20. August 2010

US-Staatsanleihen größte Spekulationsblase aller Zeiten

Ihr Platzen könnte ganze Volkswirtschaften zusammenbrechen lassen

Allein in den vergangenen Wochen habe das US-amerikanische Schatzamt Papiere im Wert von weit mehr als 70 Milliarden Dollar emittiert. Insgesamt dürfte sich das US-Staatsdefizit in diesem Jahr auf 1,2 Billionen Dollar. Der Schuldenberg der Regierung in Washington türme sich mittlerweile zu einer Höhe von mehr als 13 Billionen US-Dollar auf. In diesem Jahr werde die Schuldenquote vermutlich 90 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung des Landes erreichen, berichtete Helmut Achatz für FOCUS MONEY ONLINE am 20.08.2010:
Zu diesen Staatsschulden kämen noch die Verbindlichkeiten von Kommunen, Unternehmen und Bürgern – insgesamt wohl 500 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. (weiterlesen…)

6. Juli 2010

Immobilienmarkt in China: Kenneth Rogoff warnt vor Platzen der Blase

Abgelegt unter: Aktuelles, Immobilien, Wirtschaft — Tags:, , , , , — cp @ 23:27

Chinesischem Bankensystem drohen ernste Probleme

Die ohnehin angeschlagene Weltwirtschaft drohe in ihr nächstes Problem zu schlittern – der völlig überhitzte Immobilienmarkt in China und die Maßnahmen der Regierung in Peking zu deren Eindämmung könnten die Immobilienblase im Reich der Mitte mit gravierenden Auswirkungen auf die Weltwirtschaft platzen lassen, berichtete DiePresse.com am 06.07.2010:
Der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff, meine gar, in China beginne soeben der „Kollaps des Immobilienmarktes“. (weiterlesen…)

12. März 2010

Wachsende Sorge vor Platzen der Immobilienblase in China

Hedgefonds-Manager James Chanos: Tausendmal Dubai wäre die Folge

Noch wiegelten die Behörden ab – der Preisschub im Februar 2010 sei auf das chinesische Neujahrsfest und den schweren Schneefall zurückzuführen, so ein Sprecher des Nationalen Statistikbüros. Die Behörde habe auf besorgte Nachfragen reagiert, wonach die chinesische Inflation im Februar 2010 mit 2,7 Prozent auf ein 16-Monatshoch gestiegen sei, berichtete SPIEGEL ONLINE am 11.03.2010:
Doch wirklich ausräumen habe der Sprecher die Sorgen nicht konnen. Denn auch in diesem Monat hätten sich erneut die Immobilienpreise als Preistreiber erwiesen – trotz der Bemühungen der chinesischen Regierung, den Boom abzukühlen.
Schon seit längerer Zeit warnten Experten vor einem Platzen der Immobilienblase. Der Hedgefonds-Manager James Chanos, der lange vor der Wall Street den groß angelegten Betrug bei der Pleitefirma Enron erkannt hätte, sehe die Volksrepublik kurz vor dem Abgrund (weiterlesen…)

28. Dezember 2009

Wirtschaftsprofessor Max Otte bemängelt System der organisierten Verantwortungslosigkeit

Spekulativer Rendite-Rausch ungebrochen

Dem Finanzsystem drohten nach Ansicht des Wirtschaftsprofessors Max Otte weitere große Probleme, berichtete FOCUS MONEY ONLINE am 28.12.2009:
Die neuen Gefahren drohten einmal durch die völlig unzureichende bis überhaupt nicht erfolgte Aufstellung neuer Regeln, so Otte. Zwar spreche alle Welt über neue Regeln für den Finanzmarkt, aber es passiere nichts.
Zum Schutz vor Krisen fordere der Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms einfachere Eigenkapitalregeln für (weiterlesen…)

29. November 2009

Immobilienblase: Chinesische Notenbank und Bankenaufsicht wissen um den Ernst der Lage

