3. September 2011

Schluss mit dem Stammtischgeschwätz: Selbst denken und gemeinsam handeln als Gebot der Stunde

Wolfgang Rogalskis Wochenendkommentar – ein Plädoyer für das Bandbreitenmodell

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 03.09.2011] Kleine Schritte in die falsche Richtung führen auch in die Katastrophe – früher oder später. An diesem schönen ersten September-Wochenende spüren wir ein Aufflackern des Sommers, aber auch schon den bevorstehenden Herbst. Und wir ahnen, dass dieser Herbst nicht nur ein kalendarischer Zeitrahmen mit typischen Wettererscheinungen sein wird, sondern auch ein Abschied von altem Denken und Jahrzehnten der Erstarrung in der träge gewordenen und mental ausgelaugten Wirtschaftswunderrepublik Deutschland. Aber im Herbst ist keine Zeit mehr zum Lamentieren und Abwarten – es ist eine Zeit der intensiven Vorbereitung auf den kommenden Winter. Also:
Warten wir weiter auf Godot oder begreifen wir endlich, dass die Klassifizierung unseres Gemeinwesens als „Republik“ auch eine Selbstverpflichtung zum unvoreingenommenen Denken und zum engagierten Handeln beinhaltet? Wir können uns weiter an den Stammtischen dieses Landes die Mäuler zerreißen und jammern – oder endlich gezielt eingreifen, so dass nach dem Auflaufen des Staatsschiffes auf den Schuldenberg wir nun die Schäden beheben, gar das Schiff retten und es endlich auf einen zukunftsorientierten Kurs setzen… (more…)

9. April 2011

Liberale Traditionspartei warnt vor Dinosaurier-Dämmerung: Politik im Teufelskreis der Selbstzerstörung

ddp tritt für Wiederherstellung der Politik- und Regierungsfähigkeit in Berlin und im Bund durch bürgerschaftliches Engagement ein

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 09.04.2011] Die gegenwärtige Ohnmacht japanischer Regierungskreise und auch der gerade noch so abgewendete Haushaltsnotstand in den USA zeigen beispielhaft die sich zunehmend verstärkende Politik- und Regierungsunfähigkeit etablierter Kreise in aller Welt. Aber blickten wir auf das eigene Land, so die Deutsche Demokratische Partei (ddp), wolle sich keine Erleichterung einstellen – im Gegenteil:
Das unglaubwürdige und ungeschickte Lavieren der Bundesregierung jüngst zum Problemfall Libyen oder in der Frage der Energieversorgung weise beispielhaft darauf hin, dass sich die etablierten Parteien insgesamt in einem „Teufelskreis der Selbsthemmung und schleichenden Zerstörung“ befänden, so die ddp. Es gebe aber offenbar doch einige Politiker, deren Wahrnehmung noch nicht so vom Machtwahn bestimmt werde, dass sie die Gefahr sehr wohl erkennen und sich rechtzeitig nach anderen Tätigkeiten umsehen würden – die ungewöhnliche Fluktuation politischer Persönlichkeiten der jüngsten Zeit in Bund und Ländern sollte durchaus als Krisenindikator gewertet werden.
Jene Politiker aber, die nicht von der Macht lassen wollten, meinten offenbar, ihre gesellschaftliche Position nur bewahren zu können, wenn sie ihren Wähler/innen das immerwährende Wirtschaftswunder in Aussicht stellten – selbstverständlich auf Kredit der nachkommenden Generationen, kritisiert die ddp. (more…)

27. Februar 2011

Das Bandbreitenmodell als nachhaltiger Gegenentwurf zur wirtschaftspolitischen Selbstzerstörung

Die Revolution frisst ihre Kinder – die Evolution schafft die Lebensgrundlagen kommender Generationen

