Wieder mehr gefälschte Banknoten in Deutschland im Umlauf
Die von Januar bis Ende Juni 2010 entdeckten 33.654 falschen Banknoten bedeuteten laut Bundesbank im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2009 einen Anstieg um 20 Prozent. Mit Blick auf die gesamte Euro-Zone gingen die Falschgeldfunde jedoch zurück, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 19.07.2010:
Mit 387.000 gefälschten Banknoten seien 13 Prozent weniger aufgetaucht als im Halbjahr zuvor, so die Europäische Zentralbank (EZB).
In Deutschland machten falsche 50-Euro-Scheine fast zwei Drittel aller Funde aus; (weiterlesen…)
Bereits knapp 40 Milliarden Euro ausgegeben
Seit ihrer Entscheidung, hoch verschuldeten Staaten Anleihen abzukaufen, stehe die Europäische Zentralbank (EZB) im Kreuzfeuer der Kritik, berichtete DiePresse.com am 31.05.2010:
Diese komme mittlerweile nicht mehr nur von Analysten und Finanzmarktexperten, sondern aus den eigenen Reihen – die Geldpolitik habe in der Krisenbewältigung neue Wege eingeschlagen, die er angesichts der damit verbundenen „stabilitätspolitischen Risken“ nach wie vor kritisch sehe, so etwa Axel Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank, potenzieller Nachfolger von EZB-Chef Jean-Claude Trichet.
Trichet selbst, der das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen initiiert habe, wolle diese Kritik so nicht gelten lassen. Die „Umstände“ hätten spezielle Handlungen erfordert, aber die Orientierung bleibe die gleiche. (weiterlesen…)
Ökonomenstreit über inflationäre bzw. deflationäre Bedrohung hält an
Das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt/Main trage ein ernstes Vermächtnis mit sich herum – die Erinnerung an Jahre in Deutschland, in denen das Geld rapide seinen Wert verlor. An die Superinflation der 1920er-Jahre, als man Reichsmarkbündel bloß noch auf die Waage gelegt hätte, statt sie zu zählen. An die nationalen Traumata von 1923 und 1948, als sich unser Geld „in Luft“ aufgelöst hätte, schrieb die ZEIT ONLINE am 15.03.2010:
Die Bundesbank, jahrzehntelang die Wächterin über die D-Mark und heute die konservativste Stimme im Kreis der Euro-Aufseher, verstehe in diesem Punkt keinen Spaß. (weiterlesen…)
Allein der Bundesbank-Vorstand darf über Verwendung der Goldreserven entscheiden
Die Bundesbank habe angekündigt, sich gegen eine Verwendung ihrer Goldreserven für Rettungsaktionen zugunsten hoch verschuldeter Euro-Länder zu wehren, meldete die WELT ONLINE am 13.03.2010:
Das Bundesfinanzministerium erwäge laut FOCUS, die Goldbestände der Notenbanken aller Euro-Länder „buchhalterisch“ in einen Stabilisierungsfonds einzubringen.
Sollten sich diese Pläne bestätigen, würden sie „auf den entschiedenen Widerstand der Bundesbank stoßen“, so ein Sprecher der Bundesbank dazu der Welt am Sonntag. (weiterlesen…)
Warnung vor grob fahrlässigen und schädlichen Diskussionen
Inflation sei kein verantwortbarer Weg zur Entschuldung. Zum Schuldenabbau müsse die Finanzpolitik selbst auf den Konsolidierungspfad einschwenken, und das nicht nur in Griechenland. Dies gelte umso mehr, als Geldpolitik und Finanzpolitik einander beeinflussten, so
Bundesbankpräsident Axel Weber. Den Vorschlag des IWF-Chefökonomen Olivier Blanchard, mehr Inflation zuzulassen, halte Weber deshalb für “grob fahrlässig und schädlich”, berichtete die wiwo.de am 06.03.2010:
Schon der frühere Bundesbankpräsident Otmar Emminger habe über die Inflation gesagt – wenn man mit ihr flirte, werde man schließlich von ihr (weiterlesen…)
Bundesbankchef Axel Weber warnt vor wirtschaftlichem Ruin
Bundesbankchef Axel Weber habe Spanien zu einem radikalen Sparkurs ermahnt, damit das Land nicht genauso wie Griechenland in den wirtschaftlichen Ruin gerate, berichtete Comprendes.de, DAS SPANIENMAGAZIN, 27.01.2010:
Spaniens Regierung unter Ministerpräsident Zapatero habe immer noch keinen Weg aus der Krise gefunden. (weiterlesen…)
Versicherungskonzern „Talanx“ will auf dem Klageweg Girokonto bei der Bundesbank durchsetzen
In der deutschen Finanzszene sei ein beispielloser Streit entbrannt. Nach FTD-Informationen habe der Versicherungsriese Talanx die Bundesbank verklagt. Der Hannoveraner Konzern wolle auf diesem Wege durchsetzen, bei der Zentralbank ein Girokonto eröffnen zu dürfen, berichtete die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND (FTD) in ihrer Online-Ausgabe am 19.01.2010:
Einen entsprechenden Antrag hätte die Notenbank zuvor abgelehnt, wie Sprecher des Konzerns und des Instituts bestätigt hätten. (weiterlesen…)
Mehr Blüten in Deutschland registriert – jedoch geringerer Schaden
Die Bundesbank habe 2009 rund 52.500 falsche Euro-Geldscheine registriert – ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zu 2008. Damit kämen auf 10.000 Bundesbürger sechs gefälschte Scheine – Deutschland liege mit diesen Zahlen aber weit unter dem Durchschnitt im Euroraum, berichtete n-tv.de am 11.01.2010:
2009 sei durch die falschen Banknoten ein Schaden von 3,1 Millionen Euro entstanden – 400.000 Euro weniger als 2008 und so wenig wie noch nie seit (weiterlesen…)
Bundesbank rechnet mit erhebliche Wertberichtigungen durch Unternehmensinsolvenzen
Auf die Banken kämen nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank 2010 voraussichtlich erhebliche Wertberichtigungen durch Kreditausfälle zu, berichtete der stern.de am 05.01.2010:
Die Bundesbank veranschlage dieses Volumen aus heutiger Sicht auf 50 bis 75 Milliarden Euro, so Adelheid Sailer-Schuster, Präsidentin der Hauptverwaltung Hamburg der Deutschen Bundesbank, dem Hamburger Abendblatt.
Kreditausfälle seien vor allem aus möglichen (weiterlesen…)
Ausschließlich Filialen der Bundesbank für Umtausch von D-Mark in Euro zuständig
Die gute, alte D-Mark friste ein Schattendasein. Ob unter der Matratze oder hinterm Schrank, seit der Währungsumstellung 2002 würden viele Münzen und Scheine schlichtweg vergessen. Nach Schätzungen der Bundesbank schlummerten ein halbes Jahr vor der Euro-Einführung noch etwa acht Milliarden Münzen und Tausende Geldscheine im Wert von bis zu 100 Milliarden DM als stille Reserve in den Haushalten, berichtete die WELT ONLINE am 09.11.2009:
Noch immer vermute die Bundesbank, dass Milliardenbeträge unentdeckt herumlägen. (weiterlesen…)