8. März 2010

Deutsche Bank: Moody’s stuft Bonitätsnote um zwei Stufen herab

Sorgen durch mögliche stärkere Verschuldung und mehr Risiko

Moody’s stufe die Bonitätsnote der Deutschen Bank um zwei Stufen herab, meldete Capital in der Online-Ausgabe am 05.03.2010:
Die Agentur habe das Rating um zwei Noten auf „Aa3“ gesenkt – die viertbeste Note. Als Grund habe die Agentur die Risiken im Kapitalmarktgeschäft der Frankfurter und die sich schleppend vollziehende Übernahme der Postbank genannt.
Für Deutsche-Bank-Vorstandschef Josef Ackermann seien das keine guten Nachrichten. Das Frankfurter Geldhaus stehe vor ungewissen Zeiten.
Als Geldhaus mit großer Investmentsparte sei die Deutsche Bank besonders vom Kapitalmarkt abhängig. Sie gingen davon aus, dass es für die Deutsche Bank schwerer sei, ihre Ertragsziele zu erreichen, wenn der Wettbewerb im Kapitalmarkt wieder härter werde, habe „Moody’s“ mitgeteilt. Sie hätten die Sorge, dass die Deutsche Bank sich deshalb stärker verschulde und mehr Risiko eingehe – das wiederum wäre eine Bedrohung für die Gläubiger.

Quelle: Capital, 05.03.2010
Originalartikel unter: Bonitätsnote / Moody’s stuft Deutsche Bank herab

6. März 2010

Zehntausende von Euro durch Skimming in Lahr und Offenburg erbeutet

Betroffene erhalten schnell Schadensersatz von der Deutschen Bank

Kunden der Deutschen Bank in Offenburg und Lahr, die Opfer von Skimming geworden seien, sei schnell geholfen worden, berichtete die Badische Zeitung in ihrer Online-Ausgabe am 05.03.2010:
Die Deutsche Bank habe die Schäden ersetzt. Unbekannte hätten am 20. Februar 2010 Geldautomaten des Bankinstituts in Lahr und Offenburg manipuliert, um an die Daten der Scheckkarten und die PIN-Nummern zu kommen. (weiterlesen…)

25. Dezember 2009

Prof. Norbert Walter: Düstere Pleite-Prognose für 2010

In einigen Sektoren der Wirtschaft sei die Lage richtig dramatisch

Der scheidende Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Norbert Walter, rechne für 2010 mit einer steigenden Zahl von Firmenpleiten, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 23.12.2009:
Wir hätten Sektoren, deren Perspektive sei nicht nur ein bisschen schlechter, sondern “richtig dramatisch”, so Walter in der Online-Ausgabe des Handelsblatts. (weiterlesen…)

24. Dezember 2009

Deutsche Bank steigt ins niederländische Firmenkundengeschäft ein

Kauf von Teilen der ABN AMRO

Der Kauf von Teilen der verstaatlichten ABN AMRO durch die Deutsche Bank sei in trockenen Tüchern, eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden, so ein Deutsche-Bank-Sprecher. Früheren Angaben zufolge betrage der Kaufpreis 700 Millionen Euro, berichtete N24 am 23.12.2009:
Im Wesentlichen habe es der heimische Branchenprimus auf die Mittelstandsbank “Hollandsche Bank-Unie” (HBU) abgesehen, um damit einen (weiterlesen…)

22. Dezember 2009

Verursacher der Krise erzielen Rekordgewinne

Ohne eigenes Geld zu riskieren und ohne reale Werte zu schaffen

Natürlich ließen sich Tausende Millionen nicht mit langweiligen, althergebrachten Bankgeschäften verdienen, mit schlichten Unternehmenskrediten oder solider Vermögensverwaltung. Wer höchste Renditen “erwirtschaften” wolle, der brauche schon “die ganz große Geldmaschine”, das Investmentbanking, kommentierte Wolfgang Kaden für SPIEGEL ONLINE am 22.12.2009:
Sie seien wieder da, die Investmentbanker, die “Masters of the Universe” – wahrlich das Comeback und zugleich der Skandal des Jahres (weiterlesen…)

21. Dezember 2009

Sal. Oppenheim: Matthias Graf von Krockow legt sein Amt nieder

Nachfolger wird wohl Wilhelm von Haller

Die Führungsriege der Privatbank Sal. Oppenheim trete ab, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 21.12.2009:
Der Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter, Matthias Graf von Krockow, werde noch vor Weihnachten 2009 sein Amt niederlegen. Der Rückzug der weiteren Führungscrew werde um den Jahreswechsel 2009/2010 erfolgen. (weiterlesen…)

18. Dezember 2009

Deutsche Bank will britische Sondersteuer auf Banker-Boni globalisieren

Institut sieht sich selbst als einen der größten Arbeitgeber in der City of London

Die Deutsche Bank wolle die Sondersteuer für Banker-Boni in Großbritannien auf das gesamte Personal des Konzerns weltweit verteilen. Es sei “unfair, die britischen Banker anders zu behandeln” als die übrigen Angestellten im Unternehmen, so Bank-Chef Josef Ackermann der Financial Times. Auch eine Beteiligung der Bank-Aktionäre an der Verteilung der Lasten der britischen Sondersteuer sei nicht ausgeschlossen, berichtete die Berliner Morgenpost in ihrer Online-Ausgabe am 18.12.2009:
Die Deutsche Bank wolle die Lasten der britischen Sondersteuer im Konzern “klar globalisieren”. (weiterlesen…)

17. Dezember 2009

Datenaffäre bei Deutscher Bank: Aufsichtsratschef offenbar entlastet

Ermittlungen im Auftrag der BaFin sollen vor Abschluss stehen

Nach einem Pressebericht stehe die Datenaffäre der Deutschen Bank [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bank] kurz vor dem Abschluss, meldete N24 am 17.12.2009:

Das Handelsblatt berichte unter Berufung auf Finanzkreise, dass der BaFin der von ihr in Auftrag gegebene Prüfbericht jetzt vorliege. (weiterlesen…)

16. Dezember 2009

Verschärfung der Aufsichtsregeln führt zu Milliardenbedarf bei der Deutschen Bank

Statt Kapitalerhöhung soll notwendiges Geld verdient werden

Laut Risikovorstand der Deutschen Bank, Hugo Bänziger, plane die Bank keine Kapitalerhöhung -  sie könne “das verdienen”. Das Geld solle vor allem aus einbehaltenen Gewinnen stammen. Hinzu kämen der Abbau von Risikopositionen, der Eigenkapital freisetze, und die Ausgabe von Anleihen, die zum Kernkapital gerechnet werden könnten, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 15.12.2009:
Sie wollten “die Aktionäre nicht verwässern”, indem sie für die “Sünden der Vergangenheit oder aufsichtsrechtliche Änderungen” herangezogen (weiterlesen…)

8. Dezember 2009

Gesamtproduktion der Industrie im Oktober 2009 überraschend gesunken

Rückschlag für deutsche Wirtschaft – Volkswirte hatten mit Anstieg gerechnet

Die Produktion in der deutschen Industrie sei im Oktober 2009 entgegen den Erwartungen eingebrochen. Die Gesamtproduktion sei im Vergleich zum Vorjahresmonat preis- und saisonbereinigt um 1,8 Prozent gesunken, so das Bundeswirtschaftsministerium. Volkswirte hätten eigentlich mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet, berichtete SPIEGEL ONLINE am 08.12.2009:
Das Bundeswirtschaftsministerium habe  sich auf vorläufige Angaben des Statistischen Bundesamtes und (weiterlesen…)

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