Stärkster Rückgang seit Ende des Zweiten Weltkriegs
Der Welthandel sei 2009 drastisch eingebrochen – gegenüber dem Vorjahr sei der Austausch von Waren und Dienstleistungen um zwölf Prozent zurückgegangen, so der Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Pascal Lamy, in Brüssel. Damit verzeichne der weltweite Handel einen Rückgang wie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr, berichtete SPIEGEL ONLINE am 24.02.2010:
Dieser Rückgang sei vor allem eine Folge der wirtschaftlichen Krise in den Industrieländern.
Das Statistische Bundesamt habe außerdem bekannt gegeben, dass Deutschland im Krisenjahr 2009 tiefer in die Roten Zahlen gerutscht sei, als bisher angenommen – das Staatsdefizit habe im vergangenen Jahr 79,3 Milliarden Euro betragen. (weiterlesen…)
Staaten liefern sich den Launen der Investoren und Spekulanten aus
Die Regierungschefs und Finanzminister in Europa sollten sich genau ansehen, was gerade mit griechischen und portugiesischen Staatsanleihen passiere. Denn auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen – fast allen könnte es eines Tages ähnlich ergehen, kommentierte Jörg Eigendorf für die WELT ONLINE am 05.02.2010:
Wer sich immer mehr Geld an den Kapitalmärkten leihen müsse, der liefere sich den Investoren und Spekulanten aus – und damit deren Launen, denn die Käufer von Staatsanleihen agierten heutzutage nicht anders als (weiterlesen…)
Verbilligung des Yuan mit fallendem Dollar zum Nachteil anderer Exportnationen
China mache keine Anstalten, seine künstlich niedrig gehaltene Währung auf absehbare Zeit aufzuwerten. In öffentlichen Kommuniqués würde eine klare Festlegung tunlichst vermieden. Hinter den Kulissen sei allenfalls zu hören, die Führung der Volksrepublik erwäge womöglich, demnächst eine sanfte Aufwertung des Yuan zuzulassen, berichtete die Berliner Morgenpost in ihrer Online-Ausgabe am 18.11.2009:
Das Ringen um den Yuan werde das große Thema der nächsten Jahre werden – sowohl in den Handelsbeziehungen als auch auf den Weltfinanzmärkten. (weiterlesen…)