Alle anderen Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen deutlich geschlagen
Gold sei gekommen, um zu bleiben. Wer die Edelmetall-Rallye einst für eine kurzlebige Modeerscheinung gehalten habe, sehe sich Jahr für Jahr, Monat für Monat eines Besseren belehrt. Gold als Geldanlage sei längst mehr als ein Tick spleeniger Investoren, die sich mit Barren und Münzen im Keller auf die ökonomische Apokalypse vorbereitet wähnten. Jenseits aller Kurzfrist-Wirren der Rohstoffmärkte lasse sich Gold aus der Anlagewelt nicht mehr wegdenken, schrieben D. Eckert und H. Zschäpitz für die WELT ONLINE, 22.08.2010:
Gold übernehme in immer mehr Portfolios die „Funktion einer Versicherung“, sage Bart Melek, Stratege bei „BMO Capital Markets“. (weiterlesen…)
Akzeptanz-Problem sowohl bei Kunden als auch beim Einzelhandel
Die meisten US-Amerikaner bevorzugen immer noch die gute alte Ein-Dollar-Banknote. Alle Argumente der Regierung, die Dollar-Münze vor allem für die Nutzung von Automaten den Konsumenten schmackhaft zu machen, hätten nichts genützt, berichteten die Schweizer 20 minuten online am 14.08.2010:
2007 habe die US-Notenbank ein Gesetz verabschiedet, wonach die jährlich vier neu aufgelegten Münzen (weiterlesen…)
Inzwischen rund 88 Prozent des Bruttoinlandproduktes
Zum ersten mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika hätten die Schulden den Wert von 13 Billionen Dollar überstiegen, meldete cash.ch am 03.06.2010:
Am 1. Juni 2010 habe die Staatsschuld demnach 13.050.826.000.000 Dollar betragen – das seien rund 88 Prozent des (weiterlesen…)
1. Juli in den meisten US-Staaten Beginn eines neuen Budgetjahres
Nebraska stelle die Auflösung der Hälfte seiner 93 Bezirke zur Disposition, Georgia habe drastische Kürzungen im Kulturbereich beschlossen und Missouri habe eine Prämie für die besten Sparideen ausgelobt, berichtete DiePresse.com am 27.05.2010:
In ihrer Not entwickelten die US-Staaten mehr oder weniger überraschende Spartugenden. Während Finanzminister Timothy Geithner in Europa für das US-Modell werbe und an der Wall Street die Angst vor einem Übergreifen der Euro-Krise umgehe, rückten die Gouverneure in den USA jetzt überall der Bürokratie zu Leibe, trimmten Sozialleistungen, Gesundheitsprogramme sowie Schuletats und erhöhten die Einkommensteuer. Saisonbedingt zwinge der politische Kalender die Regionalpolitiker zum Handeln. (weiterlesen…)
Anleger flüchten ausgerechnet in die Währung eines der höchstverschuldeten Länder
Der Absturz des Euro dauere nun schon vier Wochen. Seit Jahresbeginn 2010 habe er gegenüber den wichtigsten Weltwährungen mehr als acht Prozent verloren. Der US-Dollar hingegen werde immer teurer, schrieb Stephan Kaufmann für die FR-online.de am 15.05.2010:
Die Umschichtungen vom Euro in den Dollar entbehrten nicht einer „gewissen Ironie“, kommentiere Unicredit-Volkswirt Andreas Rees. Denn mitten in der europäischen Schuldenkrise würden sich die Anleger ausgerechnet in die Währung eines der am höchsten verschuldeten Länder flüchteten – die USA. (weiterlesen…)
Auch drohende Inflation innerhalb Europas als Gefahr gesehen
Unter Wirtschaftsexperten grassiere die Angst vor einem weiteren Einbruch des Euro. Grund dafür seien die Sorgen vor einem unkontrollierbaren „Schulden-Domino“ in Europa. Doch Ökonomen sorge nicht nur ein sinkender Wert des Euro im Ausland, sondern auch die drohende Inflation innerhalb Europas, berichtete n-tv.de am 09.05.201:
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, rechne mit einer weiteren Abschwächung des Euro – wir würden bald 1,20 gegenüber dem US-Dollar sehen und ein weiterer Rückgang in Richtung Parität sei durchaus möglich. (weiterlesen…)
Euro gerät unter Druck – Parität zum Dollar für möglich gehalten
Die Sorge vor einem Übergreifen der griechischen Misere auf weitere Euro-Länder habe den Wert der Gemeinschaftswährung deutlich gedrückt. In den vergangenen drei Wochen habe der Euro acht Cent verloren und sei am 5. Mai 2010 erstmals seit März 2009 unter die Marke von 1,29 US-Dollar gerutscht, meldete DiePresse.com am selben Tag:
Warnungen der Ratingagentur Moody’s, Portugals Kreditwürdigkeit zu senken, hätten die Märkte zusätzlich beunruhigt. (weiterlesen…)
Banknote erhält neue Sicherheitsmerkmale
Eine neue 100-Dollar-Note werde im Februar 2011 durch die USA in Umlauf gebracht, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 21.04.2010:
Das Aussehen werde laut US-Notenbank prinzipiell bestehen bleiben, der außerhalb der USA am häufigsten gefälschte Dollar-Schein aber neue Sicherheitsmerkmale enthalten. Neueste Technologie komme zum Einsatz, um gegenüber Fälschern einen Vorsprung zu behalten, so Finanzminister (weiterlesen…)
Gefahr von Inflation und Staatsbankrotten wächst
Credit Suisse-CIO Stefan Keitel rate zur Vorsicht bei den Welt-Leitwährungen Dollar, Euro, Pfund und teilweise auch dem Yen, berichtete diePresse.com am 20.04.2010:
Die Währungen befänden sich alle auf der „Intensivstation“ – das Vertrauen in diese Währungen leide. Die Finanzkrise mit dem Schuldenaufbau habe diesen Vertrauensverlust in Papiergeld noch beschleunigt, warne er laut Handelsblatt.
Die Staatsschuldenproblematik sei noch nicht ausgestanden – die daraus folgenden Risiken, wie etwa Inflation und Staatsbankrotte, seien gestiegen, führe Keitel im Interview weiter aus. (weiterlesen…)
Gehebelter Profit aus Schuldenkrise in der Euro-Zone
Großinvestoren wollten die Schwäche des Euro für sich ausnutzen. Mehrere gewichtige Hedgefonds hätten Wetten darauf abgeschlossen, dass der Kurs der Gemeinschaftswährung weiter falle, so das WALL STREET JOURNAL. Anfang Februar 2010 hätten sich demnach bekannte Namen der Szene bei einem exklusiven Dinner in einem Privathaus in Manhattan getroffen, um darüber zu sprechen, wie sie von der Schuldenkrise in der Euro-Zone profitieren könnten, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 26.02.2010:
Einige der Hedgefonds-Manager rechneten damit, dass der Euro vom Wert her mit dem US-Dollar gleichziehe. (weiterlesen…)