Gruppe von insgesamt 88 Investoren beschuldigt Deutsche Bank und Morgan Stanley
Die Deutsche Bank habe Ärger mit der Kirche, meldete die sueddeutsche.de am 13.08.2010:
Irische Nonnen hätten das Institut und die US-Bank Morgan Stanley wegen Verlusten in Millionenhöhe während der Finanzkrise verklagt. Der Schwesternorden „Sisters of Charity of Jesus and Mary und Holy Faith Sisters“ gehöre zu einer Gruppe von insgesamt 88 Investoren, die die zwei Institute beschuldigten, ihre vertraglichen Verpflichtungen bei Wertpapiergeschäften nicht erfüllt zu haben. (weiterlesen…)
Zeitpunkt der Veröffentlichung überraschend – Zurückhaltung aufgegeben
Die Deutsche Bank rechne öffentlich eine Pleite Griechenlands durch, berichtete Nina Luttmer für die FTD.de am 12.06.2010:
In einer Präsentation von Risikovorstand Hugo Bänziger habe die Bank gezeigt, welche Auswirkungen eine Griechenland-Insolvenz auf die Märkte und die Bank hätte.
Anhand der Ampelfarben habe Bänziger verdeutlicht, welche Risiken auf die Deutsche Bank zukommen könnten. (weiterlesen…)
Verkaufsaufträge über 150 Milliarden Euro platziert
Durch einen Computerfehler im Handel der Deutschen Bank seien an der Börse in Osaka fälschlicherweise Verkaufsaufträge für Derivate auf den Leitindex Nikkei von umgerechnet 150 Milliarden Euro platziert worden, meldete die FTD.de am 02.06.2010:
Zu einem Zeitpunkt habe es 980.000 Verkaufsorder gegeben, so der Vorstandschef der Börse in Osaka. Die Preise für die Futures hätten – wie auch der gesamte Nikkei – leicht nachgegeben.
Mehr als 99 Prozent der fehlerhaften Orders seien Finanzkreisen zufolge noch gestoppt worden. (weiterlesen…)
Chefvolkswirt der Deutschen Bank kritisiert Aufkauf von Anleihen hoch verschuldeter Staaten
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, habe den Aufkauf von Anleihen hoch verschuldeter Staaten durch die Europäische Zentralbank (EZB) heftig kritisiert, berichtete DiePresse.com am 18.05.2010:
Die EZB drohe, dadurch „zur Bad Bank zu werden“ – der Markt fürchte, dass die EZB als „Auffangbecken“ benutzt werde.
Katastrophale Konsequenzen drohten, denn manche Staaten könnten trotz Milliardenhilfen pleite gehen. (weiterlesen…)
SPIEGEL-Redakteur kritisiert „Heuchelei“
Im Windschatten der befreundeten Supermacht USA wüchsen deutsche Politiker plötzlich über sich hinaus. Nachdem die US-Börsenaufsicht SEC die Investmentbank Goldman Sachs und einen ihrer führenden Mitarbeiter wegen Betrugs angeklagt habe, überschütteten sie nun ihrerseits das Geldhaus mit Kritik. Tatsächlich gehe es bei den Vorwürfen gegen „Goldman“ – auch – um das Verhalten der Bank gegenüber ihrem Kunden IKB. Vor dem Hintergrund der Vorgeschichte sei dies nichts weiter als eine „Heuchelei“, kommentiere Wolfgang Reuter für SPIEGEL ONLINE am 21.04.2010:
Denn auch die Deutsche Bank habe der IKB jene verhängnisvollen „Schrottpapiere“ angedreht, die das Institut in den Untergang getrieben hätten. (weiterlesen…)
Sorgen durch mögliche stärkere Verschuldung und mehr Risiko
Moody’s stufe die Bonitätsnote der Deutschen Bank um zwei Stufen herab, meldete Capital in der Online-Ausgabe am 05.03.2010:
Die Agentur habe das Rating um zwei Noten auf „Aa3“ gesenkt – die viertbeste Note. Als Grund habe die Agentur die Risiken im Kapitalmarktgeschäft der Frankfurter und die sich schleppend vollziehende Übernahme der Postbank genannt.
Für Deutsche-Bank-Vorstandschef Josef Ackermann seien das keine guten Nachrichten. Das Frankfurter Geldhaus stehe vor ungewissen Zeiten.
Als Geldhaus mit großer Investmentsparte sei die Deutsche Bank besonders vom Kapitalmarkt abhängig. Sie gingen davon aus, dass es für die Deutsche Bank schwerer sei, ihre Ertragsziele zu erreichen, wenn der Wettbewerb im Kapitalmarkt wieder härter werde, habe „Moody’s“ mitgeteilt. Sie hätten die Sorge, dass die Deutsche Bank sich deshalb stärker verschulde und mehr Risiko eingehe – das wiederum wäre eine Bedrohung für die Gläubiger.
Quelle: Capital, 05.03.2010
Originalartikel unter: Bonitätsnote / Moody’s stuft Deutsche Bank herab
Betroffene erhalten schnell Schadensersatz von der Deutschen Bank
Kunden der Deutschen Bank in Offenburg und Lahr, die Opfer von Skimming geworden seien, sei schnell geholfen worden, berichtete die Badische Zeitung in ihrer Online-Ausgabe am 05.03.2010:
Die Deutsche Bank habe die Schäden ersetzt. Unbekannte hätten am 20. Februar 2010 Geldautomaten des Bankinstituts in Lahr und Offenburg manipuliert, um an die Daten der Scheckkarten und die PIN-Nummern zu kommen. (weiterlesen…)
In einigen Sektoren der Wirtschaft sei die Lage richtig dramatisch
Der scheidende Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Norbert Walter, rechne für 2010 mit einer steigenden Zahl von Firmenpleiten, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 23.12.2009:
Wir hätten Sektoren, deren Perspektive sei nicht nur ein bisschen schlechter, sondern “richtig dramatisch”, so Walter in der Online-Ausgabe des Handelsblatts. (weiterlesen…)
Kauf von Teilen der ABN AMRO
Der Kauf von Teilen der verstaatlichten ABN AMRO durch die Deutsche Bank sei in trockenen Tüchern, eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden, so ein Deutsche-Bank-Sprecher. Früheren Angaben zufolge betrage der Kaufpreis 700 Millionen Euro, berichtete N24 am 23.12.2009:
Im Wesentlichen habe es der heimische Branchenprimus auf die Mittelstandsbank “Hollandsche Bank-Unie” (HBU) abgesehen, um damit einen (weiterlesen…)
Ohne eigenes Geld zu riskieren und ohne reale Werte zu schaffen
Natürlich ließen sich Tausende Millionen nicht mit langweiligen, althergebrachten Bankgeschäften verdienen, mit schlichten Unternehmenskrediten oder solider Vermögensverwaltung. Wer höchste Renditen “erwirtschaften” wolle, der brauche schon “die ganz große Geldmaschine”, das Investmentbanking, kommentierte Wolfgang Kaden für SPIEGEL ONLINE am 22.12.2009:
Sie seien wieder da, die Investmentbanker, die “Masters of the Universe” – wahrlich das Comeback und zugleich der Skandal des Jahres (weiterlesen…)