Besondere Aufmerksamkeit der Medien für Wulffs Urlaubsgewohnheiten
Bundespräsident Christian Wulff habe seinen Sommerurlaub auf dem Anwesen des mit ihm befreundeten Managers Carsten Maschmeyer auf Mallorca verbracht, meldete die WELT ONLINE am 29.07.2010:
Wulff habe seinen Urlaub aber privat bezahlt, so der Sprecher des Bundespräsidialamts, Olaf Glaeseker; er sei zudem mit einem Charterflug geflogen. Maschmeyer, Gründer und langjähriger Vorstandsvorsitzender des Finanzdienstleisters AWD, sitze heute im Verwaltungsrat des Versicherers Swiss-Life. (weiterlesen…)
Parteien sollten Organisationsstrukturen modifizieren und schnell aktuelle Themen aufgreifen
Dem neuen Bundespräsidenten Christian Wulff sei von Bundestagspräsident Norbert Lammert bedeutet worden, sein Amt bis zum Ende der regulären Amtszeit in fünf Jahren auszuüben:
Er habe Wulff „dezent“ darauf hingewiesen, dass schon für die Durchführung der jüngsten Bundesversammlung die dafür erforderlichen Mittel im Haushalt gar nicht vorgesehen gewesen seien und er sich außerstande sähe, in absehbarer Zeit eine weitere Bundesversammlung einzuberufen, berichtete die WELT ONLINE am 04.07.2010.
Als Konsequenz der Erfahrungen bei aktuellen Wahl des Bundespräsidenten habe Lammert neue Organisationsstrukturen der politischen Parteien vorgeschlagen – diese müssten stärker wie Bürgerinitiativen arbeiten. (weiterlesen…)
Kritik an Maßlosigkeit und mangelnder staatlicher Aufsicht
In seiner Weihnachtsansprache 2009 habe Bundespräsident Horst Köhler die Deutschen aufgerufen, sich in allen Lebensbereichen um eine “Kultur der Achtsamkeit und Anerkennung” zu bemühen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 24.12.2009:
Jeder Einzelne könne “etwas tun für unser Land”, so das Staatsoberhaupt. Millionen Bürger lebten danach – sie setzten sich ein für (weiterlesen…)
Ansprache bei der Ernennung des schwarz-gelben Bundeskabinetts
Ausdrücklich habe Bundespräsident Horst Köhler “vor unrealistischen Wachstumshoffnungen” gewarnt. Damit habe Köhler einen deutlichen Akzent gesetzt – die schwarz-gelbe Koalition sei mit dem Versprechen für Steuersenkungen in Milliardenhöhe angetreten und setze laut Merkel “voll auf Wachstum”.
Es gehe auch um “mehr als um Wachstum”, wie wir es bisher gewohnt gewesen seien – der Wandel werde auch unseren Lebensstil verändern; wir würden lernen, mit weniger Verbrauch glücklich und zufrieden zu sein, dagegen Köhler. Der Bundespräsident habe auch die Bedeutung der Bildungspolitik und eines guten Zusammenhalts in der Gesellschaft (weiterlesen…)