Bisher galt Schuldenmachen als „Kavaliersdelikt“
Der neue japanische Regierungschef Naoto Kan warne vor einer Schuldenkrise „griechischen Ausmaßes“. In seiner Antrittsrede habe der neue Regierungschef „drastische Maßnahmen“ wie Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen angekündigt, berichtet DiePresse.com am 11.06.2010:
Die zweitgrößte Volkswirtschaft habe seit Jahrzehnten verantwortungslos über ihre Verhältnisse gelebt. Ohne Rücksicht auf künftige Generationen seien Schulden mit ständig neuen Anleihen finanziert worden. (weiterlesen…)
Verkaufsaufträge über 150 Milliarden Euro platziert
Durch einen Computerfehler im Handel der Deutschen Bank seien an der Börse in Osaka fälschlicherweise Verkaufsaufträge für Derivate auf den Leitindex Nikkei von umgerechnet 150 Milliarden Euro platziert worden, meldete die FTD.de am 02.06.2010:
Zu einem Zeitpunkt habe es 980.000 Verkaufsorder gegeben, so der Vorstandschef der Börse in Osaka. Die Preise für die Futures hätten – wie auch der gesamte Nikkei – leicht nachgegeben.
Mehr als 99 Prozent der fehlerhaften Orders seien Finanzkreisen zufolge noch gestoppt worden. (weiterlesen…)
Sorge um Sicherheit des in US-Dollar bewerteten Vermögens
China habe sich von einem Teil seiner US-Schatzpapiere getrennt und sei damit nur noch zweitgrößter Anleihegläubiger der USA. Die Volksrepublik habe im Dezember 2009 Anleihen im Volumen von mehr als 34 Milliarden Dollar verkauft und halte nun noch Papiere im Wert von 755,4 Milliarden US-Dollar, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 17.02.2010:
China hätte 2009 öffentlich Sorge um die Sicherheit seiner (weiterlesen…)
Staatsverschuldung weltweit in bislang unvorstellbarem Maße ausgeweitet
Gut ein Viertel der Bundesausgaben 2010 wolle Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble über neue Kredite finanzieren. Der Bundestag müss den Etat zwar noch offiziell genehmigen, doch an der Rekordverschuldung dürfte die Mehrheit aus Union und FDP nicht rütteln. Denn ohne die zusätzlichen Kredite über 86 Milliarden Euro müssten die Parlamentarier die Steuern erhöhen oder die gesetzliche Rente um fast 30 Prozent kürzen, schrieb FOCUS-Korrespondent Frank Thewes in seiner Kolumne “THEWES RECHNET AB” auf FOCUS MONEY ONLINE am 14.01.2010:
Auch viele andere Länder hätten ihre Staatsverschuldung in bislang unvorstellbarem Maße ausgeweitet. (weiterlesen…)
Auch Risikotragfähigkeit der besteingestuften Staaten wie Deutschland oder der USA irgendwann am Ende
Griechenland, Dubai, Japan – so töne seit wenigen Tagen der Dreiklang des globalen Kapitalismus. Er erinnere uns daran, dass die Finanzkrise noch lange nicht ausgestanden sei, so Robert von Heusinger in seinem Leitartikel auf FR-online.de am 10.12.2009:
Und Japan gemahne uns zusätzlich daran, dass selbst in der Nähe Chinas die Wirtschaft noch kein Wachstum aus sich heraus generieren könne. (weiterlesen…)
Enge Abstimmung mit der Bank von Japan erwartet, um angemessene und flexible Geldpolitik zu sichern
Er sei zu der Erkenntnis gekommen, dass sich das Land in einer Deflation befinde, habe der stellvertretende Regierungschef Naoto Kan nach einer Kabinettssitzung gesagt. Er sei sehr besorgt, so auch Finanzminister Hirohisa Fujii. Weiter fallende Preise könnten die von der weltweiten Rezession mitgenommene Wirtschaft des Landes zusätzlich (weiterlesen…)