Baukredite für Einfamilienhäuser zu fast 40 Prozent gefährdet
Die großen Wall-Street-Banken mögen das Schlimmste überstanden haben, doch über 8.000 Institute, die das Land mit Geschäftskrediten, Baudarlehen und Hypotheken versorgten, ständen vor riesigen Problemen, schrieb die BernerZeitung in ihrer Online-Ausgabe am 02.03.2010:
Jeder zehnte ausstehende Kredit sei in Verzug oder bereits verloren. Die staatliche Einlagensicherung FDIC befürchte, dass über 700 Banken akut gefährdet seien.
Das Ausmaß der gefährdeten Kredite verdeutliche, wie unausgewogen der staatliche Auskauf der Finanzindustrie nach dem Kollaps von 2008 gewesen sei. (weiterlesen…)
Vermehrte Ausgabe von Krediten und Verzicht auf Boni angesichts neuer drohender Finanzkrise gefordert
Die Arbeitslosigkeit steige; erste Großkonzerne wie SIEMENS kündigten den Abbau Tausender Stellen an, viele andere Unternehmen ständen vor ähnlich unpopulären Entscheidungen. Die Schuld für die drohende Jobmisere suchten Deutschlands Großkonzerne nicht nur bei sich – führende deutsche Wirtschaftsvertreter hätten vor einer neuen Finanzkrise gewarnt und in diesem Zusammenhang Politik und Banken zu mehr Engagement aufgerufen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 29.01.2010:
So habe etwa Bayer-Chef Werner Wenning die Finanzbranche aufgefordert, aus ihren Fehlern zu lernen – die Krise sei doch entstanden, weil in Teilen der Finanzwirtschaft keiner mehr durchgeblickt habe, welche Risiken hinter den Versprechungen versteckt gewesen seien, oder die Gier blind gemacht habe.
Die Bedenken der Manager seien nicht unbegründet – denn noch immer schlummerten in den Banken-Bilanzen enorme Risiken. (weiterlesen…)
Kredite und Bürgschaften vor allem für kleine und mittlere Betriebe
Mit fast zehn Milliarden Euro Staatshilfen aus dem Deutschlandfonds seien im Krisenjahr 2009 vor allem im Mittelstand fast 200.000 Jobs gerettet worden. Mehr als 10.500 Arbeitsplätze seien nach Angaben der Bundesregierung neu geschaffen worden. Rund 9.100 Firmen hätten staatliche Kredite und Bürgschaften erhalten, berichtete das manager magazin in seiner Online-Ausgabe am 05.01.2010:
Von den bisher bewilligten 9,7 Milliarden Euro Staatshilfe seien demnach 5,7 Milliarden Euro als Kredite über (weiterlesen…)
Bundesbank rechnet mit erhebliche Wertberichtigungen durch Unternehmensinsolvenzen
Auf die Banken kämen nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank 2010 voraussichtlich erhebliche Wertberichtigungen durch Kreditausfälle zu, berichtete der stern.de am 05.01.2010:
Die Bundesbank veranschlage dieses Volumen aus heutiger Sicht auf 50 bis 75 Milliarden Euro, so Adelheid Sailer-Schuster, Präsidentin der Hauptverwaltung Hamburg der Deutschen Bundesbank, dem Hamburger Abendblatt.
