18. April 2010

Vorwürfe gegen Goldman Sachs: BaFin richtet Auskunftsersuchen an die SEC

Abgelegt unter: Aktuelles, Recht & Steuern — Tags:, , , , , — cp @ 09:53

Bundesregierung will Fall analysieren und ggf. rechtliche Schritte prüfen lassen

Nach der Betrugsklage der US-Börsenaufsicht SEC gegen Goldman Sachs erwäge nun auch die Bundesregierung rechtliche Schritte gegen die US-Investmentbank, meldete SPIEGEL ONLINE am 17.04.2010:
Die Finanzaufsicht BaFin werde ein Auskunftsersuchen an die „SEC“ stellen, so Regierungssprecher Ulrich Wilhelm der Welt am Sonntag. (weiterlesen…)

16. April 2010

Ermittlungen gegen Goldman Sachs: Vorwurf des Anlegerbetrugs im großen Stil

Abgelegt unter: Aktuelles, Banken & Versicherungen — Tags:, , , , , — dp @ 20:44

US-Börsenaufsicht SEC erhebt Betrugsklage

Die US-Immobilienkrise habe ein juristisches Nachspiel für Goldman Sachs, Amerikas größte Wall-Street-Bank. Die US-Börsenaufsicht SEC habe Betrugsklage gegen den Finanzriesen und einen seiner Vizepräsidenten erhoben, meldete SPIEGEL ONLINE am 16.04.2010:
„Goldman Sachs“ werde vorgeworfen, Investoren hintergangen zu haben, indem es ihnen die Risiken eines komplexen Investmentprodukts vorenthalten hätte. Das Produkt sei an die berüchtigten Subprime-Hypotheken gekoppelt gewesen, die die weltweite Finanzkrise mit ausgelöst hätten. Der Schaden für die Anleger werde auf eine Milliarde Dollar beziffert. Der Konzern habe die Anschuldigungen zurückgewiesen.
Die SEC-Vorwürfe habe am Nachmittag des 16. April 2010 ein „Börsenbeben“ verursacht – die „Goldman“-Aktie habe zeitweise fast 15 Prozent an Wert verloren und andere Finanzwerte mit in die Tiefe gezogen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE, 16.04.2010
Originalartikel unter: Fragwürdige Finanzprodukte / Börsenwächter klagen Goldman Sachs wegen Betrugs an

14. Februar 2010

Hochfrequenzhandel der Investmentfirmen führt zum Wettrüsten mit Computertechnik

Der US-Bank Goldman Sachs soll Programmcode für ein elektronisches Handelssystem entwendet worden sein

Goldman Sachs spreche vom schwersten Fall von Diebstahl in der Firmengeschichte – der US-Bank seien Programmcodes für ein elektronisches Handelssystem gestohlen worden, berichtete die sueddeutsche.de am 14.02.2010:
Wegen des Diebstahls von Handelsgeheimnissen, Datenschmuggels und unauthorisierten Zugriffs auf Unternehmenscomputer sei Sergey A. verklagt worden – ihm drohten bis zu 25 Jahre Haft. (weiterlesen…)

Griechische Trickserei: Milliarden US-Dollar als Devisenkauf statt Kredit deklariert

Jahrelang falsche Defizitzahlen nach Brüssel gemeldet

Laut einem Bericht der New York Times hätten Aufzeichnungen und Gespräche ergeben, das die Wall Street Griechenland ein Jahrzehnt lang bei der Umgehung der Stabilitätskriterien der Euro-Zone geholfen habe. So seien durch ein Geschäft mit der US-Bank Goldman Sachs Schulden in Milliardenhöhe vor der EU geheimhalten worden, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 14.02.2010:
Kurz nach Griechenlands Zulassung zur Eurozone, habe „Goldman Sachs“ dem Land 2001 mehrere Milliarden US-Dollar geliehen, ohne dass dies öffentlich geworden wäre. (weiterlesen…)

21. September 2009

Trotz Fristablaufs: HSH Nordbank zahlte 45 Millionen Dollar aus

Frist für Anspruchsstellung der Kreditausfallversicherung um mehr als drei Wochen überschritten

Bleibeprämien für “unverzichtbare” Mitarbeiter, eine Sonderzahlung für den Vorstandschef – die “HSH Nordbank” habe in der jüngsten Vergangenheit regelmäßig für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt mache das angeschlagene Geldinstitut wieder von sich reden, berichtete SPIEGEL ONLINE am 21.09.2009:
Einem Bericht von” NDR Info” zufolge sollen 45 Millionen Dollar an die US-Bank “Goldman Sachs” geflossen sein, obwohl die “HSH Nordbank” nicht dazu verpflichtet (weiterlesen…)



 

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