Sorgen durch mögliche stärkere Verschuldung und mehr Risiko
Moody’s stufe die Bonitätsnote der Deutschen Bank um zwei Stufen herab, meldete Capital in der Online-Ausgabe am 05.03.2010:
Die Agentur habe das Rating um zwei Noten auf „Aa3“ gesenkt – die viertbeste Note. Als Grund habe die Agentur die Risiken im Kapitalmarktgeschäft der Frankfurter und die sich schleppend vollziehende Übernahme der Postbank genannt.
Für Deutsche-Bank-Vorstandschef Josef Ackermann seien das keine guten Nachrichten. Das Frankfurter Geldhaus stehe vor ungewissen Zeiten.
Als Geldhaus mit großer Investmentsparte sei die Deutsche Bank besonders vom Kapitalmarkt abhängig. Sie gingen davon aus, dass es für die Deutsche Bank schwerer sei, ihre Ertragsziele zu erreichen, wenn der Wettbewerb im Kapitalmarkt wieder härter werde, habe „Moody’s“ mitgeteilt. Sie hätten die Sorge, dass die Deutsche Bank sich deshalb stärker verschulde und mehr Risiko eingehe – das wiederum wäre eine Bedrohung für die Gläubiger.
Quelle: Capital, 05.03.2010
Originalartikel unter: Bonitätsnote / Moody’s stuft Deutsche Bank herab
Betroffene erhalten schnell Schadensersatz von der Deutschen Bank
Kunden der Deutschen Bank in Offenburg und Lahr, die Opfer von Skimming geworden seien, sei schnell geholfen worden, berichtete die Badische Zeitung in ihrer Online-Ausgabe am 05.03.2010:
Die Deutsche Bank habe die Schäden ersetzt. Unbekannte hätten am 20. Februar 2010 Geldautomaten des Bankinstituts in Lahr und Offenburg manipuliert, um an die Daten der Scheckkarten und die PIN-Nummern zu kommen. (weiterlesen…)
In einigen Sektoren der Wirtschaft sei die Lage richtig dramatisch
Der scheidende Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Norbert Walter, rechne für 2010 mit einer steigenden Zahl von Firmenpleiten, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 23.12.2009:
Wir hätten Sektoren, deren Perspektive sei nicht nur ein bisschen schlechter, sondern “richtig dramatisch”, so Walter in der Online-Ausgabe des Handelsblatts. (weiterlesen…)
Kauf von Teilen der ABN AMRO
Der Kauf von Teilen der verstaatlichten ABN AMRO durch die Deutsche Bank sei in trockenen Tüchern, eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden, so ein Deutsche-Bank-Sprecher. Früheren Angaben zufolge betrage der Kaufpreis 700 Millionen Euro, berichtete N24 am 23.12.2009:
Im Wesentlichen habe es der heimische Branchenprimus auf die Mittelstandsbank “Hollandsche Bank-Unie” (HBU) abgesehen, um damit einen (weiterlesen…)
Ohne eigenes Geld zu riskieren und ohne reale Werte zu schaffen
Natürlich ließen sich Tausende Millionen nicht mit langweiligen, althergebrachten Bankgeschäften verdienen, mit schlichten Unternehmenskrediten oder solider Vermögensverwaltung. Wer höchste Renditen “erwirtschaften” wolle, der brauche schon “die ganz große Geldmaschine”, das Investmentbanking, kommentierte Wolfgang Kaden für SPIEGEL ONLINE am 22.12.2009:
Sie seien wieder da, die Investmentbanker, die “Masters of the Universe” – wahrlich das Comeback und zugleich der Skandal des Jahres (weiterlesen…)
Nachfolger wird wohl Wilhelm von Haller
Die Führungsriege der Privatbank Sal. Oppenheim trete ab, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 21.12.2009:
Der Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter, Matthias Graf von Krockow, werde noch vor Weihnachten 2009 sein Amt niederlegen. Der Rückzug der weiteren Führungscrew werde um den Jahreswechsel 2009/2010 erfolgen. (weiterlesen…)
Institut sieht sich selbst als einen der größten Arbeitgeber in der City of London
Die Deutsche Bank wolle die Sondersteuer für Banker-Boni in Großbritannien auf das gesamte Personal des Konzerns weltweit verteilen. Es sei “unfair, die britischen Banker anders zu behandeln” als die übrigen Angestellten im Unternehmen, so Bank-Chef Josef Ackermann der Financial Times. Auch eine Beteiligung der Bank-Aktionäre an der Verteilung der Lasten der britischen Sondersteuer sei nicht ausgeschlossen, berichtete die Berliner Morgenpost in ihrer Online-Ausgabe am 18.12.2009:
Die Deutsche Bank wolle die Lasten der britischen Sondersteuer im Konzern “klar globalisieren”. (weiterlesen…)
Ermittlungen im Auftrag der BaFin sollen vor Abschluss stehen
Nach einem Pressebericht stehe die Datenaffäre der Deutschen Bank [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bank] kurz vor dem Abschluss, meldete N24 am 17.12.2009:
Das Handelsblatt berichte unter Berufung auf Finanzkreise, dass der BaFin der von ihr in Auftrag gegebene Prüfbericht jetzt vorliege. (weiterlesen…)
Statt Kapitalerhöhung soll notwendiges Geld verdient werden
Laut Risikovorstand der Deutschen Bank, Hugo Bänziger, plane die Bank keine Kapitalerhöhung - sie könne “das verdienen”. Das Geld solle vor allem aus einbehaltenen Gewinnen stammen. Hinzu kämen der Abbau von Risikopositionen, der Eigenkapital freisetze, und die Ausgabe von Anleihen, die zum Kernkapital gerechnet werden könnten, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 15.12.2009:
Sie wollten “die Aktionäre nicht verwässern”, indem sie für die “Sünden der Vergangenheit oder aufsichtsrechtliche Änderungen” herangezogen (weiterlesen…)
Rückschlag für deutsche Wirtschaft – Volkswirte hatten mit Anstieg gerechnet
Die Produktion in der deutschen Industrie sei im Oktober 2009 entgegen den Erwartungen eingebrochen. Die Gesamtproduktion sei im Vergleich zum Vorjahresmonat preis- und saisonbereinigt um 1,8 Prozent gesunken, so das Bundeswirtschaftsministerium. Volkswirte hätten eigentlich mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet, berichtete SPIEGEL ONLINE am 08.12.2009:
Das Bundeswirtschaftsministerium habe sich auf vorläufige Angaben des Statistischen Bundesamtes und (weiterlesen…)