3. August 2010

Überhitzung: Rasanter Erfolg des Mikrokreditwesens trägt Keim der Krise in sich

Gescheiterte indische Kreditempfängerinnen flüchten oder begehen sogar Selbstmord

Im Mikrokreditwesen ziehe eine Krise herauf, berichtete Georg Blume für die taz.de am 03.08.2020:
Die Branche sei eine noch nicht von der globalen Finanzkrise in Mitleidenschaft gezogen Finanzindustrie. In Indien wachse diese nach Branchenschätzungen um 80 bis 100 Prozent pro Jahr. Mikrokredite gälten hier als sattelfest, weil die armen Leute bisher immer brav zurückgezahlt hätten. Das Land sei der größte Markt für Mikrokredite der Welt. Nach Angaben der US-Bank Citigroup nutzten inzwischen 70 bis 80 Millionen Inder Kleinstkredite. (weiterlesen…)

15. Mai 2010

Investoren: Umschichtungen vom Euro in den US-Dollar

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Anleger flüchten ausgerechnet in die Währung eines der höchstverschuldeten Länder

Der Absturz des Euro dauere nun schon vier Wochen. Seit Jahresbeginn 2010 habe er gegenüber den wichtigsten Weltwährungen mehr als acht Prozent verloren. Der US-Dollar hingegen werde immer teurer, schrieb Stephan Kaufmann für die FR-online.de am 15.05.2010:
Die Umschichtungen vom Euro in den Dollar entbehrten nicht einer „gewissen Ironie“, kommentiere Unicredit-Volkswirt Andreas Rees. Denn mitten in der europäischen Schuldenkrise würden sich die Anleger ausgerechnet in die Währung eines der am höchsten verschuldeten Länder flüchteten – die USA. (weiterlesen…)

30. April 2010

Gut die Hälfte soll noch bleiben: Schuldenschnitt gegenüber Argentiniens Gläubigern

Acht Jahre nach der Staatspleite Angebot an Investoren

Während in Europa um die finanzielle Zukunft Griechenlands gerungen werde, wolle Argentinien sich mit seinen Gläubigern auf einen hart umrungenen Schuldenschnitt einigen. Acht Jahre nach der Staatspleite sollten Investoren auf rund die Hälfte ihrer Ansprüche verzichten, um dem Land den Weg zurück an den Kapitalmarkt zu ermöglichen, meldete n-tv.de am (weiterlesen…)

29. April 2010

Hilfspaket: Griechenland braucht sich drei Jahre nicht mehr um Meinung der Finanzmärkte zu kümmern

Voraussichtlich bis zu 135 Milliarden Euro notwendig

Die Politik habe mit ihrer abwartenden Haltung die Kontrolle über die griechische Schuldenkrise verloren. Die Märkte hätten keine Geduld, schrieb der FOCUS ONLINE am 28.04.2010:
Die Herabstufung der Bonität Griechenlands durch die Rating-Agentur „Standard & Poor’s“ habe dies deutlich gemacht. Die Investoren hätten prompt reagiert und panikartig Anleihen verkauft. (weiterlesen…)

30. März 2010

Experten warnen Anleger vor Ende der Anleihe-Rallye

Abgelegt unter: Aktuelles, Finanzmärkte — Tags:, , , , , — dp @ 23:14

2010 bereits 89 Milliarden US-Dollar in Anleihefonds gepumpt

Die Warnung des renommierten Bond-Experten Bill Gross, dass die fast drei Jahrzehnte währende Rallye an den Märkten für Festverzinsliche auslaufe, dürfte viele Privatanleger unvorbereitet treffen, schrieb die WELT ONLINE am 30.03.2010:
Diese hätten 2010 bereits 89 Milliarden US-Dollar in Anleihefonds gepumpt – die Zuflüsse seien fast fünfmal höher als in den ersten drei Monaten des Jahres 2009, wie die Daten von „Emerging Portfolio Fund Research“ belegten. (weiterlesen…)

23. November 2009

Verschuldung westlicher Industriestaaten wächst: Anleger setzen verstärkt auf Kreditausfallderivate

CDS-Kontrakte als eine Art Ausfall-Versicherung für Anleihen sehr gefragt

Die wachsende Verschuldung westlicher Industriestaaten locke zunehmend Investoren an – Marktteilnehmer setzten verstärkt auf Kreditausfallderivate, Credit Default Swaps (CDS), dieser Staaten. Damit spekulierten Anleger stärker darauf, dass Industriestaaten in finanzielle Schwierigkeiten gerieten als Schwellenländer, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 23.11.2009:
Laut dem Datenregister Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) sei das CDS-Volumen für Italien auf Jahressicht von 151 auf 216 Milliarden US-Dollar geklettert – und damit auf den höchsten Wert für ein einzelnes Land. (weiterlesen…)

2. November 2009

Innovative Anlage: Finanzierung eines Studiums über Privataktie

Förderung junger Persönlichkeiten über Darlehen mit Erfolgsbeteiligung

Lars Stein habe sein Studium hinter sich – und wolle jetzt anderen helfen, die auch einen Bildungstraum und wenig Geld hätten, wie er früher. Angefangen habe alles mit der “Lars-Stein-Privataktie”, im Jahr 2001. Stein sei damals 22 Jahre alt gewesen habe unbedingt BWL studieren wollen, und zwar nicht irgendwo, sondern an der renommierten Schweizer Universität von Sankt Gallen. Aber rund 730 Euro Gebühren sollte jedes Semester kosten, dazu hätten noch Wohnung und Essen mit weiteren 1.300 Euro zu Buche geschlagen. (weiterlesen…)

29. Oktober 2009

Fall Madoff: Gesamtschaden mit 21,2 Milliarden Dollar höher als erwartet

Vermögen und Besitztümer werden zur Entschädigung aufgelöst

Die Opfer des US-Milliardenbetrügers Bernard Madoff hätten nach neuen Erkenntnissen erheblich mehr Geld verloren als bisher angenommen, berichtete derStandard.at am 29.10.2009:
Die Investoren hätten insgesamt 21,2 Milliarden Dollar eingebüßt, so der Insolvenzverwalter.
Bisher seien die Verluste auf 13 Milliarden Dollar geschätzt worden. Der Verwalter solle das Vermögen und die Besitztümer Madoffs auflösen, um die Geprellten zu entschädigen. (weiterlesen…)



 

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