Gehebelter Profit aus Schuldenkrise in der Euro-Zone
Großinvestoren wollten die Schwäche des Euro für sich ausnutzen. Mehrere gewichtige Hedgefonds hätten Wetten darauf abgeschlossen, dass der Kurs der Gemeinschaftswährung weiter falle, so das WALL STREET JOURNAL. Anfang Februar 2010 hätten sich demnach bekannte Namen der Szene bei einem exklusiven Dinner in einem Privathaus in Manhattan getroffen, um darüber zu sprechen, wie sie von der Schuldenkrise in der Euro-Zone profitieren könnten, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 26.02.2010:
Einige der Hedgefonds-Manager rechneten damit, dass der Euro vom Wert her mit dem US-Dollar gleichziehe. (weiterlesen…)
Euro-Skepsis sei so groß wie noch nie
Die Skepsis der Investoren gegenüber dem Euro sei so groß wie noch nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung. Laut der US-Terminbörsenaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beliefen sich die Netto-Verkaufspositionen auf 43.700 Kontrakte. In der Woche zuvor seien es noch 39.500 gewesen. Die Zahlen belegten, dass das Euro-Projekt seine größte Bewährungsprobe überhaupt zu bestehen habe, so Adarsh Sinha, Währungsstratege von Barclays Capital. Die Dollar-Angst, die das Jahr 2009 dominiert hätte, sei einer Euro-Angst gewichen, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 08.02.2010:
Hohe Staatsdefizite Griechenlands, Portugals und Spaniens führten zu rasant steigenden Risikoaufschlägen bei den Anleihen und Kreditderivaten dieser Länder. (weiterlesen…)
Fed-Bilanzsumme auf 2,3 Billionen Dollar gestiegen – Motor für eine Hyperinflation
Weltweit „druckten“ die Notenbanken Unmengen neues Geld, vor allem die US-amerikanische Fed. Folge werde eine Erosion der Papierwährungen sein, prognostiziere Heinz-Werner Rapp, Vorstand bei der renommierten Bad Homburger Vermögensverwaltung Feri. Die Europäische Zentralbank werde diesen Prozess kaum aufhalten können, schrieb FOCUS MONEY ONLINE am 25.01.2010:
Wenn überall mit „gezinkten Karten“ gespielt werde, müssten auch die Europäer irgendwann mitmachen, befürchte Rapp.
Kern allen Übels sei die Strategie der (weiterlesen…)
2010 konnten Anleihen im Volumen von einer Billion Euro emittiert werden
Jetzt träten die Konstruktionsmängel der Währungsunion zutage. Elf Jahre nach der Einführung des Euro lasse der Fall Griechenland den Wert des europäischen Geldes absacken. Zu unterschiedlich seien die Ökonomien der 16 Mitgliedstaaten wie auch deren Finanzpolitiken, als dass eine Einheitswährung ohne Transferzahlungen wie im deutschen Länderfinanzausgleich funktioniere, berichtete die WELT ONLINE am 17.12.2009:
Die Finanzkrise habe zu einer größeren Differenzierung zwischen den Euro-Mitgliedern geführt, sage Glen Marci von der (weiterlesen…)
Autohersteller, Stahlkonzerne und Maschinenbauer verlagern Fertigung in den Dollar-Raum
Die Arbeiter bei Mercedes-Benz in Sindelfingen neigten nicht zur Revolution. Sie seien stolz auf ihre Jobs und stolz auf die Autos, die sie bauten. Nachdem ihre Meister sie informiert hätten, dass die nächste Generation der C-Klasse nicht mehr in Sindelfingen gebaut werde, seien sie aber doch aus den Werkhallen hinausgeströmt und zu “Bau 1″ gelaufen, in dem die Werkleitung sitze. (weiterlesen…)
Neben Erwerb physischer Edelmetalle auch Grundversorgung planen
Für DER AKTIONÄR hat Marion Schlegel Walter K. Eichelburg, den Betreiber der größten deutschsprachigen Gold-Website “hartgeld.com”, zur momentanen Gold-Rallye befragt. Demnach könnten uns harte Zeiten bevorstehen – allerdings nur für Anleger, die nicht in Gold oder Silber investiert hätten, berichtete DER AKTIONÄR ONLINE am 16.11.2009:
Der primäre treibende Faktor am Goldmarkt sei die massive “Gelddruckerei” der Zentralbanken (weiterlesen…)
Im großen Stil spekulative Arbitragegeschäfte zum Jahresende
Die drei globalen Leitwährungen, Euro, Dollar und Yen, repräsentierten Nationen, die von explodierender Staatsverschuldung, steigender Arbeitslosigkeit und um sich greifender Inflationsangst geplagt seien. Am schlimmsten scheine es um den Dollar zu stehen, berichtete die WELT ONLINE am 16.11.2009:
Von den großen Drei habe sein Wert in den vergangenen Monaten am meisten gelitten. (weiterlesen…)
Anleger sollten Werte in Feinunzen Gold oder Silber messen, statt in Dollar oder Euro
Üblicherweise schauten Anleger, wenn sie das Verhältnis des Dollars zum Euro erfahren wollten, auf die Kurve, die den Euro in Dollar abbilde, zurzeit also Werte um 1,50. Weniger üblich, aber mindestens ebenso aussagefähig sei die umgekehrte Betrachtung – der Dollar habe, gemessen an der Parität von 1 zu 1, gegenüber dem Euro ein Drittel an Kaufkraft verloren. (weiterlesen…)
Dollar-Yuan-Kopplung: US-Ökonom Nouriel Roubini warnt vor Mutter aller Carry Trades
Während der jüngste Crash ja eigentlich schwer genug gewesen sein sollte, um die Märkten vor übermäßiger Euphorie zu bewahren, sei das Gegenteil der Fall, schrieb Rainer Sommer für TELEPOLIS am 11.11.2009:
Mit ihren Versuchen, die Krise zu überwinden, verursachten die Regierungen und Notenbanken der G20-Staaten bereits wieder genau die Euphorie, die vor kaum einem Jahr in den fast völligen Zusammenbruch des (weiterlesen…)
Banknoten sollen ein Lifting erhalten und die Währung stärken
Die USA seien nicht nur die führende Militärnation der Welt. Auch in den Bereichen Kunst, Sport und Wissenschaft würden regelmässig Spitzenleistungen erbracht. Bloß die eigene Währung mache den US-Amerikanern derzeit zu schaffen. Nicht nur befinde sich der Dollar in einem historischen Tief. Auch das Design der Noten, die berühmte Präsidenten des Landes zeigten, sei in die Jahre gekommen. Kein Wunder, es stamme aus dem Jahr 1929. In unserer Marketing-bestimmten Welt ein unmöglicher Zustand – finde der US-Designer Richard Smith und habe dem Dollar ein “Lifting” verpasst, berichtete die Basler Zeitung (weiterlesen…)