Hohe Spreads bei Kreditderivaten auch Portugals und Spaniens
Trotz der Rettungsgarantie für Griechenland weiteten sich die Risikoaufschläge für Länder der Euro-Peripherie wieder aus, berichtete die FTD.de am 15.04.2010:
Die Spreads bei Kreditderivaten, Credit Default Swaps (CDS), Portugals seien an diesem Tag auf 200 Basispunkte geklettert – das sei der höchste Stand seit der Panik im Februar 2010. Spanien-CDS würden bei 155 Basispunkten gehandelt. Im Fall Griechenlands habe der Aufschlag bei 450 Basispunkten gelegen – ungefähr das Niveau vom 9. April 2010 vor Bekanntgabe der Details zu den Hilfen für die Hellenen durch die EU.
Die Marktreaktion sei Ausdruck des Zweifels an dem 45 Milliarden Euro schweren „Paket“ für Griechenland; (weiterlesen…)
Im Idealfall sichern die CDS das Risiko eines Unternehmens ab
Es sei Zeit, dass die Politik einschreite – über Credit Default Swaps (CDS) sei momentan vor allem Schlechtes zu hören, schrieb die FTD.de am 10.03.2010:
Die CDS seien die „Waffe kaltblütiger Spekulanten“. Sie trieben Griechenland an den Rand der Pleite – und sie ließen den Kurs des Euro abstürzen. Das alles stimme nur teilweise.
Die Idee hinter den CDS sei nicht schlecht. Im Idealfall sicherten die Derivate das Risiko eines Unternehmens ab, das Anleihen erworben habe, und entlasteten so (weiterlesen…)
„Käuferstreik“ bei Griechenland-Anleihen befürchtet, wenn sich Kreditausfallversicherungen verteuern
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) habe nach SPIEGEL-Informationen deutliche Hinweise darauf, dass Spekulanten in jüngster Zeit verstärkt gegen Griechenland vorgingen. Im Februar 2010 hätten Anleger Kreditausfallversicherungen für griechische Anleihen im Wert von 85 Milliarden US-Dollar gehalten – doppelt so viel wie noch ein Jahr zuvor, berichtete SPIEGEL ONLINE am 06.03.2010:
Diese sogenannten Credit Default Swaps (CDS) könnten sich für die Geldbeschaffung der griechischen Regierung, aber auch für den Zusammenhalt der Währungsunion zu einem echten Problem auswachsen, warnten die Bankenaufseher. (weiterlesen…)
Dubai als Staat mit dem sechstgrößten Ausfallrisiko eingeschätzt
Das arabische Emirat Dubai habe angekündigt, die Zahlung von Schulden in Milliardenhöhe hinauszuzögern und damit Investoren aufgeschreckt. Die Kosten für eine Absicherung gegen einen Zahlungsausfall von Staatsanleihen seien in die Höhe geschossen, die Kurse der Bonds seien abgestürzt. Auch andere Staaten der Region, Abu Dhabi, Saudi Arabien und Qatar, würden in den Strudel gerissen, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 25.11.2009:
Bei den Unternehmen gehe es um das Konglomerat “Dubai World” und dessen Tochtergesellschaft (weiterlesen…)
CDS-Kontrakte als eine Art Ausfall-Versicherung für Anleihen sehr gefragt
Die wachsende Verschuldung westlicher Industriestaaten locke zunehmend Investoren an – Marktteilnehmer setzten verstärkt auf Kreditausfallderivate, Credit Default Swaps (CDS), dieser Staaten. Damit spekulierten Anleger stärker darauf, dass Industriestaaten in finanzielle Schwierigkeiten gerieten als Schwellenländer, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND in ihrer Online-Ausgabe am 23.11.2009:
Laut dem Datenregister Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) sei das CDS-Volumen für Italien auf Jahressicht von 151 auf 216 Milliarden US-Dollar geklettert – und damit auf den höchsten Wert für ein einzelnes Land. (weiterlesen…)
Frist für Anspruchsstellung der Kreditausfallversicherung um mehr als drei Wochen überschritten
Bleibeprämien für “unverzichtbare” Mitarbeiter, eine Sonderzahlung für den Vorstandschef – die “HSH Nordbank” habe in der jüngsten Vergangenheit regelmäßig für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt mache das angeschlagene Geldinstitut wieder von sich reden, berichtete SPIEGEL ONLINE am 21.09.2009:
Einem Bericht von” NDR Info” zufolge sollen 45 Millionen Dollar an die US-Bank “Goldman Sachs” geflossen sein, obwohl die “HSH Nordbank” nicht dazu verpflichtet (weiterlesen…)