12. Juni 2010

Griechenland: Die richtige Krise hat gerade erst begonnen

Konsum macht 70 Prozent der griechischen Wirtschaft aus

Schiffsbauer der griechischen Hafenstadt Piräus hofften am Morgen auf Arbeit und versammelten sich auf einer Reparaturwerft vor einer Wellblechhütte, in der die Gewerkschaft über neue Jobs informiere. Doch Gewerkschaftsführer Makis K., seit über drei Jahrzehnten als Schweißer auf der Werft, könne nur ganz wenige Aushilfsjobs für den nächsten Tag verteilen. Auch seine Familie müsse kämpfen. 2009 hätte er nur 23 Tage Arbeit gehabt – Kreditraten habe er seit Monaten nicht mehr bezahlt; die Bank habe ihn vor Kurzem gewarnt, dass sie das Haus beschlagnahmen könnte. Auch ohne Arbeit verbringe K. oft den ganzen Tag auf der Werft, berichtete Florian Hassel für die WELT ONLINE am 12.06.2010:
Zu Hause redeten sie die ganze Zeit über die „immer gleichen Probleme“ – in seinem Bekanntenkreis seien im vergangenen Jahr vier Familien zerbrochen. Ein Drittel seiner Freunde – Facharbeiter, Handwerker, Ingenieure – habe keine Arbeit und hohe Schulden. (weiterlesen…)

18. Oktober 2009

Historiker verneint beliebige Verlängerung des derzeitigen Konsumverhaltens

Die Gesellschaft im Umbruch – in der Dimension der Neolithischen Revolution

Der Konsum als Basis der modernen Gesellschaft stehe an einem Scheideweg. Zu diesem Schluss komme der Historiker Wolfgang König vom Fachgebiet Technikgeschichte der TU Berlin im Buch “Kleine Geschichte der Konsumgesellschaft”, berichtete derStandard.at am 17.10.2009:
Schon seit den frühen Hochkulturen gebe es Konsum, der weit über die Deckung von Grundbedürfnissen hinausgehe. (weiterlesen…)



 

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