Kreditausfälle seien vor allem aus möglichen (weiterlesen…)
Im Kampf gegen die Krise steuern Politiker einen gefährlichen Kurs
Regierungen und Notenbanken hätten in den vergangenen Monaten alles gegeben, um die Weltwirtschaft vor dem Absturz zu bewahren. Sie hätten Banken gestützt, “Konjunkturpakete” gestemmt, für die Spareinlagen der Bürger garantiert und die Märkte mit Liquidität geflutet. Im Kampf gegen die Krise steuerten Politiker einen gefährlichen Kurs, berichtete die sueddeutsche.de am 11.12.2009:
Für den Aufschwung verschuldeten sich die Staaten mit Milliarden Euro, weil die Einnahmen längst nicht mehr ausreichten. (weiterlesen…)
Gesamtausgaben von 325,5 Milliarden Euro gegenüber Einnahmen von 239 Milliarden Euro kalkuliert
Der Bund plane laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung (FAZ) einschließlich Nebenhaushalten für 2010 rund hundert Milliarden Euro an neuen Krediten. Diese Summe setze sich zusammen aus rund 86 Milliarden Euro Neuverschuldung im Kernhaushalt des Bundes und 14,5 Milliarden Euro in Nebenhaushalten, wie dem Investitions- und Tilgungsfonds für das Konjunkturprogramm der Regierung, meldete SPIEGEL ONLINE am 10.12.2009:
Die FAZ berufe sich auf eine Tischvorlage zur Sitzung des Finanzplanungsrates am 10. Dezember 2009. (weiterlesen…)
Arbeitslosengeld raubt den Menschen die Initiative
Mit Mikrokrediten habe er die Finanzwelt in Entwicklungsländern revolutioniert – jetzt wolle Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus sein Konzept auch auf Industriestaaten übertragen. Im Interview mit Friederike Ott sage er, wie Arbeits- und Obdachlose in Deutschland davon profitieren könnten, berichtete SPIEGEL ONLINE am 30.11.2009:
Yunus, über die Grameen Bank Geber von Mikrokrediten in Entwicklungsländern, meine, dass es auch in Deutschland viele (weiterlesen…)
Entzug des Kreditschöpfungsprivilegs als äußerst wirkungsvolles Druckmittel der Regierungen
Wie es aussehe, werde das Grundproblem des Finanzsystems nicht angegangen – die Banken hätten das Privileg, über die Kreditvergabe Geld zu schöpfen. Sie dürften Geld neu schaffen und entscheiden, wer wie viel für welche Zwecke bekomme. Banken seien jedoch in Privatbesitz und wollten Gewinne maximieren. Sie müssten nicht nachdenken, ob ihr Handeln für die Gesamtwirtschaft gut sei, so Richard Werner im Interview mit Erich Gerbl, in der Online-Ausgabe von Capital am 27.11.2009:
Werner, Professor für “International Banking” an der University of Southampton, Inhaber einer Gastprofessur für (weiterlesen…)
Vor allem Wertberichtigungen auf Kredite an ausländische Banken sowie im Immobilien- und Schiffsfinanzierungsgeschäft
Die Commerzbank ächze unter einem Berg fauler Kredite. Das mit Milliardengeldern vom Staat gestützte Institut habe allein im dritten Quartal 2009 für ausfallgefährdete Darlehen 1,05 Milliarden Euro zur Seite legen müssen, berichtete RP.ONLINE am 05.11.2009:
Im Vorjahreszeitraum habe die Risikovorsorge noch bei knapp unter 900 Millionen Euro gelegen. Die Erhöhung sei vor allem auf Wertberichtigungen auf Kredite an ausländische Banken sowie (weiterlesen…)
Verdacht auf Betrug und Untreue
Der deutsche Gründer und Verwalter des Hedgefonds “K1″, Helmut Kiener, sitze in Haft. Wegen Verdachts auf Betrug und Untreue sei der 50-Jährige aus Aschaffenburg nach einer Durchsuchung seiner Wohnung festgenommen worden, so die Staatsanwaltschaft Würzburg. Ihm werde vorgeworfen, “dass er sich nicht an unter anderem mit einer englischen und einer französischen Bank vereinbarte Anlagerichtlinien gehalten und Gelder in mehrstelliger Millionenhöhe abredewidrig verwendet hat”, berichtete die WELT ONLINE am 29.10.2009:
Der in der Karibik registrierte Hedgefonds “K1 Global Sub Trust” sei von Kiener (weiterlesen…)