Experiment aus den 1970er-Jahren droht in einer gewaltigen Währungsreform zu enden
Im Interview mit Josef Urschitz (Die Presse) beschreibt der deutsche Währungsexperte Thorsten Polleit die derzeitige Erschütterung der Finanzmärkte als „dramatisch“. Ein wichtiger Aspekt werde aber immer noch ausgeblendet – die Rolle des Geldes beziehungsweise des Geldsystems, berichtete DiePresse.com am 25.02.2010:
Wir hätten weltweit ein staatlich monopolisiertes Geldsystem, bei dem Geld durch Kreditvergabe in Umlauf gebracht werde – Kredit erhöhe also die Geldmenge. (weiterlesen…)
Computer-Leiterplatten enthalten rund 250 Gramm Gold pro Tonne
Um Metalle zu fördern, betrieben Menschen gigantischen Aufwand – wie würden Tausende Meter tiefe Stollen in die Erde graben, Berge sprengen oder mühselig im Sand schürfen. Dabei ließen sich die kostbaren Edelmetalle auch mit deutlich weniger Aufwand erschließen, denn im Abfall von Haushalten und Industrie lagerten massenweise Gold- und Silberschätze – in ausrangierten Elektrogeräten, berichtete SPIEGEL ONLINE am 22.02.2010:
Davon gebe es reichlich – 40 Millionen Tonnen elektronischer Geräte landeten weltweit jährlich auf dem Müll, heiße es in einem Report des Uno-Umweltprogramms UNEP.
Recycling würde die Rohstoff-Ressourcen erheblich (weiterlesen…)
Experten empfehlen, das ungedeckte Geld in Realwerte zu wandeln
Viele Sparer würden am liebsten sofort Grund und Boden kaufen – am besten für ihr ganzes Geld und am besten Ackerland. So verlockend diese Idee auch sei – die Nachteile würden überwiegen, denn Agrarflächen sind in den meisten Gegenden Deutschlands bereits sehr teuer, weil Landwirte wegen der steigenden Preise für Weizen und andere Rohstoffe zukauften. Es sei auch mehr als fraglich, ob es den Agraranfängern gelänge, dem Ackerland ordentliche Erträge abzuringen. Außerdem müssten sie ihre Ernte im Extremfall wohl gegen Plünderer verteidigen, schrieb FOCUS MONEY ONLINE am 25.01.2010:
Trotzdem sei der Plan klug, sich über Realwerte gegen Inflation oder einen Währungsschnitt abzusichern. (weiterlesen…)
„Royal Mint“ prägte 2009 mehr als doppelt so viele Goldmünzen wie im Vorjahreszeitraum
Da immer mehr Anleger das gelbe Edelmetall physisch erwerben wollten, habe die „Royal Mint“ 2009 mehr als doppelt so viele Goldmünzen geprägt wie im Vorjahreszeitraum, berichtete die Schweizer cash am 02.02.2010:
Die Produktion sei auf 125.469 Unzen gestiegen. 2008 seien nur 46.315 Unzen Gold zu Münzen geprägt worden.
Der Goldpreis lege seit neun Jahren immer weiter zu. Die Leute fürchteten eine Entwertung der Währungen, das bringe Schub fürs Gold, sage Analyst Andy Davidson von „Numis Securities“. (weiterlesen…)
Erlös aus dem Verkauf soll gemeinnützigen Einrichtungen zugeführt werden
Thomas Jung habe zunächst an einen Scherz geglaubt – eine Frau hätte den Oberbürgermeister von Fürth angerufen und gefragt, ob sie ihm ein paar Goldbarren schenken dürfe. Jung, Jurist, habe vorsorglich die örtliche Sparkasse informiert – die solle zum vereinbarten Übergabetermin einen Mitarbeiter schicken, berichtete SPIEGEL ONLINE am 20.01.2010:
Tatsächlich sei dann eine Fürtherin in Begleitung ihres Sohnes ins Rathaus der mittelfränkischen Stadt spaziert, in der Hand eine (weiterlesen…)
2007 Südafrika als Produzent und 2009 Indien als Abnehmer überholt
Für 2009 rechne die “China Gold Association” mit neuen Rekordwerten – sowohl bei der Produktion als auch beim Absatz von Gold in China. Gegenüber 2008 werde die chinesische Fördermenge von 282 Tonnen auf voraussichtlich 310 Tonnen steigen. Mit einer für 2009 erwarteten Nachfrage von 450 Tonnen reiche diese inländische Förderung aber nicht aus, um den Bedarf im Lande zu decken, berichtete die WELT ONLINE am 01.12.2009:
Die Goldförderung in China habe in den vergangenen acht Jahren durchschnittlich um 9,5 Prozent jährlich zugelegt. (weiterlesen…)
Dollarschwäche und Nachfrage nach physischem Gold treiben den Preis hoch
Der Goldpreis habe seinen Höhenflug mit einem neuen Rekordhoch fortgesetzt, berichtete SPIEGEL ONLINE am 01.12.2009:
Gold habe erstmals die Marke von 1.200 US-Dollar geknackt. Am frühen Abend des 1. Dezember 2009 sei der Preis für eine Feinunze bis auf 1.201,40 US-Dollar gestiegen – ein historischer Höchststand.
Händler hätten die anhaltende Goldhausse vor allem mit dem schwachen Dollar erklärt. (weiterlesen…)
Neben Erwerb physischer Edelmetalle auch Grundversorgung planen
Für DER AKTIONÄR hat Marion Schlegel Walter K. Eichelburg, den Betreiber der größten deutschsprachigen Gold-Website “hartgeld.com”, zur momentanen Gold-Rallye befragt. Demnach könnten uns harte Zeiten bevorstehen – allerdings nur für Anleger, die nicht in Gold oder Silber investiert hätten, berichtete DER AKTIONÄR ONLINE am 16.11.2009:
Der primäre treibende Faktor am Goldmarkt sei die massive “Gelddruckerei” der Zentralbanken (weiterlesen…)
Neue Vorkommen schwer zu entdecken oder zu erschließen
Der rekordhohe Goldpreis werde die Produktion des Edelmetalls nach Jahren der Stagnation erstmals kurzfristig wieder steigen lassen. Langfristig sinke die Erzeugung jedoch, weil die Ausbeute in den alternden Minen immer schlechter werde und neue Vorkommen schwer zu entdecken oder zu erschließen seien, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 15.11.2009:
Nach Schätzungen des Edelmetallberatungshauses “GFMS” werde zwar auch die Goldproduktion 2009 weltweit um (weiterlesen…)
Anleger sollten Werte in Feinunzen Gold oder Silber messen, statt in Dollar oder Euro
Üblicherweise schauten Anleger, wenn sie das Verhältnis des Dollars zum Euro erfahren wollten, auf die Kurve, die den Euro in Dollar abbilde, zurzeit also Werte um 1,50. Weniger üblich, aber mindestens ebenso aussagefähig sei die umgekehrte Betrachtung – der Dollar habe, gemessen an der Parität von 1 zu 1, gegenüber dem Euro ein Drittel an Kaufkraft verloren. (weiterlesen…)