Missbrauch von Repo-Geschäften
Der „Wirtschaftskrimi“ um Lehman Brothers gehe in eine neue Runde – einem umfassenden Prüfbericht zufolge sei die US-Investmentbank bereits Wochen vor ihrem Kollaps im September 2008 zahlungsunfähig gewesen. Doch das Wall-Street-Institut habe seine Probleme mit Bilanztricks kaschiert und so Anleger, Geschäftspartner und Aufsichtsbehörden in die Irre geführt, berichtete SPIEGEL ONLINE am 12.03.2010:
Zu diesem Ergebnis komme ein 2.200 Seiten starker Untersuchungsbericht. Er sei im Februar 2010 fertiggestellt und nun am 11. März 2010 vom zuständigen Insolvenzrichter für die Öffentlichkeit freigegeben worden.
Chef-Ermittler Anton Valukas schreibe in dem Papier, dass die Investmentbanker mit geschickten Buchungen einen Teil der Risiken aus den Büchern habe verschwinden lassen. „Lehman“ hätte den Großteil des eigenen Geldes in langfristige Anlagen gesteckt. (weiterlesen…)
Experiment aus den 1970er-Jahren droht in einer gewaltigen Währungsreform zu enden
Im Interview mit Josef Urschitz (Die Presse) beschreibt der deutsche Währungsexperte Thorsten Polleit die derzeitige Erschütterung der Finanzmärkte als „dramatisch“. Ein wichtiger Aspekt werde aber immer noch ausgeblendet – die Rolle des Geldes beziehungsweise des Geldsystems, berichtete DiePresse.com am 25.02.2010:
Wir hätten weltweit ein staatlich monopolisiertes Geldsystem, bei dem Geld durch Kreditvergabe in Umlauf gebracht werde – Kredit erhöhe also die Geldmenge. (weiterlesen…)
Bankenaufsicht untersagt weitere Kreditaufnahme ohne ihre Genehmigung
“Sprudelnde Quelle” bedeute der Name Quickborn und habe bislang ganz gut gepasst. Die Kleinstadt nahe Hamburg habe sich viele Jahre über Geldmangel nicht beklagen können, berichtete SPIEGEL ONLINE am 04.10.2009:
Doch die “fetten Jahre” seien vorbei. Wie viele Kommunen spüre auch der “Speckgürtel” Hamburgs die Wirtschaftskrise mit voller Wucht – einst stabile Steuereinnahmen seien weggebrochen. (weiterlesen…)
Keine Woche ohne Bankenpleite in den USA
In den USA vergehe keine Woche, ohne dass eine Bank zusammenbreche – die Marke von hundert Pleiten im Jahr 2009 rücke immer näher. Mit zwei weiteren Schließungen sei gerade die Zahl auf 94 gestiegen. Einspringen müsse meist der US-amerikanische Einlagensicherungsfonds, doch dessen Mittel schrumpften, berichtete die WELT ONLINE am 20.09.2009:
Mit den Schließungen wachse der Druck auf die Einlagensicherungsbehörde Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) weiter. (weiterlesen…)