Gedanken des Chefredakteurs Dirk Pinnow zum Zeitgeschehen

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 27.02.2011] Die revolutionäre Erfahrung von 1989/1990 hat uns gelehrt, dass selbst einst monolithisch erscheinende Blöcke und Überzeugungen plötzlich und unerwartet wanken, gar in Auflösung übergehen können. Derweil aber nun ein heißer Sturm der Veränderung über das nördliche Afrika fegt und der dabei aufgewirbelte Staub die noch dezenten Winkelzüge eines globalen geostrategischen Schachspiels verhüllen, Krisenindikatoren nicht als warnendes „Zeichen an der Wand“ gedeutet sowie kürzlich noch als politische Nachwuchshoffnung Gehandelte in ihrer ganzen menschlichen Fehlbarkeit offenbar werden – und damit einer auf Gefälligkeitsnetzwerken basierenden Gesellschaft in Auflösung nur den Spiegel vorhalten –, werden in Deutschland mantraartig Aufschwungsbeschwörungen gemurmelt und mental an einer vergangenen „Wirtschaftswunderherrlichkeit“ festgehalten.
Schon die alten Griechen wussten, dass sich alles im Fluss befindet – „panta rhei“. Diesem philosophischen Grundsatz mussten der Wahn von einem „Tausenjährigen Reich“ ebenso weichen wie die innerdeutsche Mauer, die doch noch „in 50 und auch in 100“ Jahren Bestand haben sollte; und jedweder ideologische Popanz der Gegenwart und Zukunft wird dieses Schicksal in Schande teilen. (more…)

27. Januar 2011

ddp fordert: Abgeordnete sollen mit Folgen der von ihnen beschlossenen Gesetze leben müssen

„Parteienentmachtung“ und „Bandbreitenmodell“ als Alternative zu destruktiven Gefälligkeitsnetzwerken

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 27.01.2011] Die Deutsche Demokratische Partei (ddp) unterstütze den Vorschlag der Piratenpartei zur „Totalüberwachung aller Parteien“ und gehe sogar noch weit darüber hinaus. Dies nahm TELEPOLIS zum Anlass, ein Interview mit dem ddp-Bundesvorsitzenden Jörg Gastmann zu führen:
Deutschland habe ein massives Problem mit „Interessenskonflikten“, die fließend in Korruption übergingen, so Gastmann. Die ddp verspreche in ihrem Programm unter „Parteienentmachtung“ unter anderem die Begrenzung der Mandate auf vier Jahre, um Seilschaften zu stören beziehungsweise zu verhindern und Abgeordnete auf die Interessen der Bürger auszurichten, indem sie selbst mit den Folgen der Gesetze leben müssten, die sie beschließen. Die ddp wolle an die Wurzel des Problems gehen; demnach solle jeder Abgeordnete seine Parteizugehörigkeit in dem Moment verlieren, in dem er in ein Mandat gewählt wird. Dann säßen nur noch Parteilose im Parlament und es gäbe es keine Fraktionen, keine Koalitionen und auch keine Opposition mehr, sondern freie Abgeordnete, die vier Jahre lang sachbezogen frei entschieden und dann ins wahre Leben zurückkehrten.
Die zentrale volkswirtschaftliche Forderung der ddp ist die Abschaffung sämtliche heutigen Steuern und deren Ersatz durch eine echte Umsatzsteuer. (more…)

27. Oktober 2010

Warmlaufen für den Wahlkampf: Eine Gründerzeit des 21. Jahrhunderts für Berlin

Filed under: Aktuelles,Politik & Gesellschaft — Schlagwörter: , , , , , — cp @ 17:07

Dirk Pinnow sprach mit ddp-Spitzenkandidat Wolfgang Rogalski über das Wahljahr 2011

[Magazin.Am-Finanzplatz.de, 26.10.2010] Berlin brauche eine starke wirtschaftliche Basis, d.h. auch innovative Produktion nach modernsten Standards, stellt Wolfgang Rogalski, Kandidat für die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September 2011 klar. „Wir rufen eine neue Gründerzeit aus – die des 21. Jahrhunderts!“, umreißt der Wiederbegründer und heutige Ehrenvorsitzende der deutschen demokratischen partei (ddp) sein Programm:
Die ddp steht in der Tradition der damaligen DDP, versteht sich als soziale wie liberale „Kaufkraft-Partei“ und vertritt das Bandbreitenmodell.
Berlins Infrastruktur soll gepflegt und behutsam fortentwickelt werden – ein Schnellschuss zur Schließung des Flughafens Tegel etwa werde es mit ihm nicht geben, solange kein schlüssiges zukunftstaugliches Gesamtverkehrskonzept für die Hauptstadtregion vorliegt. (more…)



 

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