Auswirkungen auf Zinsen und Geldversorgung der Wirtschaft im Fokus
Die deutsche Wirtschaft wachse so schnell wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr – doch die Aktienkurse seien „im Keller“. Der Dax liege beharrlich unter der Marke von 6.000 Punkten; ein Ende der Baisse sei nicht abzusehen. Des Rätsels Lösung liege in den Vereinigten Staaten, berichtete Nikolaus Piper für die sueddeutsche.de am 27.08.2010:
Der Aufschwung dort sei schwächer als erwartet, die Arbeitslosigkeit bleibe hoch und die Sorge vor einer neuen Rezession wachse. (weiterlesen…)
Renaissance des Regionalen im Zeitlater der Globalisierung
Die verschiedenen „Regios“ funktionieren jeweils ein bisschen anders, weshalb eine allgemeingültige Beschreibung schwierig sei. Meist könne man bei teilnehmenden Unternehmen Euros gegen Regiogeld tauschen und damit in den Geschäften einkaufen, berichtete Oliver Heider für die SÜDWEST PRESSE am 09.07.2010:
Durch Regiogeld würden der Zusammenhalt der Menschen gefördert sowie regionale Produkte und Unternehmen gestärkt. Auf die Arbeitsplätze vor Ort wirke sich das positiv aus; (weiterlesen…)
„Gestaltungsmacht von nebenan“ noch immer weitgehend ignoriert
„Geld? Davon haben wir zu wenig.“ Und in Zukunft würden sie noch weniger haben. Der Arnsberger] Bürgermeister, Hans-Josef Vogel, murmele fast verschwörerisch, sie machten trotzdem, was sie wichtig finden, denn gerade in Zeiten der Krise wachse das Engagement der Bürger – und das sei ihr „Kapital“. Überall in der Republik spürten die Bürgermeister, wie der Staat ärmer werde. Denn fast überall müssetn sie Schwimmbäder schließen, Theatertüren verrammeln, Straßenlaternen abschalten. Und ihnen drohe die Dreieinigkeit der Krise – Personalabbau, Sparen an jeder Ecke, höhere Abgaben, berichtete die ZEIT ONLINE am 01.07.2010:
Gewerbesteuern brächen weg, Bund und Land bürdeten den Kommunen neue Kosten auf, und als Folge schrumpfe genau der Teil des Etats, über den die Kommunalpolitiker noch frei verfügen könnten.
Hans-Josef Vogel sei kein Träumer, er wisse das alles. (weiterlesen…)
Ein kontrolliertes Crash-Szenario möge Absturz in wüstes Chaos vermeiden
Die Erfahrung jedes einfachen Bürgers besage, dass Notzahlungen, bei denen alles einfach so weitergehe, nicht real sein könnten, kommentierte Ralf Schuler für die Online-Ausgabe der Märkischen Allgemeine am 14.05.2010:
Deutschland habe 2009 mehr als 80 Milliarden Euro neue Schulden machen müssen – und helfe nun mit weiteren 22 Milliarden für Griechenland aus. Die meisten Menschen spürten, dass dieses System des schmerzlosen Geldverschiebens und Weitermachens schon zu lange dauere, um noch gutzugehen. (weiterlesen…)
Ein Kommentar von unserem Gastautor Lutz Krause
[Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Gold Silber Kontor GmbH, 10.05.2010] Seit einiger Zeit springen zunehmend Journalisten auf den längst fahrenden Goldzug auf:
So titelte ein renommiertes Wirtschaftsjournal Ende März 2010 mit „Gold – das bessere Geld“ und erklärte plausibel, warum dies so sei. Der umfangreiche und gut recherchierte Artikel verzichtet allerdings auch nicht darauf, die klassischen Schubladen aufzuziehen, in denen die abgestempelten „Verschwörungstheoretiker“ und „Pessimisten“ auftauchen, also jene Zeitgenossen, die nicht durch die rosarote Brille und aus der Froschperspektive unseren quirligen, vermeintlich modernen Alltag beäugen.
