Griechenland, Portugal und Spanien gefährden Reputation des Euros auf den Märkten
Die Kunden stürmten die Banken und plünderten ihre Konten. In den Geschäften komme es zu Hamsterkäufen. Die Ladenregale blieben leer, der Einzelhandel habe kein Geld mehr. Auf den Straßen versammele sich das Volk und demonstriere gegen die Regierung. Die Proteste schlügen in Gewalt um, die Regierung werde gestürzt, es herrsche Anarchie. Der Schwarzmarkt verdränge die Marktwirtschaft – und das alles, weil der Staat bankrott sei… Dies sei ein Horrorszenario. Aber an den Börsen werde schon ganz offen mit dem Horror spekuliert, berichtete das Hamburger Abendblatt in seiner Online-Ausgabe am 08.02.2010:
Es gehe nicht um eine Staatspleite in Afrika, sondern um eine ganze Reihe von Staatspleiten mitten in Europa. (weiterlesen…)
Aktien von Immobilienfirmen, Telekommunikationsunternehmen und der Energiebranche verloren bis zu zehn Prozent
Erstmals nach Bekanntwerden der Finanzprobleme des arabischen Emirats Dubai habe der Staatsfonds Dubai World sich zu der Krise geäußert – und Umstrukturierungen angekündigt, berichtete SPIEGEL ONLINE am 30.11.2009:
Das Bauunternehmen Nakheel, dessen Zahlungsschwierigkeiten die Krise maßgeblich ausgelöst hätte, sowie das international aktive Immobilienunternehmen “Limitless” würden umgebaut. (weiterlesen…)
Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate verspricht Liquiditätshilfe
Die Nachricht sei zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt gestreut worden. Bevor die Börsen am Persischen Golf nach einer viertägigen Pause – verursacht durch das Opferfest der Muslime – wieder öffneten, habe die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate eine Finanzspritze für angeschlagene Banken in Dubai in Aussicht gestellt, berichtete SPIEGEL ONLINE am 29.11.2009:
Die Zentralbank in der Hauptstadt Abu Dhabi werde lokalen und ausländischen Banken in Dubai eine (weiterlesen…)
Geldentwertung durch ungedecktes, beliebig vermehrbares Geld und die drastisch steigende Staatsverschuldung
Führe die geplatzte Immobilienblase zu einer deflationären Entwicklung – oder würden sich die Gelddrucker mit ihren Rettungspaketen und unbezahlbaren Konjunkturprogrammen und mit ihnen die Inflation durchsetzen können? Das sei die für den Anlageerfolg der kommenden Jahre entscheidende Frage. (weiterlesen…)
Wirtschaftsexperte der Frankfurter Rundschau rät Börsianern, auf Warnungen der Volkswirte zu hören
Robert von Heusinger, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Rundschau wirft in seinem Leitartikel die Frage auf, ob wir die Krise endgültig abhaken könnten – der Blick auf die Finanzmärkte lege dies nahe; die Party dort scheine immer großartiger zu werden. Gerade habe der “Dow Jones”, dieses älteste Kursbarometer der US-Amerikaner, nach 14 Monaten wieder 10.000 Punkte überwunden, schrieb die FR-online.de am 16.10.2009:
Die Konjunkturexperten erklärten die Rezession für beendet und (weiterlesen…)
Abwrackprämie hat Analysten zum Gerede vom Aufschwung verleitet
Der “Dax” sei in Verruf geraten – zwar erklimme Deutschlands Leitindex seit Mitte Juli 2009 fast jede Woche ein Jahreshoch, doch Deutschlands Wirtschaft wolle ihm längst nicht so schnell hinterherziehen. Als Konjunkturbarometer tauge er damit offenbar nicht, berichtete SPIEGEL ONLINE am 19.09.2009:
Volkswirte warnten jetzt sogar vor möglichen Börsenrücksetzern. Spätestens 2010, wenn die Notenbanker ihre massiven Stützen für die Wirtschaft (weiterlesen…)