Spekulanten missbrauchten den Markt

Finanzexperte Yi Xianrong warne im Interview mit Wieland Wagner für SPIEGEL ONLINE vom 29.11.2009 vor einem Missbrauch des Marktes durch Spekulanten:
Im Kampf gegen die Krise pumpe die chinesische Regierung gewaltige Geldsummen in die Volkswirtschaft. In der Folge zögen die Immobilienpreise rasant an. Die Lage am Immobilienmarkt sei viel ernster als es die wirtschaftlichen Daten vermuten ließen, so Yi. (weiterlesen…)

26. November 2009

Drohende Billionen-Blase: Notenbanken müssten überschüssige Liquidität wieder abschöpfen

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Knapperes Geld aber ließe Zinsen steigen – keine Regierung kann das angesichts der Staatsverschuldung wollen

Volkswirte sprächen von “unkonventionellen Maßnahmen” – gemeint seien die beherzten Eingriffe, mit denen Regierungen und Notenbanken der Industriestaaten die Wirtschaft in der Finanzkrise stabilisiert hätten. Dank Abwrackprämie, Investitionen in neue Straßen und anderen Konjunkturprogrammen sei es gelungen, die einbrechende Nachfrage von Unternehmen und privaten Haushalten zumindest einigermaßen aufzufangen, berichtete SPIEGEL ONLINE am 26.11.2009:
Gleichzeitig hätten die Notenbanken die Geldmärkte mit vielen Milliarden Dollar, Euro und Yen geflutet, um die Finanzmärkte vor dem “Austrocknen” zu bewahren. (weiterlesen…)

24. November 2009

Chinas Notenbanker warnen: Immobilienpreise drohen außer Kontrolle zu geraten

Experten sehen erste Anzeichen für Überhitzung des Immobilienmarktes

Die ungezügelte Spekulation mit Immobilien gleiche einer “Zeitbombe”, die das künftige Wachstum bedrohe, habe es in einem Meinungsartikel in der “Financial News”, die von der Notenbank herausgegeben werde, geheißen. Wenn China seine Förderung nicht zurückfahre, könnten die Preise und der Markt außer Kontrolle geraten, berichtete n-tv.de am 23.11.2009:
Zugleich habe sich ein Regierungsberater dafür ausgesprochen, dass die Verhinderung von Blasen im Mittelpunkt einer (weiterlesen…)

18. Oktober 2009

Hohe Liquidität treibt Chinas Börsen – Blasengefahr zeichnet sich ab

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Anlager ignorieren Fundamentaldaten

Viel Geld umkreise derzeit den Globus. Vermögen, das nach Rendite suche. Und viele Investoren sähen die besten Chancen auf Ertrag derzeit in China. Der Hongkonger Hang-Seng-Index sei daher seit Jahresbeginn 2009 um über 40 Prozent gestiegen, in Shanghai hätten die Aktien sogar um mehr als 50 Prozent zugelegt. Der deutsche Aktienindex Dax bringe es demgegenüber nur auf ein Plus von rund 20 Prozent, berichtete die WELT ONLINE am 17.10.2009:
Die Marktentwicklung in China werde weitgehend von Erwartungen und von der Liquidität (weiterlesen…)

12. Oktober 2009

Trotz steigender Ausfallraten starke Zunahme der Nachfrage nach Unternehmensanleihen

Experte sagt Zusammenbruch des Marktes voraus

Die Nachfrage nach Unternehmensanleihen sei in den vergangenen Monaten rasant gestiegen. Doch jetzt drohe der Markt zusammenzubrechen. Immer mehr Unternehmen könnten die Wertpapiere nicht bedienen, schrieb ZEIT-ONLINE-Kolumnist Dr. Conrad Mattern am 12.10.2009:
Unternehmensanleihen hätten sich in den vergangenen Monaten still und leise zum großen Portfoliorenner gemausert. (weiterlesen…)



 

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