Hedgefonds-Manager James Chanos: Tausendmal Dubai wäre die Folge
Noch wiegelten die Behörden ab – der Preisschub im Februar 2010 sei auf das chinesische Neujahrsfest und den schweren Schneefall zurückzuführen, so ein Sprecher des Nationalen Statistikbüros. Die Behörde habe auf besorgte Nachfragen reagiert, wonach die chinesische Inflation im Februar 2010 mit 2,7 Prozent auf ein 16-Monatshoch gestiegen sei, berichtete SPIEGEL ONLINE am 11.03.2010:
Doch wirklich ausräumen habe der Sprecher die Sorgen nicht konnen. Denn auch in diesem Monat hätten sich erneut die Immobilienpreise als Preistreiber erwiesen – trotz der Bemühungen der chinesischen Regierung, den Boom abzukühlen.
Schon seit längerer Zeit warnten Experten vor einem Platzen der Immobilienblase. Der Hedgefonds-Manager James Chanos, der lange vor der Wall Street den groß angelegten Betrug bei der Pleitefirma Enron erkannt hätte, sehe die Volksrepublik kurz vor dem Abgrund (weiterlesen…)
Sorge um Sicherheit des in US-Dollar bewerteten Vermögens
China habe sich von einem Teil seiner US-Schatzpapiere getrennt und sei damit nur noch zweitgrößter Anleihegläubiger der USA. Die Volksrepublik habe im Dezember 2009 Anleihen im Volumen von mehr als 34 Milliarden Dollar verkauft und halte nun noch Papiere im Wert von 755,4 Milliarden US-Dollar, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 17.02.2010:
China hätte 2009 öffentlich Sorge um die Sicherheit seiner (weiterlesen…)
Krisenbekämpfung durch Unmengen billigen Geldes hat ihren Preis
In Fernost lasse sich schon mal beobachten, was die Bekämpfung der Krise mit Unsummen leichten Geldes anrichte. China habe für das vierte Quartal 2009 ein fast sensationelles Wirtschaftswachstum von 10,7 Prozent ausgewiesen – dieser Boom habe die die Märkte aber kalt gelassen, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 26.01.2010:
Dahinter steckten Inflationsängste – denn im Reich der Mitte zeigten sich allmählich die Kosten der Krisenbekämpfung durch Unmengen billigen Geldes. (weiterlesen…)
Investment-Gurus und ihre spektakulären Szenarien zur Entwicklung der Märkte
Die chinesische Wirtschaft erinnere mit ihrem kreditfinanzierten Investitions-Hype und ihrem heiß gelaufenen Immobilienmarkt an Dubai – „nur tausendmal schlimmer“, so James Chanos von „Kynikos Associates“; es werde im Crash enden, berichtete WELT ONLINE am 18.01.2010:
An der Börse liege die Wahrheit meist nicht in der Mitte, sondern ganz woanders. Das müssten Jahr für Jahr die Analysten erfahren, die sich mit möglichst „realistischen“ Vorhersagen für die nächsten (weiterlesen…)
2007 Südafrika als Produzent und 2009 Indien als Abnehmer überholt
Für 2009 rechne die “China Gold Association” mit neuen Rekordwerten – sowohl bei der Produktion als auch beim Absatz von Gold in China. Gegenüber 2008 werde die chinesische Fördermenge von 282 Tonnen auf voraussichtlich 310 Tonnen steigen. Mit einer für 2009 erwarteten Nachfrage von 450 Tonnen reiche diese inländische Förderung aber nicht aus, um den Bedarf im Lande zu decken, berichtete die WELT ONLINE am 01.12.2009:
Die Goldförderung in China habe in den vergangenen acht Jahren durchschnittlich um 9,5 Prozent jährlich zugelegt. (weiterlesen…)
Spekulanten missbrauchten den Markt
Finanzexperte Yi Xianrong warne im Interview mit Wieland Wagner für SPIEGEL ONLINE vom 29.11.2009 vor einem Missbrauch des Marktes durch Spekulanten:
Im Kampf gegen die Krise pumpe die chinesische Regierung gewaltige Geldsummen in die Volkswirtschaft. In der Folge zögen die Immobilienpreise rasant an. Die Lage am Immobilienmarkt sei viel ernster als es die wirtschaftlichen Daten vermuten ließen, so Yi. (weiterlesen…)
Experten sehen erste Anzeichen für Überhitzung des Immobilienmarktes
Die ungezügelte Spekulation mit Immobilien gleiche einer “Zeitbombe”, die das künftige Wachstum bedrohe, habe es in einem Meinungsartikel in der “Financial News”, die von der Notenbank herausgegeben werde, geheißen. Wenn China seine Förderung nicht zurückfahre, könnten die Preise und der Markt außer Kontrolle geraten, berichtete n-tv.de am 23.11.2009:
Zugleich habe sich ein Regierungsberater dafür ausgesprochen, dass die Verhinderung von Blasen im Mittelpunkt einer (weiterlesen…)
Verbilligung des Yuan mit fallendem Dollar zum Nachteil anderer Exportnationen
China mache keine Anstalten, seine künstlich niedrig gehaltene Währung auf absehbare Zeit aufzuwerten. In öffentlichen Kommuniqués würde eine klare Festlegung tunlichst vermieden. Hinter den Kulissen sei allenfalls zu hören, die Führung der Volksrepublik erwäge womöglich, demnächst eine sanfte Aufwertung des Yuan zuzulassen, berichtete die Berliner Morgenpost in ihrer Online-Ausgabe am 18.11.2009:
Das Ringen um den Yuan werde das große Thema der nächsten Jahre werden – sowohl in den Handelsbeziehungen als auch auf den Weltfinanzmärkten. (weiterlesen…)
am 27. und 28. November 2009 in der Evangelische Bildungsstätte auf Schwanenwerder
[Magazin.am-Finanzplatz.de, 19.10.2009] Im Kontext der aktuellen Krise der globalen Finanz-, Güter- und Dienstleistungsmärkte lohnt sich eine Betrachtung der Bedeutung Chinas für die Balance der Weltwirtschaft auf dem Weg zu globalen Regulierungen:
Die Diskussionen um eine neue Reservewährung neben dem US-Dollar zeigt, in wie vielfältiger Weise China globale Verantwortung bereits übernommen hat und wie nachhaltig (weiterlesen…)
Anlager ignorieren Fundamentaldaten
Viel Geld umkreise derzeit den Globus. Vermögen, das nach Rendite suche. Und viele Investoren sähen die besten Chancen auf Ertrag derzeit in China. Der Hongkonger Hang-Seng-Index sei daher seit Jahresbeginn 2009 um über 40 Prozent gestiegen, in Shanghai hätten die Aktien sogar um mehr als 50 Prozent zugelegt. Der deutsche Aktienindex Dax bringe es demgegenüber nur auf ein Plus von rund 20 Prozent, berichtete die WELT ONLINE am 17.10.2009:
Die Marktentwicklung in China werde weitgehend von Erwartungen und von der Liquidität (weiterlesen…)