15. März 2010

Preise für Energie, Lebensmittel und Rohstoffe steigen in Schwellenländern

Ökonomenstreit über inflationäre bzw. deflationäre Bedrohung hält an

Das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt/Main trage ein ernstes Vermächtnis mit sich herum – die Erinnerung an Jahre in Deutschland, in denen das Geld rapide seinen Wert verlor. An die Superinflation der 1920er-Jahre, als man Reichsmarkbündel bloß noch auf die Waage gelegt hätte, statt sie zu zählen. An die nationalen Traumata von 1923 und 1948, als sich unser Geld „in Luft“ aufgelöst hätte, schrieb die ZEIT ONLINE am 15.03.2010:
Die Bundesbank, jahrzehntelang die Wächterin über die D-Mark und heute die konservativste Stimme im Kreis der Euro-Aufseher, verstehe in diesem Punkt keinen Spaß. (weiterlesen…)

14. März 2010

Bundesbank: Widerstand gegen Einbringung der Goldbestände in Euro-Stabilisierungsfonds

Allein der Bundesbank-Vorstand darf über Verwendung der Goldreserven entscheiden

Die Bundesbank habe angekündigt, sich gegen eine Verwendung ihrer Goldreserven für Rettungsaktionen zugunsten hoch verschuldeter Euro-Länder zu wehren, meldete die WELT ONLINE am 13.03.2010:
Das Bundesfinanzministerium erwäge laut FOCUS, die Goldbestände der Notenbanken aller Euro-Länder „buchhalterisch“ in einen Stabilisierungsfonds einzubringen.
Sollten sich diese Pläne bestätigen, würden sie „auf den entschiedenen Widerstand der Bundesbank stoßen“, so ein Sprecher der Bundesbank dazu der Welt am Sonntag. (weiterlesen…)

6. März 2010

Bundesbankpräsident: Inflation verspielt Vertrauen des Volkes und der Finanzmärkte

Warnung vor grob fahrlässigen und schädlichen Diskussionen

Inflation sei kein verantwortbarer Weg zur Entschuldung. Zum Schuldenabbau müsse die Finanzpolitik selbst auf den Konsolidierungspfad einschwenken, und das nicht nur in Griechenland. Dies gelte umso mehr, als Geldpolitik und Finanzpolitik einander beeinflussten, so
Bundesbankpräsident Axel Weber. Den Vorschlag des IWF-Chefökonomen Olivier Blanchard, mehr Inflation zuzulassen, halte Weber deshalb für “grob fahrlässig und schädlich”, berichtete die wiwo.de am 06.03.2010:
Schon der frühere Bundesbankpräsident Otmar Emminger habe über die Inflation gesagt – wenn man mit ihr flirte, werde man schließlich von ihr (weiterlesen…)

28. Januar 2010

Nach Griechenland rückt nun auch Spanien in den Fokus der mahnenden Stimmen

Bundesbankchef Axel Weber warnt vor wirtschaftlichem Ruin

Bundesbankchef Axel Weber habe Spanien zu einem radikalen Sparkurs ermahnt, damit das Land nicht genauso wie Griechenland in den wirtschaftlichen Ruin gerate, berichtete Comprendes.de, DAS SPANIENMAGAZIN, 27.01.2010:
Spaniens Regierung unter Ministerpräsident Zapatero habe immer noch keinen Weg aus der Krise gefunden. (weiterlesen…)

20. Januar 2010

Misstrauen durch Finanzkrise: Zerwürfnis zwischen Versicherungs- und Bankenbranche

Versicherungskonzern „Talanx“ will auf dem Klageweg Girokonto bei der Bundesbank durchsetzen

In der deutschen Finanzszene sei ein beispielloser Streit entbrannt. Nach FTD-Informationen habe der Versicherungsriese Talanx die Bundesbank verklagt. Der Hannoveraner Konzern wolle auf diesem Wege durchsetzen, bei der Zentralbank ein Girokonto eröffnen zu dürfen, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND (FTD) in ihrer Online-Ausgabe am 19.01.2010:
Einen entsprechenden Antrag hätte die Notenbank zuvor abgelehnt, wie Sprecher des Konzerns und des Instituts bestätigt hätten. (weiterlesen…)

