25. Juli 2011

Euro-Zone: Einer muss nun gehen

Prof. Dr. Wilhelm Hankel benennt in seinem „Offenen Appell an Helmut Schmidt“ schonungslos die zwei Handlungsmöglichkeiten

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 25.07.2011] Prof. Dr. Wilhelm Hankel hat in seinem „Offenen Appell an Helmut Schmidt“ vom 24. Juli 2011 abermals auf die Kernprobleme der Euro-Krise hingewiesen:
Die Währungsgarantie der Europäischen Währungsunion (EWU) sorgt dafür, dass ein Euro immer ein Euro ist, gleich ob dieser von einem „Pleite-Kandidaten“ oder von einem „disziplinierten Währungspartner“ stammt. Dadurch wurden eben jene „Pleite-Kandidaten“ ohne geringstes Zutun, was sie zuvor niemals waren – nämlich international kreditwürdige Länder.

Foto: Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Foto: Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Wiederherstellung der Kredittragfähigkeit nur durch eine verlässlich-stabile, von allen Gläubigern akzeptierte Währung

Die aktuelle Garantie indes stelle nun nicht die Kredittragfähigkeit dieser Schuldenstaaten wieder her, sondern zerstöre jene der Sanierer, warnt Prof. Hankel eindringlich – die Rettungskosten würden auf Steuerzahler, Sparer und Rentner in den noch leidlich intakten Euro-Ländern abgewälzt.
Europa könne sich aber nicht durch „Reparaturen an seiner Schuldenmaschine“ – dem Euro – retten. (more…)



 

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