Ansturm der Kunden kaum zu verkraften
Das seien Sorgen, die andere Privatkundenbanken auch gerne hätten – sie seien letztes Jahr nur so gering gewachsen, weil sie die Kapazität nicht entsprechend hätten ausbauen können, sage Thomas Jorberg, Chef der Öko-Bank GLS aus Bochum. Mit „gering gewachsen“ beschreibe der Vorstandsvorsitzende eine Steigerung der Bilanzsumme im Jahr 2009 um 33 Prozent, des Einlagenvolumens um 37 Prozent und der Kundenzahl um 18 Prozent, berichtete die WELT ONLINE am 10.02.2010:
Auch die Umweltbank, die Konkurrenz aus Nürnberg, habe in den vergangenen Monaten schauen müssen, wie sie mit der Nachfrage nach Solarkrediten oder dem mit 1,25 Prozent verzinsten Mietkautionskonto fertig werde. (weiterlesen…)
Finanzhilfen für Zocker – Realwirtschaft bleibt außen vor
Als Herr S. am 24. Juni 2009 in sein Büro komme, habe er eine Aufgabe mit acht Nullen. Er solle innerhalb weniger Stunden mehrere Hundert Millionen Euro auftreiben. Was die meisten Bundesbürger in Panik versetzen würde, sei für S. eine einfache Transaktion. Denn erstens arbeite er für eine große deutsche Bank in Frankfurt/Main und zweitens sei gerade Finanzkrise – nichts sei in dieser Krise so leicht zu bekommen wie Geld, schrieb die ZEIT ONLINE am 19.01.2010:
S. sei ein wichtiger Mann – der oberste Geldeintreiber seiner Bank. (weiterlesen…)
Spekulativer Rendite-Rausch ungebrochen
Dem Finanzsystem drohten nach Ansicht des Wirtschaftsprofessors Max Otte weitere große Probleme, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 28.12.2009:
Die neuen Gefahren drohten einmal durch die völlig unzureichende bis überhaupt nicht erfolgte Aufstellung neuer Regeln, so Otte. Zwar spreche alle Welt über neue Regeln für den Finanzmarkt, aber es passiere nichts.
Zum Schutz vor Krisen fordere der Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms einfachere Eigenkapitalregeln für (weiterlesen…)
Ehrliches Geld und unverfälschter Goldstandard gefordert
In Wien werde 2010 eine Einrichtung eröffnet, die die Wiedereinführung von Gold als internationalem Währungsstandard propagiere, berichtete DiePresse.com am 22.12.2009:
Im August 2010 werde ein “Gold Standard Institute” (TGSI) in der österreichischen Hauptstadt seinen Betrieb aufnehmen, so der Betreiber des Projekts, Philip Barton. (weiterlesen…)
Zusätzliche Liquidität im Markt könnte Risikobereitschaft der Geldinstitute fördern
Jürgen Stark mache sich Sorgen. Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) warne vor einer zu großen Abhängigkeit der Banken von den Geldern der Notenbanken, berichtete n-tv.de am 21.12.2009:
Die EZB werde die im Zuge der Finanzkrise eingeleiteten Stützungsmaßnahmen schrittweise zurückfahren, so Stark, denn je länger sie in Kraft blieben, desto “negativer” seien ihre Nebeneffekte. (weiterlesen…)
Sparkassensektor droht erheblicher Stress bei Scheitern der Verhandlungen
Der Streit um Bundeshilfen für die angeschlagene WestLB spitze sich zu. Unmittelbar vor neuen Gesprächen zwischen dem Bankenrettungsfonds SoFFin und den Sparkassen als “WestLB”-Haupteignern über milliardenschwere Kapitalspritzen habe der Bund eindringlich einen Beitrag der Sparkassen gefordert – sonst drohten erhebliche Folgen. Die Sparkassenverbände verwiesen indes auf ihre klammen Finanzen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 23.11.2009:
Zur Rekapitalisierung der übrig bleibenden “Kernbank” seien inzwischen zwei bis sechs Milliarden Euro im Gespräch. (weiterlesen…)
Es gebe zu viel Geld auf der Welt
Max Otte sei vom Capital-Schwestermagazin Börse Online zum “Börsenstar des Jahres 2009″ gekürt worden. Im Interview mit Brigitte Watermann und Markus Hinterberger spreche der Wirtschaftsprofessor u.a. über den Kampf von Inflation – erschienen in der Online-Ausgabe von Capital am 19.11.2009:
Er gehe im Prinzip von zwei Szenarien aus – schleichende Depression oder scharfe Rezession, dann Inflation. (weiterlesen…)
Enge Abstimmung mit der Bank von Japan erwartet, um angemessene und flexible Geldpolitik zu sichern
Er sei zu der Erkenntnis gekommen, dass sich das Land in einer Deflation befinde, habe der stellvertretende Regierungschef Naoto Kan nach einer Kabinettssitzung gesagt. Er sei sehr besorgt, so auch Finanzminister Hirohisa Fujii. Weiter fallende Preise könnten die von der weltweiten Rezession mitgenommene Wirtschaft des Landes zusätzlich (weiterlesen…)
Harte Folgen der globale Krise für viele Bürger der stärksten Wirtschaftsnation
Die globale Krise treffe viele Menschen in der stärksten Wirtschaftsnation der Welt hart – rund 50 Millionen US-Amerikaner hätten 2008 nicht genug zu essen gehabt, berichtete die ZEIT ONLINE am 17.11.2009:
Im Jahr 2007 seien noch elf Prozent der Haushalte unzureichend mit Lebensmitteln versorgt gewesen; ein Jahr später, im Krisenjahr 2008, bereits 14,6 Prozent. (weiterlesen…)
Geldmassen der Notenbanken gefährden Stabilität der Weltwirtschaft
Eine Eins mit zwölf Nullen – so sehe die US-amerikanische Geldflut aus. Mehr als eine Billion Dollar habe die Notenbank Fed bereits in die krisengeplagte Finanzwirtschaft gespült, indem sie Wertpapiere aufgekauft habe – darunter auch US-Staatsanleihen. Der Staat habe seine eigenen Schuldscheine erworben und damit die langfristigen Zinsen künstlich nach unten gedrückt. Überdies habe die “Fed” den Leitzins derart großzügig gesenkt, dass Banken sich bis heute Geld “zum Nulltarif” leihen könnten, berichtete SPIEGEL ONLINE am 17.11.2009:
Die Bank of England (BoE) sei diesem Vorbild gefolgt, sie habe den Leitzins in der Krise auf 0,5 Prozent gesenkt und (weiterlesen…)