13,6 Prozent Rückgang im Februar 2010
Im Februar 2010 seien die Steuereinnahmen von Bund und Ländern – ohne die reinen Gemeindesteuern – um 2,8 Prozent abgesackt, wie aus dem jüngsten Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgehe. Damit ergebe sich für die ersten beiden Monate des Jahres 2010 ein Minus von 5,4 Prozent, berichtete das manager magazin in seiner Online-Ausgabe vom 22.03.2010:
Besonders kräftig seien im Februar 2010 die Lohnsteuern mit einer Rate von 13,6 Prozent eingebrochen, was sich aus dem Rückgang des gesamtwirtschaftlichen Arbeitsvolumens ergebe. (weiterlesen…)
Chef der Bundesagentur für Arbeit blickt warnend auf 2010 und setzt auf Bildung
Ausgerechnet Deutschlands Hightech-Firmen treffe es am härtesten – der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, erwarte 2010 in Branchen wie der Autoindustrie einen massiven Jobabbau, denn dort seien besonders viele Firmen vom schwächelnden Export abhängig. Derzeit seien Hunderttausende Arbeiter auf Kurzarbeit gesetzt, sage Weise im SPIEGEL-ONLINE-Interview am 14.12.2009:
Als “Hochrisikoregionen”, in denen die Krise demnächst besonders zuschlagen werde, mache Weise Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen aus. (weiterlesen…)
Auch Kurzarbeit keine Dauerlösung – weiterer Jobabbau befürchtet
Die Wirtschaftskrise schlage voll auf dem deutschen Arbeitsmarkt durch – seit Jahresbeginn 2009 seien allein in der Industrie rund 1,2 Millionen Arbeitsplätze vernichtet worden, so die Bild-Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der Bundesagentur für Arbeit. Demnach sei die Zahl der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe zwischen Februar und September 2009 um insgesamt 861.000 gesunken, berichtete SPIEGEL ONLINE am 17.11.2009:
Der Jobabbau habe sich im Laufe des Jahres 2009 deutlich verschärft und sei derzeit so stark wie seit Jahren nicht mehr, heiße es weiter. (weiterlesen…)
Rasant wachsendes Defizit für 2010 erwartet
Die steigende Arbeitslosigkeit und die starke Nachfrage nach Kurzarbeit rissen ein immer größeres Loch in den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA). Von Januar bis Ende September 2009 sei das Defizit auf 15,6 Milliarden Euro gewachsen. Wegen der Wirtschaftskrise sei deutlich mehr Geld ausgegeben worden als geplant. Gleichzeitig hätten die Einnahmen unter den Erwartungen gelegen, berichtete der stern.de am 27.10.2009:
Die BA gehe zwar davon aus, dass ihre Rücklagen, die zu Jahresbeginn 2009 noch bei 16,7 Milliarden Euro (weiterlesen…)
Defizit von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen regelrecht explodiert
Es sei eine desaströse Bilanz für die staatlichen Konjunkturretter – die Maßnahmen zur Stützung des Finanz- und Wirtschaftssektors hätten im ersten Halbjahr 2009 ein großes Loch in den Haushalt gerissen. Das Defizit von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen summiere sich auf 57,2 Milliarden Euro, so das Statistische Bundesamt – 50,2 Milliarden Euro mehr als noch vor einem Jahr, berichtete SPIEGEL ONLINE am 30.09.2009:
Grund für die negative Entwicklung seien (weiterlesen…)
Bei rund 50.000 betroffenen Betrieben kaum umfassende Kontrollen möglich
“Mit Kurzarbeit die Krise meistern” – mit diesem Slogan werbe das Arbeitsministerium für ein Instrument, das längst als Wundermittel gelte. Etwa 1,4 Millionen Menschen seien zuletzt als Kurzarbeiter gemeldet gewesen. Sie arbeiteten weniger; den Verdienstausfall bezahlten zum größten Teil die Arbeitsagenturen. Dies habe maßgeblich dazu beigetragen, dass es in der Krise bislang nicht zu Massenentlassungen gekommen sei. Etwa 500.000 Vollzeitarbeitsplätze dürfte die Bundesregierung dadurch vorerst gerettet haben. Doch der Erfolg habe Schattenseiten. (weiterlesen…)