24. August 2010

Deutschland: Defizitquote im ersten Halbjahr 2010 auf 3,5 Prozent gestiegen

Finanzierungsdefizit von Bund, Ländern und Gemeinden bei rund 42,8 Milliarden Euro

Infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise sei der deutsche Staatshaushalt im ersten Halbjahr 2010 deutlich tiefer in die Roten Zahlen gestürzt, meldete der stern.de am 24.08.2010:
Wegen sinkender Steuereinnahmen und gestiegener Ausgaben habe sich das Finanzierungsdefizit von Bund, Ländern und Gemeinden auf rund 42,8 Milliarden Euro belaufen, so das Statistische Bundesamt. Es sei damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum, als der Haushalt ein Defizit von 18,7 Milliarden Euro ausgewiesen habe.
Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von 1.211,7 Milliarden Euro sei die Defizitquote im ersten Halbjahr 2010 auf 3,5 Prozent gestiegen. (weiterlesen…)

6. Juni 2010

Rekorddefizit in Großbritannien: Jahre des Leidens angekündigt

Neue Regierung will in schwieriger Zeit die Bürger an ihrer Seite wissen

Sie hätten es mit einer „enormen Schuldenlast“ zu tun, so der britische Premierminister David Cameron in einem Interview mit der Sunday Times, und er habe die Briten auf Jahre des „Leidens“ eingestimmt, meldete der FOCUS ONLINE am 06.06.2010:
Auf wirtschaftliches Wachstum zu warten und zu hoffen, dass so die Schuldenlast verschwinde, sei „keine Lösung“. (weiterlesen…)

27. Mai 2010

USA: Nur noch Montana und North Dakota in den Schwarzen Zahlen

1. Juli in den meisten US-Staaten Beginn eines neuen Budgetjahres

Nebraska stelle die Auflösung der Hälfte seiner 93 Bezirke zur Disposition, Georgia habe drastische Kürzungen im Kulturbereich beschlossen und Missouri habe eine Prämie für die besten Sparideen ausgelobt, berichtete DiePresse.com am 27.05.2010:
In ihrer Not entwickelten die US-Staaten mehr oder weniger überraschende Spartugenden. Während Finanzminister Timothy Geithner in Europa für das US-Modell werbe und an der Wall Street die Angst vor einem Übergreifen der Euro-Krise umgehe, rückten die Gouverneure in den USA jetzt überall der Bürokratie zu Leibe, trimmten Sozialleistungen, Gesundheitsprogramme sowie Schuletats und erhöhten die Einkommensteuer. Saisonbedingt zwinge der politische Kalender die Regionalpolitiker zum Handeln. (weiterlesen…)

14. Mai 2010

Städtetagspräsidentin: Haushalte der Kommunen völlig überstrapaziert

Größte Finanzkrise seit Bestehen der Bundesrepublik

Städtetagspräsidentin Petra Roth (CDU) habe laut der Frankfurter Rundschau gesagt, dass das Defizit der Kommunen 2010 bei 15 Milliarden Euro liegen werde – und damit noch einmal drei Milliarden Euro höher als bislang geschätzt. (weiterlesen…)

15. April 2010

Milliardendefizit in den französischen Rentenkassen

Überalterung und Finanzkrise als Ursachen

Der Rentenorientierungsrat (COR) habe einen Bericht zur Lage der französischen Rentenkassen vorgelegt. Demnach werde das Rentensystem ab 2050 einen jährlichen Fehlbetrag zwischen 71,6 und 114,4 Milliarden Euro ausweisen, sollte es unverändert bleiben, berichtete die Saarbrücker Zeitung in ihrer Online-Ausgabe am 15.04.2010:
Bereits 2020 dürften demnach in den Rentenkassen 40,7 bis 48,8 Milliarden Euro fehlen – schuld daran sei neben der immer älter werdenden Bevölkerung auch die Wirtschaftskrise, die das Defizit der Sozialversicherung stark nach oben getrieben habe.
Präsident Nicolas Sarkozy habe angesichts der drohenden Lücken eine Anhebung des Rentenalters vorgeschlagen, das derzeit bei (weiterlesen…)

