Deutschland verliert – USA behalten größten Anteil
Chinas Einfluss wachse – nach den jüngsten Beschlüssen werde die Volksrepublik innerhalb der Entwicklungshilfeorganisation eine deutlich stärkere Rolle spielen, meldete die WELT ONLINE am 26.04.2010:
Die 186 Mitgliedstaaten hätten beschlossen, die Stimmrechte für Schwellen- und Entwicklungsländer um rund drei Prozentpunkte auf 47 Prozent zu erhöhen. Vor allem China habe deutlich zulegen können – der Stimmenanteil Pekings habe sich erheblich von 2,77 auf 4,42 Prozent erhöht. Deutschland habe dagegen Einfluss abgegeben und besitze jetzt mit vier Prozent nach China den viertgrößten Anteil.
Weltbank-Präsident Robert Zoellick habe von einem bedeutsamen Schritt gesprochen. (weiterlesen…)
Im April und Mai 2010 sind Schulden von rund 23 Milliarden Euro zu tilgen
Täglich kursierten neue Gerüchte über den miserablen Finanzstatus Griechenlands und eine drohende Staatspleite; und in immer kürzeren Abständen folgten inzwischen die Dementis von offizieller Seite, berichtete SPIEGEL ONLINE am 09.04.2010:
Es gebe keinerlei Aussicht darauf, dass Griechenland seine Schulden nicht werde bezahlen können, so Wirtschaftsministerin Louka Katseli im staatlichen Fernsehen. Doch Griechenland stehe in der Schuldenkrise unter wachsendem Druck, seine europäischen Partner und den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfe zu bitten. (weiterlesen…)
Internes Papier der Deutschen Bundesbank kritisiert EU-Rettungsplan
Die Deutsche Bundesbank zerpflücke den von der Bundesregierung maßgeblich gestalteten EU-Rettungsplan für Griechenland. Wie aus einem internen Papier hervorgehe, das der Frankfurter Rundschau vorliege, befürchteten die „Hohepriester des Stabilitäts- und Wachstumspakts“, dass der Internationale Währungsfonds(IWF) die Griechen zu weniger Haushaltsdisziplin zwingen würde, als es die Euro-Gruppe tun würde, berichtete die FR-online.de am 07.04.2010:
Die Bundesbank habe die Existenz des Schriftstücks bestätigt und versucht, abzuwiegeln – es handele sich um ein „nicht autorisiertes Papier“. (weiterlesen…)
Experten des Internationalen Währungsfonds auf dem Weg nach Athen
Der Internationale Währungsfonds (IWF) wolle in Athen die Fortschritte Griechenlands bei der Bewältigung der Finanzkrise überprüfen, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 06.04.2010:
Die Mitglieder der Euro-Zone würden Griechenland „im Notfall“ gemeinsam mit dem IWF retten – diese prinzipielle Garantie hätte an den Finanzmärkten die Spekulationen auf die Pleite Griechenlands stoppen sollen. Dennoch sei der Druck auf Athen weiterhin hoch – Griechenland habe aktuell für zehnjährige Anleihen 3,64 Prozentpunkte mehr Zinsen zahlen müssen als die deutsche (weiterlesen…)
Investoren-Nachfrage nach griechischen Staatsanleihen trotz saftiger Renditen nur schleppend
Vor anderthalb Jahren, nach dem Fall von Lehman Brothers, sei viel von „Zombie-Banken“ die Rede gewesen – von Geldhäusern, die nur noch deshalb weiter operierten, weil sie mit öffentlichem Kapital in Milliardenhöhe in einem untoten Zustand gehalten würden. Mit Griechenland habe finanziell die Ära der „Zombie-Staaten begonnen“, schrieb die WELT ONLINE am 01.04.2010:
In der einen oder anderen Form sei eine Insolvenz Athens kaum noch abzuwenden. Ein Anrufen des Internationalen Währungsfonds als Retter werde von Woche zu Woche wahrscheinlicher. (weiterlesen…)
Zwischen 2007 und 2009 bereits 1,3 Billionen Dollar Abschreibungen auf Kredite und Wertpapiere
Der Internationale Währungsfonds (IWF) sehe trotz erheblicher Verbesserungen noch große Gefahren für den Geldmarkt. Die durch die Finanzkrise bis Ende 2010 entstehenden Verluste veranschlage der IWF auf 3,4 Billionen Dollar, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 30.09.2009:
Bei den Banken habe die Krise von Mitte 2007 bis Mitte 2009 1,3 Billionen Dollar Abschreibungen auf Kredite und Wertpapiere nötig gemacht. (weiterlesen…)