11. Januar 2010

Geldfälscher bringen vermehrt Scheine mit geringerem Wert in Umlauf

Mehr Blüten in Deutschland registriert – jedoch geringerer Schaden

Die Bundesbank habe 2009 rund 52.500 falsche Euro-Geldscheine registriert – ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zu 2008. Damit kämen auf 10.000 Bundesbürger sechs gefälschte Scheine – Deutschland liege mit diesen Zahlen aber weit unter dem Durchschnitt im Euroraum, berichtete n-tv.de am 11.01.2010:
2009 sei durch die falschen Banknoten ein Schaden von 3,1 Millionen Euro entstanden – 400.000 Euro weniger als 2008 und so wenig wie noch nie seit (weiterlesen…)

5. Januar 2010

Deutschlands Banken: 2010 Kreditausfälle von bis zu 75 Milliarden Euro

Bundesbank rechnet mit erhebliche Wertberichtigungen durch Unternehmensinsolvenzen

Auf die Banken kämen nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank 2010 voraussichtlich erhebliche Wertberichtigungen durch Kreditausfälle zu, berichtete der stern.de am 05.01.2010:
Die Bundesbank veranschlage dieses Volumen aus heutiger Sicht auf 50 bis 75 Milliarden Euro, so Adelheid Sailer-Schuster, Präsidentin der Hauptverwaltung Hamburg der Deutschen Bundesbank, dem Hamburger Abendblatt.
Kreditausfälle seien vor allem aus möglichen (weiterlesen…)

10. November 2009

Deutsche Mark: Bundesbank rechnet noch immer mit unentdeckten Milliardenbeträgen

Ausschließlich Filialen der Bundesbank für Umtausch von D-Mark in Euro zuständig

Die gute, alte D-Mark friste ein Schattendasein. Ob unter der Matratze oder hinterm Schrank, seit der Währungsumstellung 2002 würden viele Münzen und Scheine schlichtweg vergessen. Nach Schätzungen der Bundesbank schlummerten ein halbes Jahr vor der Euro-Einführung noch etwa acht Milliarden Münzen und Tausende Geldscheine im Wert von bis zu 100 Milliarden DM als stille Reserve in den Haushalten, berichtete die WELT ONLINE am 09.11.2009:
Noch immer vermute die Bundesbank, dass Milliardenbeträge unentdeckt herumlägen. (weiterlesen…)

8. November 2009

Erster Hamburger Bezirk mit eigener Münze: Bergedorf bringt StadtTaler in Umlauf

Design mit Bergedorf-Wappen und Schloss offiziell von der Bundesbank genehmigt

Am Sonnabend, dem 14. November 2009 werde Bergedorf ein Stück eigenständiger – genau um 11 Uhr würden die Volksbank Stormarn im Sachsentor und die Hamburger Sparkasse (Haspa) in ihrer Filiale an der Vierlandenstraße mit der Ausgabe der Bergedorfer Währung beginnen, berichtete die Bergedorfer Zeitung online am 06.11.2009:
1.500 “StadtTaler” seien zu haben – und würden voraussichtlich schon nach wenigen Stunden vergriffen sein. Für zehn Euro (samt Etui 16 Euro) gebe es den 30 Gramm schweren und (weiterlesen…)

17. Oktober 2009

Kommunikationsabteilung der Bundesbank soll Sarrazin zu Interview geraten haben

Genehmigten Text an Kulturzeitschrift Lettre International übermittelt

Die Interview-Anfrage der Kulturzeitschrift Lettre International an Thilo Sarrazin sei über die Pressestelle der Bundesbank gestellt worden. Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung hätten Sarrazin zu dem Gespräch geraten, das dann in der Niederlassung der Bundesbank in Berlin geführt worden sei, berichtete SPIEGEL ONLINE am 17.10.2009:
Der Leiter der Kommunikationsabteilung habe nach eingehender Lektüre keine grundsätzlichen Bedenken gehabt, seine Änderungsvorschläge habe Sarrazin auch (weiterlesen…)

Ältere Artikel »

 

Powered by WordPress ( WordPress Deutschland )