11. März 2010

USA: Fehlbetrag im Februar 2010 bei 220,9 Milliarden Dollar

Abgelegt unter: Aktuelles, Politik & Gesellschaft — Tags:, , , , , — cp @ 17:16

Für Haushaltsjahr 2009/2010 ein Rekorddefizit von 1,56 Billionen Dollar zu erwarten

Das Defizit im US-Haushalt habe im Februar 2010 einen neuen Monatsrekord erreicht, meldete DiePresse.com am 11.03.2010:
Der Fehlbetrag im abgelaufenen Monat habe bei 220,9 Milliarden Dollar gelegen – 14 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. (weiterlesen…)

14. Februar 2010

Griechische Trickserei: Milliarden US-Dollar als Devisenkauf statt Kredit deklariert

Jahrelang falsche Defizitzahlen nach Brüssel gemeldet

Laut einem Bericht der New York Times hätten Aufzeichnungen und Gespräche ergeben, das die Wall Street Griechenland ein Jahrzehnt lang bei der Umgehung der Stabilitätskriterien der Euro-Zone geholfen habe. So seien durch ein Geschäft mit der US-Bank Goldman Sachs Schulden in Milliardenhöhe vor der EU geheimhalten worden, meldete FOCUS MONEY ONLINE am 14.02.2010:
Kurz nach Griechenlands Zulassung zur Eurozone, habe „Goldman Sachs“ dem Land 2001 mehrere Milliarden US-Dollar geliehen, ohne dass dies öffentlich geworden wäre. (weiterlesen…)

14. Januar 2010

Gesetzliche Sozialversicherung insgesamt in finanzieller Schieflage

Finanzierungsdefizit in den ersten drei Quartalen 2009 schon bei 16,6 Milliarden Euro

Die gesetzliche Sozialversicherung sei 2009 in eine finanzielle Schieflage gerutscht. Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt habe, summiere sich das Finanzierungsdefizit in den ersten drei Quartalen 2009 auf 16,6 Milliarden Euro. Es habe damit noch einmal 11,6 Milliarden Euro über dem des Vorjahreszeitraums gelegen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 14.01.2010:
Insgesamt seien die Einnahmen der gesetzlichen Sozialversicherung in den ersten neun Monaten 2009 um 1,5 Prozent auf 358,6 Milliarden Euro gestiegen. (weiterlesen…)

29. Dezember 2009

Alarmierende Statistik: Öffentliches Finanzierungsdefizit bei 96,9 Milliarden Euro

2009 weiterer Zuwachs der öffentlichen Ausgaben bei Rückgang der Einnahmen

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts seien alarmierend – danach stiegen die Ausgaben der öffentlichen Haushalte gegenüber den ersten drei Quartalen 2008 um 7,9 Prozent auf 838,8 Milliarden Euro. Die öffentlichen Einnahmen gingen dagegen um 2,4 Prozent auf 741,9 Milliarden Euro zurück, berichtete SPIEGEL ONLINE am 29.12.2009:
Wegen des starken Zuwachses bei den öffentlichen Ausgaben bei gleichzeitigem Rückgang der Einnahmen (weiterlesen…)

10. Dezember 2009

Gesetzliche Krankenkassen: Millionen Versicherten drohen Zusatzbeiträge

Schätzerkreis sieht Defizit von rund vier Milliarden Euro für 2010

Das Defizit komme nicht überraschend, aber es sei dennoch gewaltig – den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) würden 2010 voraussichtlich vier Milliarden Euro fehlen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 09.12.2009:
Zu diesem Ergebnis komme der Schätzerkreis der Gesetzlichen Krankenversicherung. Einnahmen von 171,1 Milliarden Euro würden demnach Ausgaben von 174,3 Milliarden Euro gegenüber stehen. (weiterlesen…)

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