Jeder zweite deutsche Milliardär hat eine eigene Stiftung und wirkt lieber im Stillen
Ambros Schindler, Leiter des „Deutschen Stiftungszentrums“, glaube nicht, dass die Forderung zur Spende der Hälfte des Vermögens dieselbe öffentliche Resonanz in Deutschland haben werde. Die Grundeinstellung zum Spenden und Stiften sei in den USA offensiver als bei uns, so Schindler im Interview mit Fabian Maysenhölder für n-tv.de am 06.08.2010:
In Deutschland handele es sich häufig um eine ergänzende Förderung, wenn wir von Stiftungen redeten; in den USA sei es oft die Grundförderung. (weiterlesen…)
Politiker hätten von Wirtschaft keine Ahnung und wollten von ihren eigenen Fehlern ablenken
In einem Interview mit Capital (Heft 07/2010) habe John Taylor, Chef des weltweit größten Devisen-Hedge-Fonds, gesagt, es sei „eine Illusion“ zu glauben, dass sich Griechenland aus dem Abwärts-Sog befreien könnte, berichtete die Online-Ausgabe am 16.06.2010:
Die Griechen hätten die Sparmaßnahmen nur verkündet, weil sie sonst die dringend benötigten Kredite von den Ländern der Euro-Zone und dem IWF nicht bekommen hätten.
Die Europäische Zentralbank (EZB) kritisiere Taylor dafür, dass diese massiv griechische Staatsanleihen aufkaufe. (weiterlesen…)
Dirk Pinnow für Magazin.am-Finanzplatz.de im Gespräch mit Olaf Görgler vom Gold Silber Kontor in Berlin
[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 07.06.2010] Für das Magazin am Finanzplatz Deutschland sprach Dirk Pinnow (D.P.) mit dem Geschäftsführer der Gold Silber Kontor GmbH in Berlin, Olaf Görgler:
D.P.: Herr Görgler, im vergangenen Monat wurde von einem Käuferansturm auf die deutschen Edelmetall-Händler berichtet, der zu Lieferengpässen und Bestellannahmestopps führte. (weiterlesen…)
Hohes Einsparpotenzial für Gewerbekunden und angeschlossene Rechtsanwälte
[Maganzin.Am-Finanzplatz.de, 15.04.2010] Wolfgang Rogalski (W.R.), Verlagsleiter MedienHaus.Am-Finanzplatz.de, im Interview mit Klaus Bunge, Geschäftsführer der PecuNext GmbH, über innovatives Forderungsmanagement: (weiterlesen…)
Chefstratege der Société-Générale sieht Zerfall der Europäischen Währungsunion voraus
Er glaube nicht an ein Überleben der Europäischen Währungsunion, so Société-Générale-Chefstratege Albert Edwards im Interview mit Yvonne Esterhazy, publiziert auf wiwo.de am 24.03.2010:
Die Rettungsmaßnahmen für Griechenland würden den Kollaps allenfalls verzögern, letztlich aber nicht verhindern. Er sei sich sicher, dass das System entweder zusammenbrechen werde oder dass ein oder mehrere Mitgliedstaaten austreten würden, was dann im Grunde auf dasselbe hinausläufe. (weiterlesen…)
Warum das Bruttoinlandsprodukt nur Teil eines komplexen Bewertungsschemas sein sollte
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bilde nur einen kleinen Teil des wirtschaftlichen Erfolgs eines Landes ab. Dabei würden einige wichtige Aspekte ignoriert – Nachhaltigkeit zum Beispiel. Es sei doch absurd, dass sich ein Land mit Wachstum brüsten könne, weil es viel umweltverschmutzende Industrie habe, so Noreena Hertz in einem Interview mit Friederike Ott für SPIEGEL ONLINE, publiziert am 24.03.2010:
Die Wirtschaft eines Landes könne sehr stark wachsen, und trotzdem sei ein Großteil der Bevölkerung arm. (weiterlesen…)
Explodierende Staatsfinanzen während des Wirtschaftsbooms rächen sich
Das Britische Pfund stehe unter Druck, weil die Finanzmärkte sich große Sorgen um die explodierenden Staatsfinanzen Großbritanniens machten. Die Ursache dafür sehe Professor Clemens Fuest in einer unvergleichlichen Erhöhung der Ausgaben seit Ende der 1990er-Jahre. Die Briten müssten nun ein einmaliges Sparprogramm auflegen, sage Fuest in einem Gespräch mit Anja Ettel und Martin Greive für die WELT ONLINE, publiziert am 03.03.2010:
Der Großteil der Briten mache sich Sorgen um den Euroraum. Denn wenn er in wirtschaftliche Turbulenzen gerate, treffe dies auch Großbritannien sehr stark. (weiterlesen…)
Experiment aus den 1970er-Jahren droht in einer gewaltigen Währungsreform zu enden
Im Interview mit Josef Urschitz (Die Presse) beschreibt der deutsche Währungsexperte Thorsten Polleit die derzeitige Erschütterung der Finanzmärkte als „dramatisch“. Ein wichtiger Aspekt werde aber immer noch ausgeblendet – die Rolle des Geldes beziehungsweise des Geldsystems, berichtete DiePresse.com am 25.02.2010:
Wir hätten weltweit ein staatlich monopolisiertes Geldsystem, bei dem Geld durch Kreditvergabe in Umlauf gebracht werde – Kredit erhöhe also die Geldmenge. (weiterlesen…)
Ein Investmentbanker redet Klartext
Investmentbanker Gerald Hörhan sei reich und tue Dinge, „von denen Ihr nur träumt“, sage er – mit „Ihr“ meine er die Mittelschicht. Im Interview mit Andreas Kerschbaumer (Die Presse) erläutert er, warum sich diese auflöse – publiziert auf DiePresse.com am 20.02.2010:
Das globale ökonomische System sei nie für dafür ausgelegt worden – die Mittelschicht der vergangenen Jahrzehnte nur durch den Zweiten Weltkrieg zustande gekommen. (weiterlesen…)
Walter K. Eichelburg warnt gar vor einer Hyperinflation
Angesichts der aktuellen finanziellen Situation der europäischen Mitgliedsstaaten hat Paul Hüber den österreichischen Finanzexperten Walter K. Eichelburg, Betreiber der Website „HARTGELD.com“, für die FREIE ALLGEMEINE interviewt, die das Gespräch in ihrer Online-Ausgabe am 16.02.2010 publizierte:
Griechenland sei zahlungsunfähig und Portugal finanziell dem Untergang geweiht, so Eichelburg. Auf die Frage wann auch Deutschland „dran“ sei, meine er zu wissen, dass es (weiterlesen…)