Zuwächse bei Vorstandsbezügen und großzügige Pensionsregelungen
Top-Verdiener sei der Chef der Techniker Krankenkasse, Norbert Klusen, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 09.03.2010:
Sein Grundgehalt sei 2009 um rund 25.000 Euro auf rund 271.000 Euro gestiegen, so die Bild unter Berufung auf Gehaltsveröffentlichungen. Bei der Barmer und der DAK bekämen die Vorstände je rund 4.000 Euro im Jahr dazu – DAK-Chef Herbert Rebscher habe rund 235.000 Euro, Barmer-Chefin Birgit Fischer rund 203.000 Euro verdient.
Besonders hohe Prämien erhielten dem Bericht zufolge die Vorstände der Allgemeinen Ortskrankenkassen. (weiterlesen…)
Von über 1.000 zu Beginn der 1990er-Jahre auf 50 im Jahr 2015
Die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen werde in den nächsten fünf Jahren kräftig sinken, meldete die WELT ONLINE am 06.03.2010:
Das prognostiziere die Wirtschaftsberatungsgesellschaft Ernst & Young in einer Studie, die der Welt am Sonntag exklusiv vorliege. Bis 2012 würden laut Studienautor Andreas Freiling nur 100 der aktuell 169 Kassen übrig bleiben. Bis 2015 solle die Zahl, die zu Beginn der 1990er-Jahre noch über 1.000 gelegen habe, sogar auf nur noch 50 sinken. (weiterlesen…)
Gegen neun Versicherer offenbar förmliche Verfahren eingeleitet
Das Bundeskartellamt gehe in dem Streit um Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen dem Verdacht auf unzulässige Preisabsprachen nach, meldete SPIEGEL ONLINE am 20.02.2010.
Die Behörde habe einem Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) nach gegen neun Krankenversicherungen förmliche Verfahren eingeleitet. (weiterlesen…)
Einzig die TK weist unter den großen Anbietern ein Plus aus
Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) habe 2009 mit einem Minus von 223 Millionen Euro abgeschlossen. Der Marktführer BARMER GEK mit 6,5 Millionen Versicherten habe ein Defizit von 49 Millionen Euro erzielt. Die KKH-Allianz sei mit fünf Millionen Euro ins Minus gerutscht. Die Techniker Krankenkasse hingegen habe wohl ein Plus von 85 Millionen Euro eingefahren, berichtete das manager magazin in seiner Online-Ausgabe am 18.02.2010:
Nach Kassenangaben sei die angespannte Finanzlage auf die gestiegenen Ausgaben für Arzneimittel und den noch von der Großen Koalition beschlossenen Mehrausgaben für Arzthonorare und (weiterlesen…)
FOCUS vergleicht alle 161 Anbieter
Nun werde es also ernst – in den nächsten Tagen würden die ersten Krankenkassen ankündigen, dass sie in Zukunft von ihren Mitgliedern eine Zusatzprämie verlangen müssten, weil sie mit dem Beitragssatz von aktuell 14,9 Prozent (plus 0,9 Prozentpunkte Arbeitnehmerzuschlag) nicht auskämen, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 23.01.2010:
Im Jahr 2 nach dem Start von Einheitsbeitrag und Gesundheitsfonds driften die nunmehr 161 Kassen also wieder auseinander – während zehn Versicherer ihren Mitgliedern für 2010 (weiterlesen…)
Finanzierungsdefizit in den ersten drei Quartalen 2009 schon bei 16,6 Milliarden Euro
Die gesetzliche Sozialversicherung sei 2009 in eine finanzielle Schieflage gerutscht. Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt habe, summiere sich das Finanzierungsdefizit in den ersten drei Quartalen 2009 auf 16,6 Milliarden Euro. Es habe damit noch einmal 11,6 Milliarden Euro über dem des Vorjahreszeitraums gelegen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 14.01.2010:
Insgesamt seien die Einnahmen der gesetzlichen Sozialversicherung in den ersten neun Monaten 2009 um 1,5 Prozent auf 358,6 Milliarden Euro gestiegen. (weiterlesen…)
Fusionsgedanken in Berlin und Brandenburg
Die neu gebildete “AOK Berlin-Brandenburg”, die zum 1. Januar 2010 offiziell ihre Arbeit aufnehme, denke schon an die nächste Erweiterung. Es sei eine “interessante Entwicklung”, dass die IKK Niedersachsen eine entsprechende Offerte an die “AOK Niedersachsen” gemacht habe, so Vorstandschef Frank Michalak gegenüber der Märkischen Allgemeinen. (weiterlesen…)
Gefährdung der von Union und FDP geplanten Gesundheitsreform
In der Vorlage, die der Berliner Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen seinen Mitgliedern zugeschickt habe analysierten die Autoren unter anderem, welche Folgen die noch von der Großen Koalition zum 1. April 2007 eingeführte Krankenversicherungspflicht habe. Sie schilderten zunächst die Vorteile der Reform – immerhin genössen inzwischen mehr als 100.000 ehemals Nicht-Versicherte den vollen Schutz bei Krankheit. (weiterlesen…)
Defizit von 7,5 Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen erwartet
Angesichts des erwarteten Defizits von 7,5 Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen gehe der Chef der AOK-Rheinland/Hamburg davon aus, dass der aktuelle Beitragssatz nicht mehr ausreichen werde. Er erwarte, dass das Defizit „nicht allein über Zusatzbeiträge der Krankenkassen“ ausgeglichen werden könne, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 07.10.2009:
Die Kassen forderten zum einen von der Regierung ein “Sparpaket”. (weiterlesen…)
Jede zweite Kasse wird wohl Zusatzbeiträge erheben
Der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) drohe 2010 ein Milliardenloch. Die Schätzung der Experten von Kassen, Bundesgesundheitsministerium und Bundesversicherungsamt belaufe sich auf sechs bis neun Milliarden Euro, berichteten die Aachener Nachrichten online.de am 04.10.2009:
Stagnierenden Einnahmen dürfte ein Ausgabenanstieg bis zu fünf Prozent gegenüberstehen – im Jahr 2009 habe der (weiterlesen…)