28. Juli 2011

Tätigkeitsbericht 2009/2010 des Bundeskartellamtes: Volkswirtschaftlicher Schaden im dreistelligen Millionenbereich

verbraucherzentrale Bundesverband fordert Verbraucherentschädigung durch Kartellsünder

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 28.07.2011] Der verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert, dass sich Preisabsprachen für Unternehmen trotz effektiver Arbeit des Kartellamtes immer noch lohnten. Deshalb fordert der vzbv anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Tätigkeitsberichtes des Bundeskartellamtes, dass Kartellabsprachen von Unternehmen Kompensationsleistungen gegenüber geschädigten Kunden zur Folge haben müssten:
Der volkswirtschaftlichen Schäden liege im dreistelligen Millionenbereich. Es sei gut, wenn das Kartellamt Rechtsverstöße feststellt und ahndet. Aber die Verbraucher blieben auf ihren Schäden sitzen, so vzbv-Vorstand Gerd Billen. Deshalb sollte die Bundesregierung Sammelklagen von Verbrauchern gegenüber Unternehmen erleichtern und nicht ablehnen. Statt die Kartellbußen dem Bundeshaushalt zuzuführen, könnte aus diesen Mitteln auch die Verbraucherberatung finanziert werden. Kartellabsprachen seien kein Kavaliersdelikt, das man achselzuckend hinnehmen könne, verdeutlicht Billen. (more…)

14. September 2009

Jahrestag der Lehman-Pleite: Verbraucher haben viel Vertrauen verloren

Keine „Berater“ sondern „Verkäufer“ in den Banken – eine bittere und oft teure Erkenntnis

[Magazin.am-finanzplatz.de, 14.09.2009] Ein Jahr nach der „Lehman-Pleite“ zieht die Verbraucherzentrale Hamburg eine ernüchternde Bilanz der Lehren aus der Finanzkrise:
Die meisten „Lehman“-Opfer ständen nach wie vor ohne Entschädigung da. Wohl hätten sich die Hamburger Sparkasse, die Frankfurter Sparkasse und die Citibank um Vergleichslösungen bemüht. Doch was für die Verbraucher bisher dabei heraus komme, sei enttäuschend. (more…)



 

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