Komplexe Finanzprodukte müssten so klassifiziert werden, dass das Verlustrisiko sofort erkennbar wäre
Die Finanzkrise habe viel Misstrauen geschürt im Verhältnis zwischen Bankkunden und Finanzberater. Eigentlich sollte man annehmen, dass dieser Vertrauensverlust die Kreditinstitute animiere, es künftig besser zu machen. Doch der Gewerkschafter Mark Roach sehe dafür keine Anzeichen. Der Verkaufsdruck mit Zielvorgaben sei immer noch enorm, wie Betriebsräte bestätigten, und es werde verkauft, was verkauft werden solle – und das sei nicht immer das Beste für den Kunden, sage der Gewerkschaftssekretär in der Bundesverwaltung Verdi, Fachgruppe Banken. Zudem hätten Banken aus Kostengründen die Weiterbildungsausgaben gekürzt, berichtete die sueddeutsche.de am 22.11.2009:
Der Befund verstöre, denn alles scheine so weiterzulaufen wie vor der Krise. Dem Bankberater könne man da kaum einen (weiterlesen…)
Comdirect folgt dem Ergebnis einer Studie – Mehrheitswunsch nach Unabhängigkeit der Finanzberatung
Für die Beratung fielen monatliche Gebühren an, die sich nach dem Anlagevolumen richteten, teile die Comdirect mit, berichtete n-tv.de.de am 20.11.2009:
Die “Comdirect” habe die provisionsunabhängige Beratung in den vergangenen Monaten in einem Pilotversuch mit 200 Kunden getestet. Sie böten maßgeschneiderte Beratung statt Verkaufsgespräche, erkläre “Comdirect”-Chef Michael Mandel. (weiterlesen…)
Verlagsleiter Wolfgang Rogalski im Gespräch mit Frank L. Braun, Geschäftsführer der F. L. Braun GmbH
[Magazin.Am-finanzplatz.de, 18.11.2009] Verlagsleiter Wolfgang Rogalski (W.R.) für das Magazin am Finanzplatz Deutschland im Gespräch mit Frank L. Braun, Geschäftsführer der F.L. Braun GmbH, über Honorarberatung sowie (weiterlesen…)
Warnung der Verbraucherschützer vor provisionsgetriebenen Finanzvermittlern
Das schlechte Image der Banken schlage auch auf die Altersvorsorgesparten der Geldhäuser durch, berichtete BÖRSE ONLINE am 03.11.2009:
Laut einer Studie der Management-Beratung “Towers Perrin” sei der Anteil der Banken am Versicherungsgeschäft kleiner geworden. Nur noch 27 Prozent des Neugeschäfts bei Lebensversicherungen liefen über Kreditinstitute. (weiterlesen…)
Unabhängigkeit des Beraters vom Produkt als wichtigstes Kriterium
Als “Krisengewinner” wolle Dieter Rauch nicht gelten, doch seien er und der von ihm gegründete “Verbund Deutscher Honorarberater” (VDH) gefragter denn je. Der Fall Lehman Brothers habe gezeigt, dass es um die Beratungsleistung der Banken nicht zum Besten stehe. Hinter vollmundigen Werbeversprechen habe nicht der Kunde gestanden, sondern das Wohl der Banken im Mittelpunkt, berichtete impulse online am 02.11.2009:
Der Ruf nach Honorarberatung sei in den vergangenen Monaten immer (weiterlesen…)
Marktanteil der Honorarberater hierzulande aber derzeit noch bei einem Prozent
Die Debatte um die Qualität der Finanzberatung schlage hierzulande hohe Wellen. Auslöser sei die Finanzkrise, die vielen Anlegern klargemacht habe, dass die meisten der Berater vor allem an Provisionen interessiert seien und weniger am wahren Bedürfnis des Kunden. Deshalb verkauften sie oft Produkte, die kaum zu den Risikoprofilen der Anleger passten, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 25.10.2009:
Höchste Zeit also, dass sich etwas ändere. (weiterlesen…)