Der bekannte Investor Marc Faber rät Anlegern, Staatsanleihen zu meiden
In einer überschuldeten Wirtschaft sei es problematisch, wenn die Vermögenspreise fielen. Dann seien die Kredite nicht mehr gedeckt und verwandelten sich schnell in „faule Kredite“, so der bekannte Investor Marc Faber gegenüber der WirtschaftsWoche, berichtete die wiwo.de am 19.06.2010:
Das wollten die Notenbanken mit allen Mitteln verhindern, indem sie die Preise der Vermögensgüter nach oben schieben würden – wegen dieser Politik werde die Kaufkraft des Geldes immer schneller abnehmen, prophezeie Faber. (weiterlesen…)
Von der Pleite bedrohte spanische Sparkassen und Banken sollen ggf. gestützt werden
Die Euro-Staaten stellten sich auf finanzielle Nothilfe für Spanien ein, meldete die FTD.de am 10.06.2010;
Wenn sich die Probleme im Bankensektor des Landes verschärften, solle der iberische Staat nach Informationen der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND Kredite aus dem 750 Milliarden Euro schweren „Rettungsschirm“ von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) erhalten. (weiterlesen…)
Eine Art „Marshallplan“ erforderlich – nach genauer Analyse der Stärken und Schwächen
Wenn es um Kredite gehe, fragten sich Europas Steuerzahler angesichts der Griechenland-Krise voller Sorge, ob sie das Geld wieder bekämen oder es in ein gigantisches „Fass ohne Boden“ fließe. Jorgo Chatzimarkakis schrieb für die ZEIT ONLINE am 27.05.2010, woran es mangele und was vorhanden sei:
Politisch bedeute das erstens, die Mängel sichtbar zu machen und, wo es gehe, zu beseitigen. Zweitens müsse die griechische Wirtschaft funktionieren und kräftig wachsen, damit die 110 Milliarden Euro an Krediten der Euro-Länder und des Internationalen Währungsfonds, deren erste Tranche jüngst überwiesen worden sei, zu gegebener Zeit tatsächlich wieder zurückflössen.
Dafür aber brauche Griechenland einen nationalen Aktionsplan, ähnlich dem legendären Marshallplan, der vor rund 60 Jahren besonders Deutschland den wirtschaftlichen Neubeginn ermöglicht hätte. (weiterlesen…)
Ein kontrolliertes Crash-Szenario möge Absturz in wüstes Chaos vermeiden
Die Erfahrung jedes einfachen Bürgers besage, dass Notzahlungen, bei denen alles einfach so weitergehe, nicht real sein könnten, kommentierte Ralf Schuler für die Online-Ausgabe der Märkischen Allgemeine am 14.05.2010:
Deutschland habe 2009 mehr als 80 Milliarden Euro neue Schulden machen müssen – und helfe nun mit weiteren 22 Milliarden für Griechenland aus. Die meisten Menschen spürten, dass dieses System des schmerzlosen Geldverschiebens und Weitermachens schon zu lange dauere, um noch gutzugehen. (weiterlesen…)
Ein Durchpeitschen des „Währungsunion-Finanzstabilitätsgesetzes“ gilt noch nicht als sicher
Am 7. Mai 2010 sollten Bundestag und Bundesrat über das “Währungsunion-Finanzstabilitätsgesetzes” entscheiden, das die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen erarbeitet hätten, berichtete die RP.ONLINE am 05.05.2010:
Das Gesetz solle Bürgschaften für Kredite der staatlichen Förderbank KfW an Griechenland in Höhe von 22,4 Milliarden für die kommenden drei Jahre ermöglichen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel habe in einer Regierungserklärung die geplanten Notkredite für das überschuldete Griechenland vor den Parlamentariern gerechtfertigt (weiterlesen…)
Benötigte 52 Milliarden Euro kaum ausschließlich am Kapitalmarkt aufzunehmen
Nach ihrer großzügigen Kreditvergabe 2009 werde bei Chinas Banken nach eigener Aussage das Geld knapp, meldete die sueddeutsche.de am 13.04.2010:
Die vier größten Institute des Landes könnten in den kommenden fünf Jahren der Industrial and Commercial Bank of China zufolge umgerechnet rund 52 Milliarden Euro benötigen. (weiterlesen…)
Rund zwei Monate um umstrittenen Notfallplan gerungen
Die Euro-Länder hätten die letzten Vorkehrungen zur Unterstützung Griechenlands im Fall einer drohenden Staatspleite getroffen. Die Euro-Länder würden Griechenland im ersten Jahr bis zu 30 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, so Jean-Claude Juncker am 11. April 2010 in Brüssel. Der Internationale Währungsfonds würde das Programm kofinanzieren, berichtete derStandard.at am 11.04.2010:
Für einen Kredit mit bis zu drei Jahren Laufzeit müsste Griechenland einen Zins von rund fünf Prozent bezahlen – vorausgegangen sei eine Telefonkonferenz der Finanzminister mit der (weiterlesen…)
Europäische Union einigt sich auf Vorzugs-Konditionen für Kredite
Die Europäische Union habe sich offenbar auf Konditionen für Griechenland-Hilfen geeinigt, meldete n-tv.de am 09.04.2010:
Verschiedenen Medienberichten zufolge ständen die Eckpunkte weitgehend fest. Die Europäer wollten in der Lage sein, ihre Maßnahmen für Griechenland innerhalb von 48 Stunden in Gang zu setzen, falls das um Unterstützung gebeten werde.
Der Zins sei in etwa so hoch wie bei Krediten des Internationalen Währungsfonds – derzeit rund fünf Prozent, gegenüber dem aktuellen Marktzins von über sieben Prozent. (weiterlesen…)
„EU-Gipfel“ am 25. und 26. März 2010 soll konkrete Hilfszusagen beschließen
Der griechische Premier Giorgos Papandreou verlange, dass der „EU-Gipfel“ am 25. und 26. März 2010 konkrete Hilfszusagen beschließe. Auch die EU-Kommission sei dafür. Nach Lesart von Bundeskanzlerin Merkel stehe Griechenland aber noch nicht einmal auf der Tagesordnung, denn schließlich sei das Land ja noch gar nicht pleite, schrieb Thorsten Knuf für die FR-online.de am 19.03.2010:
Wenn alle ganz aufgeregt seien und einer stur bleibe, sei das in der Politik ein sicheres Zeichen dafür, dass es bald einen „Riesenkrach“ gebe – es gehe um viel Geld. (weiterlesen…)
Die Hälfte wird für die Zinsen der Altschulden benötigt
„Droht uns das gleiche Schicksal wie den Pleite-Griechen?“ fragt die Bild.de am 16.03.2010 und führt aus, dass Deutschland mehr als fünfmal so viel Schulden habe, nämlich 1,69 Billionen Euro; die Griechen „nur“ 300 Milliarden Euro. Die nackten Zahlen aus Deutschland seien beängstigend:
Allein der Bund habe Schulden von rund einer Billion Euro. Zwischen 2009 und 2013 seien 310 Milliarden Euro neue Schulden eingeplant. (weiterlesen…)