um einen Befund zur wirtschaftlichen Verfassung gebeten worden sei, dürfte ein paar hunderttausend US-Amerikanern das Gesicht eingefroren sein – sie rasten wieder auf eine Wand zu, allerdings säßen sie dieses Mal (weiterlesen…)
Geldmassen der Notenbanken gefährden Stabilität der Weltwirtschaft
Eine Eins mit zwölf Nullen – so sehe die US-amerikanische Geldflut aus. Mehr als eine Billion Dollar habe die Notenbank Fed bereits in die krisengeplagte Finanzwirtschaft gespült, indem sie Wertpapiere aufgekauft habe – darunter auch US-Staatsanleihen. Der Staat habe seine eigenen Schuldscheine erworben und damit die langfristigen Zinsen künstlich nach unten gedrückt. Überdies habe die “Fed” den Leitzins derart großzügig gesenkt, dass Banken sich bis heute Geld “zum Nulltarif” leihen könnten, berichtete SPIEGEL ONLINE am 17.11.2009:
Die Bank of England (BoE) sei diesem Vorbild gefolgt, sie habe den Leitzins in der Krise auf 0,5 Prozent gesenkt und (weiterlesen…)
200 Tonnen des Edelmetalls dem IWF abgekauft
Gold sei so teuer wie nie – der Preis für eine Feinunze sei am Nachmittag des 3. November 2009 in London auf 1.081 US-Dollar gestiegen, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am selben Tag:
Der bisherige Rekord stamme vom 14. Oktober 2009 und habe bei 1.071 US-Dollar gelegen.
Indien habe 200 Tonnen Gold vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gekauft. (weiterlesen…)