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	<title>Magazin.Am-Finanzplatz.de - Nachrichten und Gedanken über den Finanzplatz Deutschland &#187; Geldmuseum</title>
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	<description>Informationsportal zu Finanz- und Wirtschaftsthemen für Branchenvertreter, Unternehmer und Verbraucher</description>
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		<title>Preise f&#252;r Energie, Lebensmittel und Rohstoffe steigen in Schwellenl&#228;ndern</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 16:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Geldb&#252;ndel statt Baukl&#246;tze im inflationsgeplagten Deutschland der 1920er-Jahre - Kinder h&#228;tten wertlose Banknoten zu Pyramiden aufget&#252;rmt und als Spielzeug verwendet.]]></description>
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<p><strong>&#214;konomenstreit &#252;ber inflation&#228;re bzw. deflation&#228;re Bedrohung h&#228;lt an</strong></p>
<p>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geldmuseum_der_Deutschen_Bundesbank" target="_blank">Geldmuseum der Deutschen Bundesbank</a> in  Frankfurt/Main trage ein ernstes Verm&#228;chtnis mit sich herum &#8211; die  Erinnerung an Jahre in Deutschland, in denen das Geld rapide seinen Wert  verlor. An die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperinflation" target="_blank">Superinflation</a> der 1920er-Jahre, als man  Reichsmarkb&#252;ndel blo&#223; noch auf die Waage gelegt h&#228;tte, statt sie zu  z&#228;hlen. An die nationalen Traumata von 1923 und 1948, als sich unser  Geld „in Luft“ aufgel&#246;st h&#228;tte, schrieb die ZEIT ONLINE am 15.03.2010:<br />
Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesbank" target="_blank">Bundesbank</a>, jahrzehntelang  die W&#228;chterin &#252;ber die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D-Mark" target="_blank">D-Mark</a> und  heute die konservativste Stimme im Kreis der Euro-Aufseher, verstehe in  diesem Punkt keinen Spa&#223;. <span id="more-2463"></span>Einen Vertrauensverlust in die W&#228;hrung – und  in der Folge den Ruin der Wirtschaft durch frustrierte Investoren und  Sparer, enteignete Gl&#228;ubiger und panische Hamsterk&#228;ufer – solle es nie  wieder geben. „Wie wichtig stabiles Geld f&#252;r Wirtschaft und Gesellschaft  ist“, stehe im Ausstellungskatalog &#8211; und dieser Satz sei die eigentliche  Botschaft des Geldmuseums.<br />
2009 aber seien die Verbraucherpreise in Europa und in den USA &#252;berhaupt  nicht gesteigen, mehrere Monate lang sogar gefallen. Aktuell liege die  Inflationsrate der Euro-Zone bei knapp einem Prozent. Deshalb f&#228;nden  sich auch genug &#214;konomen, die statt einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation" target="_blank">Inflation</a> ihr genaues Gegenteil  bef&#252;rchten, also sinkende Preise, eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deflation" target="_blank">Deflation</a>, die erdr&#252;ckende Schuldenlasten  produziere und erfahrungsgem&#228;&#223; zum Stillstand der Wirtschaft f&#252;hre.<br />
Zum Teil lie&#223;en sich die Meinungsverschiedenheiten unter den &#214;konomen  auf die verschiedenen historischen Erfahrungen diesseits und jenseits  des Atlantiks zur&#252;ckf&#252;hren. Die USA h&#228;tten in den 1930er-Jahren eine  gro&#223;e Deflation erlebt und schleppten diese Erfahrung seither als  nationalen Horror mit sich herum. Den Deutschen hingegen stecke die  binnen eines Jahrhunderts immer wieder erlebte Inflation in den Knochen.<br />
Der &#214;konomenstreit werde so bald nicht beigelegt werden – doch in der  Zwischenzeit geschehe etwas ganz Anderes. Ein zus&#228;tzlicher  Inflationstreiber sei aufgetreten, und dieser sei real und messbar. In  einigen Teilen der Welt stiegen die Preise &#8211; f&#252;r &#214;l und Gas und  bestimmte Erze, die L&#246;hne guter Facharbeiter und die Kosten f&#252;r den Bau  neuer Fabriken. Diese Entwicklung gehe nicht von den reichen L&#228;ndern des  Westens aus, sondern von Schwellenl&#228;ndern wie China und Brasilien. Sie  seien erstaunlich gut durch die Krise gekommen, und ihre anziehende  Konjunktur lasse viele Dinge knapp werden. Spekulanten t&#228;ten ihren Teil  dazu. In Schwellenl&#228;ndern tr&#228;ten die ersten preistreibenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spekulationsblase" target="_blank">Blasen</a> auf.</p>
<p>Quelle: <strong>ZEIT ONLINE</strong>, 15.03.2010<br />
Originalartikel unter: <a href="http://www.zeit.de/2010/11/Inflation" target="_blank">Inflation / Unter Druck</a><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Deutsche Bundesbank</strong><br />
<a href="http://www.geldmuseum.de/" target="_blank">Geldmuseum der Deutschen Bundesbank</a><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Magazin.Am-Finanzplatz.de</strong>, 14.02.2010<br />
<a href="http://magazin.am-finanzplatz.de/aktuelles/das-deutsche-trauma-von-der-geldentwertung-in-den-1920er-jahren-wirkt-bis-heute-2175" target="_blank">Das deutsche Trauma von der Geldentwertung in den 1920er-Jahren wirkt  bis heute / Millionen von Familien durch Hyperinflation ruiniert</a><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Zur Unterhaltung und zum Nachdenken: </strong><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>MerleHazard</strong> auf YouTube, 04.05.2009<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=2fq2ga4HkGY" target="_blank">Inflation or Deflation?</a></p>
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