2010 fehlen den Kassen ohne Berücksichtigung des Steuerzuschusses acht Milliarden Euro
Das Bundesversicherungsamt rechne laut Passauer Neue Presse für 2011 bei ungünstigem Konjunkturverlauf mit einer Finanzlücke von bis zu 15 Milliarden Euro. Bislang seien Experten von maximal 12 Milliarden Euro ausgegangen. Bei optimistischer Konjunkturannahme erwarte das Versicherungsamt demnach 6,4 Milliarden Euro Defizit. Im laufenden Jahr 2010 fehlten den Kassen ohne Berücksichtigung des Steuerzuschusses acht Milliarden, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 18.03.2010:
Als erster Chef einer großen gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland habe sich derweil der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK), Norbert Klusen, hinter die Pläne von Gesundheitsminister Philipp Rösler für eine „Kopfpauschale“ gestellt (weiterlesen…)
Einzig die TK weist unter den großen Anbietern ein Plus aus
Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) habe 2009 mit einem Minus von 223 Millionen Euro abgeschlossen. Der Marktführer BARMER GEK mit 6,5 Millionen Versicherten habe ein Defizit von 49 Millionen Euro erzielt. Die KKH-Allianz sei mit fünf Millionen Euro ins Minus gerutscht. Die Techniker Krankenkasse hingegen habe wohl ein Plus von 85 Millionen Euro eingefahren, berichtete das manager magazin in seiner Online-Ausgabe am 18.02.2010:
Nach Kassenangaben sei die angespannte Finanzlage auf die gestiegenen Ausgaben für Arzneimittel und den noch von der Großen Koalition beschlossenen Mehrausgaben für Arzthonorare und (weiterlesen…)
Unterschiedliche Entwicklung in den Mitgliedstaaten schwächt Vertrauen in den Euro
Die EU-Kommission sorge sich um den Fortbestand der Währungsunion. Die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsländer und die daraus folgenden Ungleichgewichte gäben Anlass zu „ernster Besorgnis für die Euro-Zone als Ganzes“, heiße es nach Informationen des SPIEGEL in einer Vorlage der „Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen“ für die Finanzminister der Euro-Gruppe, berichtete SPIEGEL ONLINE am 23.01.2010:
Die Experten des designierten finnischen Währungskommissars Olli Rehn fürchteten, dass die unterschiedliche Entwicklung in den Mitgliedstaaten das Vertrauen in den Euro schwäche und (weiterlesen…)