Bei einem Volumen von 135 Milliarden Euro bekäme jeder Grieche im Schnitt mehr als 12.000 Euro
135 Milliarden Euro – so viel Geld werde Griechenland nach Meinung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) bis 2012 brauchen, um eine Staatspleite abzuwenden. Deutschland könnte nach Angaben Brüderles 25 bis 30 Milliarden Euro zu einem „Rettungspaket“ beisteuern – unvorstellbare Summen, deren Höhe oft nur klar werde, wenn man sie ins Verhältnis setze zu anderen Größen, schrieb Tanja Könemann für FOCUS ONLINE am 30.04.2010:
Beteilige sich Deutschland mit 25 Milliarden Euro an dem „Hilfspaket“, würde das jeden der gut 80 Millionen Deutschen – vom Säugling bis zum Greis (weiterlesen…)
Deutschland hat keinen Grund zur Überheblichkeit – Anmerkungen eines Zivilisationsforschers
Die Griechen könne es kalt lassen, ob das aktuelle europäische „Hilfspaket“ nun 40, 80 oder 160 Milliarden Euro koste – bankrott blieben sie so oder so. Und auch in Zukunft rechne niemand auf Innovationen aus Griechenland – es gebe schlichtweg keine Kameras, Computer oder Autos aus Griechenland, die wir umgehend kaufen würden, wenn nur ihre Preise endlich fielen, schrieb Gunnar Heinsohn in einem Gastkommentar für die Online-Ausgabe von DER TAGESSPIEGEL am 27.04.2010:
Zur griechischen „Schrumpfvergreisung“ geselle sich beim PISA-Mathematiktest ein eisern verteidigter europäischer Schlussrang. (weiterlesen…)
Voraussichtlich bis zu 135 Milliarden Euro notwendig
Die Politik habe mit ihrer abwartenden Haltung die Kontrolle über die griechische Schuldenkrise verloren. Die Märkte hätten keine Geduld, schrieb der FOCUS ONLINE am 28.04.2010:
Die Herabstufung der Bonität Griechenlands durch die Rating-Agentur „Standard & Poor’s“ habe dies deutlich gemacht. Die Investoren hätten prompt reagiert und panikartig Anleihen verkauft. (weiterlesen…)
Mit zehn Milliarden Euro aus dem Deutschlandfonds über hundert Milliarden Euro Kreditvolumen zaubern
Die Bundesregierung plane nach SPIEGEL-Informationen ein großangelegtes “Maßnahmenpaket”, um die drohende Kreditklemme abzuwenden. Zentrale Maßnahme solle ein Programm sein, mit dem die Regierung den Banken in großem Stil Risiken abnehme, berichtete SPIEGEL ONLINE am 28.11.2009:
Die Planungen von Finanz- und Wirtschaftsministerium sähen vor, dass der Bund den Banken Forderungen im Umfang von zehn Milliarden Euro abkaufe und diese verbürge. (weiterlesen…)