Liebe Leser, was ist ein „Verschwörungstheoretiker“? Jenseits von falsch verstandener politischer Korrektheit und ideologischer Be- und Verurteilung hat dieser reißerisch klingende Begriff keinerlei Sinn! Sogenannte Verschwörungen heißen „Verschwörungen“, weil sie samt ihrer Initiatoren im Geheimen bleiben sollen, unerkannt von der ahnungslosen Menge. (weiterlesen…)
Deutschland verwett mehr als 120 Milliarden Euro auf die Zukunft des europäischen Projekts
Spiel, Einsatz, Sieg? Eine halbe Billion Euro Steuergeld habe Europa eingesetzt, um die eigene Währung zu retten – und das, nachdem sich die Länder schon mit der Stützung der Banken und dann der Konjunktur in ähnliche Schuldenabenteuer gestürzt hätten. Jetzt erlebten wir die dritte Welle der Krise, und allein Deutschland verwette mehr als 120 Milliarden Euro auf die Zukunft des europäischen Projekts, schrieb die ZEIT ONLINE am 11.05.2010:
65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stecke der Kontinent in einem neuerlichen Großkonflikt – mit den Finanzmärkten. (weiterlesen…)
Bei einem Volumen von 135 Milliarden Euro bekäme jeder Grieche im Schnitt mehr als 12.000 Euro
135 Milliarden Euro – so viel Geld werde Griechenland nach Meinung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) bis 2012 brauchen, um eine Staatspleite abzuwenden. Deutschland könnte nach Angaben Brüderles 25 bis 30 Milliarden Euro zu einem „Rettungspaket“ beisteuern – unvorstellbare Summen, deren Höhe oft nur klar werde, wenn man sie ins Verhältnis setze zu anderen Größen, schrieb Tanja Könemann für FOCUS ONLINE am 30.04.2010:
Beteilige sich Deutschland mit 25 Milliarden Euro an dem „Hilfspaket“, würde das jeden der gut 80 Millionen Deutschen – vom Säugling bis zum Greis (weiterlesen…)
Benötigte 52 Milliarden Euro kaum ausschließlich am Kapitalmarkt aufzunehmen
Nach ihrer großzügigen Kreditvergabe 2009 werde bei Chinas Banken nach eigener Aussage das Geld knapp, meldete die sueddeutsche.de am 13.04.2010:
Die vier größten Institute des Landes könnten in den kommenden fünf Jahren der Industrial and Commercial Bank of China zufolge umgerechnet rund 52 Milliarden Euro benötigen. (weiterlesen…)
Buchautor von „Der Währungscountdown“ erläutert im Interview die bedrohliche Lage
Der Buchautor („Der Währungscountdown“) und Geldsystemexperte Andreas Popp rechne täglich mit der Währungsreform, schrieben die MMnews am 07.04.2010:
Der Grund sei eine stetig sich vergrößernde Menge an Menschen, die das Geldsystem hinterfragten. Außerdem sei das Geldsystem „systematisch“ gefährdet – s. Zinseszinseffekt.
Das Hauptproblem des Systems sei aber derzeit der kontinuierliche Vertrauensschwund, erläutere Andreas Popp im MMnews-Interview. (weiterlesen…)
Geschäft der Sanierer zieht wieder kräftig an
2010 würden viele Unternehmen Finanzierungsprobleme bekommen, prognostiziere Stefan Weniger, Vorstand der Sanierungsberatung „CMS“; er sage daher eine große Zahl von Pleiten voraus, insbesondere im Mittelstand. Nach den vielen spektakulären Großinsolvenzen 2009 komme nun die Welle der Folgeinsolvenzen, etwa bei kleinen und mittelgroßen Zulieferern, berichtete die WELT ONLINE am 28.03.2010:
Seit einigen Wochen ziehe ihr Geschäft wieder kräftig an, begründe Weniger seine pessimistischen Vorhersagen (weiterlesen…)