28. Februar 2012

EU-Kommission fordert vollen Mehrwertsteuersatz für Handel mit Kunstwerken und Sammlungsstücken

Kulturstaatsminister Bernd Neumann warnt vor negativen Folgen für Deutschlands Selbstverständnis als Kulturstaat

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 28.02.2012] Die Ankündigung der EU-Kommission habe er mit großer Besorgnis vernommen, so Kulturstaatsminister Bernd Neumann zu deren Forderung, den vollen Mehrwertsteuersatz auf den Handel mit Kunstwerken und Sammlungsstücken zu erheben:
Trotz schon lange unveränderter Sach- und Rechtslage sei der Mehrwertsteuersatz für Kunst bislang kein Thema gewesen – in einer Art „Stillhalteabkommen“ sei bisher an dem ermäßigten Satz festgehalten worden. Dies werde nun offenbar einseitig von der EU-Kommission aufgekündigt.
Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz sei indes Ausdruck des Bekenntnisses des Bundes zu Deutschland als Kulturstaat und zudem ein wesentliches Instrument der indirekten Kulturförderung, der für viele Bereiche des kulturellen Lebens großen Nutzen biete, betont der Kulturstaatsminister. Hierzu zählten die Künstler, die ihre Werke verkaufen; die Kulturwirtschaft, die sie vermarkten; die öffentlichen Kultureinrichtungen, die sie zu günstigeren Preisen erwerben; und die Verbraucher, denen die Teilhabe am kulturellen Leben preiswerter ermöglicht werde. (more…)

22. Oktober 2010

Erhöhung und Einführung neuer Steuern: Die Abgabenlast für Bürger wächst 2010/2011 weiter

Filed under: Aktuelles,Politik & Gesellschaft — Schlagwörter: , , , , , — ct @ 16:02

Der finanzielle Spielraum der Betroffenen nimmt ab und erzwingt unter Umständen schmerzhafte Einsparungen

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 22.10.2010] Höhere und neue Abgaben warten auf die Bürger – 2011 wird deutlich teurer. Die Erhöhung von Gebühren, Steuern, Abgaben von Seiten des Staates, der Städte oder der Gemeinde her ist nichts Seltenes. Dabei beschreiten die Fordernden zum Teil recht kreative Wege. Aktuell droht dem Bürger ein besonders hoher Gebührenanstieg. Zu diesem Zweck werden u.a. erneut neue Abgaben erfunden bzw. eingeführt:
„Es ist pure Verzweiflung“ erklärt SPIEGEL ONLINE. Die Negativbilanz der Städte und Gemeinden sorgt dafür, dass 2011 viele Deutsche mit einem weit größeren Kostenanstieg rechnen müssen, als bisher zu Jahresanfängen üblich war. Einige werden sich gezielt einen Finanzberater suchen müssen, um ihre aus der Erhöhung folgenden Defizite noch so gering wie möglich halten zu können. Denn neben der ganzheitlichen Finanzplanung werden auch Einzelkosten zu hinterfragen sein. (more…)



 

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