Strategische Aufkäufe weltweit mit Dollar-Milliarden
Chinas Wirtschaft kaufe sich im Ausland, was sie brauche um erfolgreich zu sein. Mindestens 266 Milliarden US-Dollar habe die Volksrepublik in den vergangenen fünf Jahren dafür ausgegeben, so eine Statistik der Heritage Foundation. Denn nur wenn die Firmen der Volksrepublik wertvollere Produkte herstellten oder starke Marken entwickelten, gelangten sie auf der Wertschöpfungskette nach oben, schrieb Jan Guldner für die WELT ONLINE am 29.08.2010:
Aus Sicht Pekings sei das unabdingbar, denn mit Billigprodukten lasse sich langfristig kein Wohlstand schaffen. (weiterlesen…)
Land-, Wasser- und Energiepreise gestiegen und Transport verteuert
Chinesische Fabrikarbeiter forderten immer massiver höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Damit stiegen für ausländische Firmen die Produktionskosten in der Volksrepublik, deren südliche Küstenregion bislang als „Fabrikhalle der Welt“ gegolten habe, berichtete die bazonline.ch am 16.07.2010:
Viele ausländische Firmen seien daher von der südlichen Küstenregion in Gebiete im Landesinneren Chinas oder sogar in andere Schwellenländer – etwa Vietnam, Indonesien oder Kambodscha (weiterlesen…)
Chinas wachsender Zugriff auf Lithium, Kobal und Kupfer beunruhigt deutsche Industrie
China kaufe mit seinen Staatsfond Minen in der ganzen Welt und bedrohe so die Rohstoffsicherheit der deutschen Industrie, meldete N24 am 15.07.2010:
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordere die Politik zu handeln. Die wachsende Kontrolle Chinas über Rohstoffvorkommen in Afrika und Südamerika könnte der deutschen Industrie nach Ansicht von BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf eines Tages massive Probleme bereiten. (weiterlesen…)
Chinesischem Bankensystem drohen ernste Probleme
Die ohnehin angeschlagene Weltwirtschaft drohe in ihr nächstes Problem zu schlittern – der völlig überhitzte Immobilienmarkt in China und die Maßnahmen der Regierung in Peking zu deren Eindämmung könnten die Immobilienblase im Reich der Mitte mit gravierenden Auswirkungen auf die Weltwirtschaft platzen lassen, berichtete DiePresse.com am 06.07.2010:
Der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff, meine gar, in China beginne soeben der „Kollaps des Immobilienmarktes“. (weiterlesen…)
Der bekannte Investor Marc Faber warnt vor einem Absturz
Die Wirtschaft Chinas stehe vor einem Abschwung und könnte innerhalb eines Jahres sogar in einen Absturz geraten, berichtete BoerseGo.de am 03.05.2010:
Davon gehe gemäß einem Bericht von Bloomberg der bekannte Investor Marc Faber aus. Durch die Rückläufigkeit des chinesischen Aktienmarkts und der Rohstoffpreise gebe es bereits ein Signal, dass die landesweite Immobilienblase vor dem Platzen stehe.
Die Wirtschaft Chinas steuere auf eine Verlangsamung entgegen (weiterlesen…)
Deutschland verliert – USA behalten größten Anteil
Chinas Einfluss wachse – nach den jüngsten Beschlüssen werde die Volksrepublik innerhalb der Entwicklungshilfeorganisation eine deutlich stärkere Rolle spielen, meldete die WELT ONLINE am 26.04.2010:
Die 186 Mitgliedstaaten hätten beschlossen, die Stimmrechte für Schwellen- und Entwicklungsländer um rund drei Prozentpunkte auf 47 Prozent zu erhöhen. Vor allem China habe deutlich zulegen können – der Stimmenanteil Pekings habe sich erheblich von 2,77 auf 4,42 Prozent erhöht. Deutschland habe dagegen Einfluss abgegeben und besitze jetzt mit vier Prozent nach China den viertgrößten Anteil.
Weltbank-Präsident Robert Zoellick habe von einem bedeutsamen Schritt gesprochen. (weiterlesen…)
Aufgabe von Verlagerungsplänen bzw. Rückkehr in die Heimat
Sechs Jahre sei es her, da habe Eginhard Vietz wie ein kleiner Kaiser in seiner brandneuen Pekinger Niederlassung gestanden und proklamiert, China sei die Zukunft. Heute sitze Vietz wieder in Hannover, in seinem Zweckbau mit der silbergrauen Wellblechfassade, und man müsse ihn wohl als den „lautstärksten Chinakritiker im deutschen Mittelstand“ bezeichnen, schrieb die ZEIT ONLINE am 20.04.2010:
Die Vietz-Maschinen für das Zusammenfügen langer Pipeline-Rohre entständen jetzt sämtlich wieder in Deutschland – von hier aus würden sie in die Ölländer der Welt verschickt. (weiterlesen…)
Benötigte 52 Milliarden Euro kaum ausschließlich am Kapitalmarkt aufzunehmen
Nach ihrer großzügigen Kreditvergabe 2009 werde bei Chinas Banken nach eigener Aussage das Geld knapp, meldete die sueddeutsche.de am 13.04.2010:
Die vier größten Institute des Landes könnten in den kommenden fünf Jahren der Industrial and Commercial Bank of China zufolge umgerechnet rund 52 Milliarden Euro benötigen. (weiterlesen…)
Hedgefonds-Manager James Chanos: Tausendmal Dubai wäre die Folge
Noch wiegelten die Behörden ab – der Preisschub im Februar 2010 sei auf das chinesische Neujahrsfest und den schweren Schneefall zurückzuführen, so ein Sprecher des Nationalen Statistikbüros. Die Behörde habe auf besorgte Nachfragen reagiert, wonach die chinesische Inflation im Februar 2010 mit 2,7 Prozent auf ein 16-Monatshoch gestiegen sei, berichtete SPIEGEL ONLINE am 11.03.2010:
Doch wirklich ausräumen habe der Sprecher die Sorgen nicht konnen. Denn auch in diesem Monat hätten sich erneut die Immobilienpreise als Preistreiber erwiesen – trotz der Bemühungen der chinesischen Regierung, den Boom abzukühlen.
Schon seit längerer Zeit warnten Experten vor einem Platzen der Immobilienblase. Der Hedgefonds-Manager James Chanos, der lange vor der Wall Street den groß angelegten Betrug bei der Pleitefirma Enron erkannt hätte, sehe die Volksrepublik kurz vor dem Abgrund (weiterlesen…)
Sorge um Sicherheit des in US-Dollar bewerteten Vermögens
China habe sich von einem Teil seiner US-Schatzpapiere getrennt und sei damit nur noch zweitgrößter Anleihegläubiger der USA. Die Volksrepublik habe im Dezember 2009 Anleihen im Volumen von mehr als 34 Milliarden Dollar verkauft und halte nun noch Papiere im Wert von 755,4 Milliarden US-Dollar, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 17.02.2010:
China hätte 2009 öffentlich Sorge um die Sicherheit seiner (weiterlesen…)