Nur 2,36 Milliarden Euro in deutsche Beteiligungsfonds investiert
Für viele Unternehmen und manche Banken sei 2009 ein Krisenjahr – für die Private-Equity-Branche sei es ein Katastrophenjahr, berichtete SPIEGEL ONLINE am 08.03.2010:
Nur 2,36 Milliarden Euro seien in deutsche Beteiligungsfonds investiert worden; im Vorjahr seien es noch 9,12 Milliarden gewesen. Das gehe aus einer Statistik des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) für den deutschen Private-Equity-Markt hervor.
Damit habe die Finanzkrise die als „Heuschrecken“ verpönten Finanzinvestoren besonders hart getroffen. (weiterlesen…)
EU-Stabilitätspakt hat in der Schuldenkrise versagt
Die Bundesregierung Deutschland arbeite an einem Währungsfonds für den Euro-Raum. Für die innere Statik der Euro-Zone bräuchten wir eine Institution, die über die „Erfahrungen des IWF und über analoge Durchgriffsbefugnisse“ verfüge, so Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) der Welt am Sonntag. Nach FTD-Informationen seien die Überlegungen im Finanzministerium bereits weit gediehen. Schäuble wolle sie jedoch noch mit der französischen Regierung abstimmen, um sie auf europäischer Ebene leichter durchsetzen zu können, meldete die FTD.de am 07.03.2010:
Laut Informationen aus EU-Kreisen könnten schon in der nächsten Woche erste Vorentscheidungen fallen. (weiterlesen…)
Warnung vor Verletzung des Vertrags von Maastricht
Alle Welt glaube, Bundeskanzlerin Angela Merkel scheue sich wegen der bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Griechenland klare Zusagen für Finanzhilfe zu gewähren. Doch die Regierungschefin stehe bei ihrer Entscheidung für oder gegen Geld für die Griechen vor einem viel grundlegenderen Dilemma, berichtete die WELT ONLINE am 05.03.2010:
Lasse die Bundesrepublik dem Ägäis-Staat direkte finanzielle Unterstützung zukommen, verletze sie möglicherweise den Vertrag von Maastricht, der solche Transfers ausschließe. (weiterlesen…)
Gemengelage lässt kaum Spielräume zum Agieren – Auswahl zwischen zwei Übeln
Heute gehe es nicht um die Pleite von Banken, sondern um die Zahlungsfähigkeit ganzer Staaten. Angela Merkel wisse um das Problem, und die Bundeskanzlerin ahne auch, dass sie den Griechen helfen müsse, wenn es „hart auf hart“ komme. Verglichen mit der Lehman-Pleite sei dieser Fall viel komplexer, heiße es in Regierungskreisen. Kippe Griechenland, könnten Portugal, Irland und Spanien folgen – das wäre dann der GAU, schrieb die WELT ONLINE am 01.03.2010:
Deutschland wolle nicht schon wieder mit Milliarden ran. Merkel stecke in der Klemme, daher spiele sie auf Zeit. (weiterlesen…)
Stärkster Rückgang seit Ende des Zweiten Weltkriegs
Der Welthandel sei 2009 drastisch eingebrochen – gegenüber dem Vorjahr sei der Austausch von Waren und Dienstleistungen um zwölf Prozent zurückgegangen, so der Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Pascal Lamy, in Brüssel. Damit verzeichne der weltweite Handel einen Rückgang wie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr, berichtete SPIEGEL ONLINE am 24.02.2010:
Dieser Rückgang sei vor allem eine Folge der wirtschaftlichen Krise in den Industrieländern.
Das Statistische Bundesamt habe außerdem bekannt gegeben, dass Deutschland im Krisenjahr 2009 tiefer in die Roten Zahlen gerutscht sei, als bisher angenommen – das Staatsdefizit habe im vergangenen Jahr 79,3 Milliarden Euro betragen. (weiterlesen…)
Deutschland als größter Nettozahler geht voran
Mitte Dezember 2009 sei das „Griechenland-Virus“ in der Finanzwelt aufgetaucht, schrieb Walter K. Eichelburg, Betreiber der Website HARTGELD.com, in seinem Marktkommentar für ef-online am 20.02.2010:
Bei einem eilig nach Brüssel einberufenen EU-Gipfel Anfang Februar 2010 seien den Griechen „strenge Sparauflagen“ sowie eine permanente Überwachung durch die EU auferlegt worden. (weiterlesen…)
Millionen von Familien durch Hyperinflation ruiniert
Die deutsche Hyperinflation des Jahres 1923 gelte heute als eine der historisch extremsten Fälle von Enteignung durch Kaufkraftberaubung, schrieb die WELT ONLINE am 14.02.2010:
Bürger der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hätten den Goldstandard, die Kopplung der Mark an das Edelmetall gekannt. Gold lasse sich nicht beliebig vermehren, eher steige die Menge der Güter und Dienstleistungen schneller als die des Geldes. (weiterlesen…)
Drohung mit Veröffentlichung der Konten deutscher Amtsträger
Im Streit um Steuerdaten drohe die konservative Schweizerische Volkspartei (SVP) mit einer Veröffentlichung der Konten von deutschen Amtsträgern, berichtete n-tv.de am 13.02.2010:
Man würde man auf eine Gesetzesänderung hinarbeiten, dass sämtliche Schweizer Konten von deutschen Personen, die öffentliche Ämter bekleideten, offengelegt werden müssten, falls Deutschland gestohlene Bankdaten kaufe, so Nationalrat Alfred Heer (SVP) zur Bild-Zeitung. (weiterlesen…)
Stabilität der gesamten Europäischen Gemeinschaft in Gefahr
Griechenland sei am Ende, der Euro unter Druck und die Stabilität der gesamten Europäischen Gemeinschaft in ernsthafter Gefahr. Natürlich nicht offiziell, man wolle die Menschen nicht in Panik versetzen, wohl aber hinter vorgehaltener Hand. Nicht umsonst habe es einen „Sondergipfel“ für die vom Staatsbankrott bedrohten Hellenen gegeben, schrieb Michael Grandt auf der KOPP-VERLAG-Website am 12.02.2010:
Experten sähen nur wenige Chancen, dass sich Griechenland ohne Hilfe aus der Verschuldungsfalle befreien könne. (weiterlesen…)
Zunahme der Insolvenzen bei Unternehmen und Privatpersonen
Deutschland steuere auf einen neuen Pleiterekord zu, berichtete SPIEGEL ONLINE am 10.02.2010:
Im November 2009 hätten 2.539 Unternehmen Insolvenz angemeldet, das seien 6,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgehe.
Experten erwarteten auch in den kommenden Monaten einen weiteren Anstieg der Pleiten – 2010 könnten nach Einschätzung des Insolvenzverwalter-Verbandes VID so viele Firmen wie nie zuvor den Gang zum Konkursgericht antreten, nämlich 40.000. (weiterlesen…)